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Prozente für die Kunst

70 Jahre Kunst am Bau in Deutschland

13. Januar 14. Februar 2021

Ort Halle der PLATFORM

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Mit „Prozente für die Kunst“ und „70 Jahre Kunst am Bau in Deutschland“ sind in der Halle der PLATFORM zwei inhaltlich und räumlich miteinander verwobene Ausstellungen zu sehen. Wöchentliche Online-Vorträge, eine Online-Podiumsdiskussion und Führungen zu künstlerischen Arbeiten am Bau sowie im öffentlichen Stadtraum Münchens begleiten die beiden Ausstellungen.

Prozente für die Kunst  

Selbst für Kunstinteressierte ist es gar nicht so einfach, sich in der Landschaft öffentlicher Förderprogramme für Kunst am Bau und im öffentlichen Raum zurechtzufinden. Diese Programme haben die Gemeinsamkeit, dass sie die Finanzierung künstlerischer Arbeiten vorsehen, wann immer größere öffentliche Bauvorhaben umgesetzt werden. Doch wie unterscheiden sie sich in ihren Zielsetzungen und Strukturen? Wer entscheidet über die Auswahl der künstlerischen Positionen? Und wo kann ich als Bürger*in etwas über die öffentliche Skulptur in meiner Nachbarschaft herausfinden?

Indem sie vergleichbare Kunstförderprogramme der Stadt sowie auf der bayerischen Landesebene in den Fokus rückt, ist die Ausstellung „Prozente für die Kunst“ als Münchner Ergänzung zur „70 Jahre Kunst am Bau“-Wanderausstellung des Bundes zu verstehen. Sie stellt einerseits die verschiedenen Kunstförderprogramme anhand von Projektbeispielen vor und illustriert so das kulturelle Potenzial einer vielfältigen Förderlandschaft. Gleichzeitig zeigt sie auf, wie wichtig Dokumentation, Transparenz im Auswahlprozess, Instandhaltung und vermittlerische Begleitung sind, um uns allen – der Öffentlichkeit – eine nachhaltige Wertschätzung der Kunstwerke zu ermöglichen.

70 Jahre Kunst am Bau in Deutschland 

Die PLATFORM freut sich, mit der Jubiläums-Wanderausstellung „70 Jahre Kunst am Bau in Deutschland“ hier in München eine Auswahl von künstlerischen Arbeiten aus sieben Jahrzehnten vorstellen zu können. Sowohl in der Bundesrepublik Deutschland als auch in der Deutschen Demokratischen Republik wurden 1950 Regelungen zur Beteiligung von Künstler*innen bei staatlichen Bauaufgaben beschlossen. Seitdem ist ein Fundus von rund 10.000 Kunstwerken entstanden.

Die Ausstellung stellt Kunst am Bau als integralen Bestandteil von Baukultur vor und geht dabei unter anderem auf die Gründungsphase der beiden deutschen Staaten, den Aufbau ihrer staatlichen Institutionen sowie den Ausbau von Berlin als der gemeinsamen Hauptstadt des wiedervereinigten Deutschlands ein. Weitere Themenbereiche wie etwa “Dialog mit der Welt”, “Vom Arbeitsamt zum Zoll” und “Kunst am Bau bezieht Stellung” vermitteln einen Eindruck von der materiellen, medialen und vor allem inhaltlichen Bandbreite des bundesrepublikanischen Kunst-am-Bau-Programms.

Ersteller der Ausstellung „Prozente für die Kunst“: PLATFORM, in Zusammenarbeit mit QUIVID, dem Kunst-am-Bau-Programm des Baureferats München; dem Kulturreferat München und dem Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künstler München und Oberbayern e.V. Mit freundlicher Unterstützung vom Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr

Ersteller der Ausstellung „70 Jahre Kunst am Bau“: Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat und das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

 

Foto: Ansicht der Kunst am Bau Skulptur in München „I see a face. Do you see a face” von Flaka Haliti mit dem Ausstellungsplakat „70 Jahre Kunst am Bau in Deutschland und Prozente für die Kunst“

Digitale Eröffnung via Zoom

Mittwoch, 13.01.2021, 17:30 Uhr

Begrüßung und kurze Einführung der Ausstellungsinitiator*innen Dr. Ute Chibiziura (Referentin für Kunst am Bau, Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung) und Christian Landspersky (Projektleitung, PLATFORM) 

Anmeldung unter:

ZUM WEITEREN PROGRAMM 

Fe-mini-ism

22. März 2021, 18:00 Uhr

Ort Online via Zoom

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Mit dem Projekt Fe-mini-ism möchte unsere Volontärin Lotte van den Hoogen Menschen anregen, sich durch das Teilen und Verbreiten von persönlichen Geschichten über feministische Themen untereinander zu vereinen. Diese Geschichten werden während Workshops von den Teilnehmer*innen in Mini-Zines dargestellt.

Zines sind von Amateuren handgemachte Fan-Magazine, die besonders in Subkulturen beliebt sind. Sie zeichnen sich durch kostengünstige und persönliche Produktions- und Gestaltungsmethoden wie z.B. ein Kopiergerät aus.

Die Mini-Zines werden nach den Workshops vervielfältigt und über einen ehemaligen Tamponautomaten in der Halle der PLATFORM gegen eine Spende ausgegeben. Die Aktion wird Teil einer kommenden Ausstellung sein.

Der Workshop am 22. März ist für alle Interessierten offen. Zwei weitere Workshops richten sich gezielt an die lokalen feministischen Communities Slutwalk München und Girls Rule.

Die Workshops werden von Lotte van den Hoogen und Julia Koschler von der Munich Zine Library durchgeführt.

Die gesammelten Spenden gehen zu 100% an die teilnehmenden Organisationen.

Zum Instagram Account von Fe-mini-ism

Online Zine-Workshop via Zoom

22. März, 18:00 – 20:00 Uhr

Anmeldung bis 15. März über

Bitte eine Adresse angeben, an die wir ein Zine-Starterpaket schicken können.

Die Teilnahme ist kostenlos.

 

Perspektiven 2021

Förderpreis für junge Kunst

24. März 23. April 2021

Ort Halle der PLATFORM, Social Media

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Dieses Jahr ist Jubiläumsjahr für den Preis für junge Kunst PERSPEKTIVEN! Bereits zum zehnten Mal verleiht der Kunstclub13 e.V. in Kooperation mit der PLATFORM den mit einem Preisgeld von insgesamt 9.000 € dotierten Förderpreis. Nominiert sind Maximiliane Baumgartner, Lena Grossmann, Ivo Rick, Marco Stanke und Angela Stiegler.

 

Maximiliane Baumgartner begreift Malerei, Vermittlungsaktionen mit Kindern und Erwachsenen, Performances und Rauminszenierungen als gleichwertige künstlerische Handlungsfelder. Ihre Arbeiten wirken wie Fenster in die stadträumliche Nachbarschaft und ermutigen Rezipient*innen zu kritischer Wachsamkeit.

Lena Grossmann konzipiert Performances, Bewegungsnotationen und Objekte, die sich mit dem Körper und dessen Bewegungen in Raum, Zeit und sozialen Situationen beschäftigen. Ihre Arbeiten fördern ein interdisziplinäres Körperverständnis.

Ivo Rick imitiert mit Objekten aus Stahl und Kunststoff in überdimensionalen Proportionen bekannte Alltagsgegenstände und entfremdet diese für die Betrachter*innen. Unweigerlich werden Designkulte und unser Durst nach einer bestimmten Ästhetik hinterfragt.

Marco Stanke arbeitet mit skulpturalen Leinwandformationen sowie mit haptischen Siebdrucken, die auf einer speziellen Schichtdrucktechnik basieren. Sein Werk bewegt sich auf der Grenze zwischen Skulptur und Malerei.

Angela Stieglers Arbeit vereint Elemente von Performance, Video, Installation, Sound, Text, 3D-Animation und verschiedene Forschungstechniken. Oft arbeitet sie in kollaborativen Zusammenhängen mit geteilter Autor*innenschaft.

 

Die fünf Münchner Nachwuchskünstler*innen stellen in einer gemeinsamen Ausstellung ihre aktuellen Projekte und Perspektiven für die Zukunft vor. Die Ausstellung in der Halle der PLATFORM kann, aller Voraussicht nach, vom 24. März bis zum 23. April besucht werden. Außerdem ist für den 13. April um jeweils 16 und 18 Uhr eine Führung durch die Ausstellung inklusive der Performance code and shadow – reverse von Lena Grossmann mit der Tänzerin Yurika Yamamoto geplant. Aufgrund der aktuellen Corona-Maßnahmen ist eine Anmeldung zu den Führungen unter erforderlich.

Am 14. April präsentieren die Nominierten sich und ihre Kunst der Jury. Aufgrund der Corona-Maßnahmen wird die diesjährige Preisverleihung unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden. Über den Publikumspreis stimmen, wie auch schon im letzten Jahr, die Mitglieder des Kunstclub13 e.V. sowie die im PLATFORM-Postverteiler registrierten Personen per Briefwahl ab. Der oder die Gewinner*in wird ebenfalls am 14. April im Rahmen der Jury-Entscheidung bekannt gegeben.

Wenn die Corona-Maßnahmen es zulassen, freuen wir uns, Sie in der Ausstellung begrüßen zu dürfen!

Verleihung des Jury- und Publikumspreises: 14. April (geschlossene Veranstaltung aufgrund von Corona)

 

Führungen durch die Ausstellung inklusive Performance code and shadow – reverse von Lena Grossmann, Tänzerin: Yurika Yamamoto

13. April: jeweils 16 und 18 Uhr

Anmeldung erforderlich unter . Aufgrund der aktuellen Corona-Maßnahmen sind kurzfristige Änderungen möglich. Informationen dazu auf Social Media und hier auf der Webseite.

Archiv

Programm der Platform 2009–2012

Die PLATFORM wurde unter dem damaligen Namen Platform3 im März 2009 als Pilotprojekt des Referats für Arbeit und Wirtschaft der Landeshauptstadt München gegründet. Für detaillierte Informationen gehen Sie bitte auf das chronologisch sortierte Programm-Archiv und die Liste aller Akteure und Künstler, die zwischen 2009 und 2012 am Programm der Platform3 beteiligt waren.

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