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Sarah Lehnerer images, I see symptoms no reflexions*

24. November 15. Januar 2017

Ort Platform

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images, I see symptoms no reflexions* ist die neue Ausstellung der jungen Künstlerin Sarah Lehnerer.

Sarah Lehnerer ist die diesjährige Preisträgerin des fünften Förderpreises für junge Kunst des Kunstclub 13 e.V., der im Mai 2016 zum dritten Mal in Kooperation mit der PLATFORM vergeben wurde.

Mit ihrem Konzept für die PLATFORM, das eine Video-Sound-Installation ins Zentrum stellt, wandelt Lehnerer die Halle in einen multimedialen Raum um, in dem materielle und virtuelle Erfahrungswelt ineinanderfließen. Bei ihrem Video handelt es sich um eine Zusammenarbeit mit den Künstler_innen Juno Meinecke (locals) und Felix Leon Westner (beats).

Die interdisziplinär arbeitende Künstlerin untersucht mit forschendem Blick den Umgang mit Bildern, Texten, Räumen und Konstellationen und deren spezifischen Verhältnisse innerhalb verschiedener Systeme. Dabei interessiert sie sich für Strukturen, die erst durch Kombinationen entstehen und ein Dazwischen sichtbar machen. In ihrer künstlerischen Arbeit verbinden sich verschiedene Medien und Produktionsprozesse: Lehnerer arbeitet in Zyklen, in denen unter einer Überschrift – einem Chapter – Werkgruppen gebündelt werden, die Videoarbeiten (u.a. Musikvideos), Drucke, Zeichnungen, Skulpturen, aber auch Zines beinhalten, in denen Texte publiziert werden.

Ein Thema in den Arbeiten von Sarah Lehnerer ist das digitale Bild und die Frage nach einer Materialität im Virtuellen.

Sarah Lehnerer (geb. 1987 in München) studierte an der HfbK Hamburg und der AdbK München und schloss das Studium 2014 als Meisterschülerin von Prof. Stephan Huber mit dem Diplom ab.

2014-2016 studierte sie bei Diedrich Diederichsen im Master in Critical Studies an der AdbK Wien und erhielt dieses Jahr das Karl Schmidt-Rottluff Stipendium sowie das Film- und Medien Stipendium von Schloss Solitude.

Ausstellungs-/Projektbeteiligungen erfolgten u.a. in Stuttgart, Karlsruhe, Hamburg, Berlin, Wien, New York, Genf, Athen und München.

 

 

Zur Vernissage sprechen die Künstlerinnen Sarah Lehnerer und Juno Meinecke, moderiert von Konstantin Lannert

Finissage mit Neujahrsempfang von Kunstclub13 und PLATFORM am 15. Januar 2017

Foto: Sarah Lehnerer, How many suns do you see?, 2016

 

Volontariat zu vergeben!

1. Februar - 31. Dezember 2017

19. Dezember 15. Januar 2017

Ort Platform

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Das Volontariat ermöglicht Mitarbeit an der inhaltlichen Entwicklung und organisatorischen Umsetzung von Projekten, Workshops für Kulturschaffende und Publikationen. Darüber hinaus bieten wir die Teilnahme an spezifischen Lehrgängen und Workshops mit externen Spezialisten und unterstützen beim Ausloten eines beruflichen Profils.

Ihr Profil: Sie haben ein abgeschlossenes Studium (M.A. oder Diplom) des Kulturmanagements, der Geisteswissenschaften, der Betriebswirtschaft, der Design/-theorie, des Journalismus, der Architektur. Von Vorteil sind bereits Erfahrungen mit dem Themenfeld Wirtschaft und Kunst/Design. Kenntnisse der zeitgenössischen Kultur setzen wir ebenso voraus wie hohes persönliches Engagement. Ihre Arbeitsweise ist präzise und zuverlässig. Sie sind ebenso kommunikativ wie kooperativ. Sie beherrschen Deutsch perfekt und eine weitere Sprache.

Ihre Bewerbung sollte neben den vollständigen Unterlagen die Formulierung von 5-10 Fragen beinhalten, die Ihnen für das Themenfeld Wirtschaft und Kunst bzw. Design besonders relevant erscheinen und ein kurzes Statement zu ihrer Motivation für die Auseinandersetzung mit diesem Thema.

Wir begrüßen Bewerbungen von Frauen und Männern, unabhängig von deren kultureller und sozialer Herkunft, Alter, Religion, Weltanschauung, Behinderung oder sexueller Identität. Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalls bevorzugt.

 

Bewerbung bis zum 15. Januar 2017 ausschließlich via E-mail (max 10 MB) an:


Bewerbungsschluss: 15. Januar 2017
Arbeitsbeginn: 1. Februar 2017 (oder später)
Arbeitszeit: 30 Std./Woche/1154.- Euro monatlich

Kunstmatinee & Finissage

Neujahrsempfang und Artist-Talk mit Sarah Lehnerer & Stephan Huber

15. Januar 2017, 11:00 Uhr

Ort Platform

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Die PLATFORM und der Kunstclub13 laden zu einer Kunstmatinee der besonderen Art ein. Die erste PLATFORM Veranstaltung im neuen Jahr ist zugleich das Finale der Ausstellung der Kunstclub13-Preisträgerin Sarah Lehnerer und Neujahrsempfang. Bei traditionellem bayerischen Frühstück sprechen die Künstlerin und ihr ehemaliger Professor Stephan Huber, Freunde und Gäste vom Kunstclub13 und der PLATFORM kommen ins Gespräch und stoßen auf ein neues und kunstreiches Jahr 2017 an. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist jedoch bis zum 11.01.2017 erforderlich.

Sarah Lehnerer: Images, I see symptoms no reflexions*

Neujahrsempfang & Artist-Talk mit Sarah Lehnerer und Stephan Huber

Finissage: 15. Januar, 11 Uhr

Um Anmeldung wird bis zum 11.1.2017 gebeten

Anmeldung:

Aus den Ateliers der PLATFORM – FRANK O. Maier

Malereien und Skulpturen

11. 16. Februar 2017

Ort

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Sammeln, durchkauen, ausspucken – nicht nur in seinen buchstäblichen ‚chewed objects‘ spiegelt sich diese Vorgehensweise wider.
Die Arbeiten von Frank O. Maier sind subversive Arrangements – ein Spielen mit Elementen der Abject Art, der Formensprache Auguste Rodins oder den Symbolen weiblicher Genitalien ähnlich der feministischen Künstlerin Hannah Wilke. Dabei löst die Nähe zu Tabuthemen, menschlichen Ausscheidungen und Phobien in den Betrachter_innen  keinen Ekel aus: mehr faszinierend als schockierend sind die Kompositionen, die den Körper in den Mittelpunkt rücken. Ausschnitte aus einem Archiv an Fotografien, Bildern und Performances bekannter Künstler_innen werden in den Malereien neu angeordnet, golden-glitzernde und kristalline Oberflächen verschmelzen in den Skulpturen mit Kaugummi, Hartschaum und Tampons.
Frank O. Maier schafft eine Ästhetik, die dem Abgründigen seine Schwere nimmt.

Sie sind herzlich zur Eröffnung am Freitag, 10. Februar, ab 19 Uhr eingeladen.

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Book-Launch „Visionen gestalten“

Buchpräsentation mit Podiumsgespräch über die Rolle von Visionen und Utopien

8. März 2017, 19:00

Ort Platform

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Es geht um die Gestaltung der Zukunft – und die transformative Kraft gestaltender Disziplinen. In rund 30 Interviews antworten Expertinnen und Experten aus Design, Kunst, Soziologie, Politik, Kunst, Wissenschaft und Wirtschaft auf unsere Fragen. Entstanden ist eine Sammlung vielschichtiger Perspektiven auf die Zukunft unserer Gesellschaft. Spezialist_innen wie Jutta Allmendinger, Sabine Bendiek, Christoph Böninger, Thomas Hirschhorn, Angelika Nollert, Florian Pfeffer, Marjetica  Potrč und Jerszy Seymour sprechen über Herausforderung und Verantwortung, Konzepte und Visionen. Cucula, Little Sun, das Fairphone, The Machine to Be Another und viele weitere Beispiele vermitteln anschaulich innovative Modelle und Methoden aus der Praxis.

Zum Book-Launch von „Visionen gestalten“ am 8. März 2017 um 19 Uhr lädt die PLATFORM im Rahmen der MCBW zu einem Podiumsgespräch über die Rolle von Visionen und Utopien mit dem Moderator Knut Cordsen (Bayerischer Rundfunk)  ein. Gäste sind unter anderem der Autor und Unternehmer Ernst-Wilhelm Händler, Martina Schraudner, Professorin für Gender & Diversity in Organisationen und Leiterin des Fraunhofer Center for Responsible Research and Innovation und Michael Hirsch, Philosoph und Politikwissenschaftler. Während in der Publikation persönliche Visionen und Aspekte der Zukunftsgestaltung vermittelt und mit konkreten Beispielen die Praxis anschaulich werden, setzen sich die Gäste im Gespräch am 8. März grundsätzlich mit der Rolle von Visionen und Utopien und ihrem Stellenwert angesichts globaler Krisen und dem Ruf nach neuen Gesellschaftsmodellen auseinander.

Die Publikation erscheint im Verlag avedition und ist ab März 2017 erhältlich.

www.avedition.de

mit Ernst-Wilhelm Händler, Martina Schraudner und Michael Hirsch, moderiert von Knut Cordsen (BR)

Eröffnung der Installation Design Build Toolkit des Designers Conor Trawinski

mit einem Screening der Videoarbeit Calling Stephen von Judith Neunhäuserer

Facebook-Event

OuiShare goes PLATFORM

Designing a Wise Organisation Apt for Digital Transformation

9. März 2017, 19:00 Uhr

Ort Platform

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Das Münchner Team des Kollektivs OuiShare ist am 9. März mit einem Workshop zu Gast in der PLATFORM:

Dezentrales Leadership, Blockchain, Plattformen, Future of Work – es gibt eine Menge an Buzzwords, die uns Hinweise darauf geben, was is der Welt der Organisationen passiert.
Lasst uns gemeinsam hinter den Vorhang sehen:
– Was sind die Haupttreiber für Organisationen der Zukunft?
– Ist die „Organisation ohne Chef“ nur eine Utopie (oder gar Dystopie)?
– Welche Rolle spielt Leadership in der heutigen Zeit?
– Warum spielen Ökosysteme auch abseits der Natur eine Rolle und sind daher Bestandteil von Business-Strategie?

An diesem Abend möchten wir uns auf eine Entdeckungsreise begeben, um die Landkarte zu erkunden, durch die Organisationen navigieren müssen um zukunftsfähig und erfolgreich zu sein. Viele haben sich bereits auf diesen Weg gemacht. Wir lauschen daher spannenden Erfahrungen und Experimente damit, wie eine globale und schnell wachsende Organisation als dezentrales, partizipatives Netzwerk funktionieren kann – und wie auch nicht.

Den Rahmen des Workshops bildet die partizipativen Installation Design Build Toolkit des Designers Conor Trawinski. Die Teilnahme ist kostenlos, zur Anmeldung geht es hier.

Anmeldung

www.eventbrite.ie

Gabi Blum zeigt „Neue Räume“

11. März 2017, 17:00 Uhr

Ort Gastatelier

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Gabi Blum präsentiert nach zweimonatigem Aufenthalt im Gastatelier der Platform eine raumgreifende Installation bestehend aus neuen Kulissenelementen in Kombination mit Fragmenten und Versatzstücken vergangender Arbeiten.

Der experimentelle und begehbare Aufbau gibt Einblick in den Schaffensprozess der Künstlerin und zeigt neue abstraktere Raumansätze und Gedankenwelten auf. Verbaut wurden unter anderem Fragmente aus The Waiting Room (Kunstarkaden, 2015)aus der Aktion GALERIE BOOM zeigt Gabi BLUM – FARBSPRENGUNG (Pasinger Pappschachtel, 2016), sowie aus THE KÖSK KORRIDOR (Kösk, 2016).

Erste Stimmen zur Installation: „Die Teppiche sind gammlig aber das mit dem Grid ist schön“ (Sarah Lehnerer)

Die Arbeit wird gefördert durch die Steiner Stiftung.

Gastatelier der PLATFORM

17 Uhr –> 20 Uhr

Art + Feminism

Münchens erster Wikipedia Edit-a-thon & Paneldiskussion zur Sichtbarkeit von Künstlerinnen & Frauen im Netz

1. April 2017, 10:30 Uhr

Ort Platform

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Weniger als 10% der Wikipedia-Autor*innen sind Frauen*.

Um dieser Schieflage entgegen zu wirken, schließen wir uns im April der internationalen Initiative Art + Feminism an.
Wir laden alle Kulturschaffende und Künstlerinnen aller Bereiche, Kuratorinnen, Netzaktivistinnen, Bloggerinnen, Feministinnen, Feministen und Interessierte jeder Geschlechtidentität ein, Autor*innen zu werden und Wikipedia mit Artikeln und Daten zu Künstlerinnen aus unterschiedlichen Bereichen wie Musik, Film, Literatur, Theater, Kunst und Kultur, zu bereichern oder bestehende Artikel um Fotos und Text zu ergänzen.

Editiert wird in einem offenen Workshop in kleinen Gruppen, mit einer gemeinsamen Einführung, Problem- und Fragerunden.

Zum Auftakt unseres Workshops sprechen wir mit Gästen aus unterschiedlichen Bereichen der Münchner Kulturszene über die Sichtbarkeit von Künstlerinnen & Frauen* im Netz.

Die Art+Feminism Edit-a-thons finden jährlich in renommierten Institutionen wie dem Museum of Modern Art, New York; der Tate, London; der Yale University sowie an vielen weiteren Orten weltweit statt – und 2017 erstmals auch in München. Die Veranstaltung ist eine Kooperation der PLATFORM München mit Frauenstudien e.V., der Gleichstellungsstelle für Frauen der Stadt München und Wikipedia München.

 

   

Mit Émilie Gendron (Bloggerin, Initiatorin von munichagain), Augusta Laar (Künstlerin, Musikerin, Lyrikerin, Leitung Schamrock Festival), María Inés Plaza Lazo (Kuratorin, Herausgeberin von Reflektor M – Online Magazin für Zeitgenössische Kunst in München), Daniela Stöppel (Kunsthistorikerin, Kuratorin des Kunstraum München) und Cécile Schneider (Content Strategist, Stellvertr. Quartiersleitung Digital Media Women in München). Moderiert wird das Gespräch von Sophie Dezlhofer (Autorin beim BR, Leitung Onlineredaktion Zündfunk).

Timetable

Registrierung & Welcome Coffee → 10.30

Kickoff & Paneldiskussion → 11.00 Uhr

Einführung ins Editieren → 12.30 Uhr

Mittagessen → 14.00 Uhr

erste Editierrunde → 15.00 Uhr

zweite Editierrunde → 16.30 Uhr

gemeinsamer Abschluss → 17.30 Uhr

Bei Bedarf wird die Veranstaltung zweisprachig (Deutsch und Englisch) durchgeführt.

Bitte bringe deinen eigenen Laptop mit!
Und falls vorhanden auch gerne Literatur zum Thema Kunst, Kultur und Feminismus.

Für Getränke, Essen und Kinderbetreuung ist gesorgt. Der Eintritt ist kostenlos, um Anmeldung bis 27.03. wird gebeten.

 Anmeldung bitte hier.

Bildergalerie

Facebook-Event

BEKANNTGABE FÖRDERPREIS FÜR JUNGE KUNST DES KUNSTCLUB13

Andreas Peiffer gewinnt den Förderpreis für junge Kunst

5. April 2017, 18:00

Ort Halle der PLATFORM

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München. Am 5. April verlieh der Kunstclub13 e.V. in Kooperation mit der PLATFORM den Förderpreis für junge Kunst an Andreas Peiffer.

Der Künstler überzeugte die Jurymitglieder Dr. Elisabeth Lörcher (Sammlerin), Susanne Touw (Sammlung Goetz), Prof. Dieter Rehm (AdbK, München), Sabine Reithmaier (Süddeutsche Zeitung) und Annette Vogel (Kunstsammlung ADAC) und setzte sich seinem Ausstellungskonzept für die Halle der PLATFORM gegen die Künstler_innen Babylonia Constantinides, Hennicker/Schmidt, Sophie Schmidt und Pio Ziltz durch.

Andreas Pfeiffer überzeugte die Jury mit seinen ortsspezifischen Arbeiten, die durch den Einsatz von kruden Baumaterialien den Ausstellungsraum zu dekonstruieren suchen. In der Art von Versuchsanordnungen lotet Peiffer eindrucksvoll die Grenzen von Material, Raum und Technik aus und lässt dabei sowohl einen ungewissen Ausgang als auch einen Kontrollverlust zu (Jurybegründung).

Der Kunstpreis ist mit 6500 Euro dotiert und umfasst die Realisierung des Ausstellungskonzepts in der Halle der PLATFORM und einen begleitenden Katalog. Die Ausstellung wird im Herbst eröffnet.

Gewinnerin des Publikumspreises 2017 ist Sophie Schmidt. Sie erhält einen Barbetrag von 500 Euro, der von Andreas Wiede-Kurz (Wiede-Fabrik) gestiftet wurde. Mit dem Preis für junge Kunst des Kunstclub13 , der 2017 zum sechsten Mal verliehen wurde, fördert der Kunstclub13 junge Künstler_innen, die am Anfang ihrer Karriere stehen und bietet ihnen finanzielle Unterstützung und Öffentlichkeit.

 

Andreas Peiffer (geb. 1982 in Marktheidenfeld) ist ausgebildeter Bildhauer und studierte Freie Kunst an der Muthesius Kunsthochschule in Kiel bei Elisabeth Wagner sowie an der AdbK München bei Julian Rosefeldt und Olaf Metzel, bei dem er Meisterschüler war. 2015 erhielt Andreas Peiffer u.a. den Bayerischen Kunstförderpreis sowie verschiedene In- und Auslandsstipendien. Peiffer ist mit seinen Arbeiten bereits in mehreren Einzel- und Gruppenausstellungen zu sehen gewesen u.a. in Bremen, Detroit, Hamburg, Kiel, London und München. In seinen ortsspezifischen Arbeiten, in denen massive Materialien aus dem Baugewerbe wie Stahl oder Beton in großangelegten Objekten und Rauminterventionen zum Einsatz kommen, stellt Peiffer Fragen an die Dynamiken von Größe, Materialität, Gewicht und Prozessen.

 

FÖRDERPREIS FÜR JUNGE KUNST DES KUNSTCLUB13

PRÄSENTATION DER KONZEPTE DER NOMINIERTEN KÜNSTLER_INNEN 2017 FÜR EINE AUSSTELLUNG IN DER HALLE DER PLATFORM

5. April 2017, 18:00 Uhr

Ort Platform

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Der Kunstclub13 e.V. vergibt jedes Jahr in Kooperation mit der PLATFORM einen Förderpreis für junge Münchner Kunst, der ein Preisgeld und eine Ausstellung in der PLATFORM beinhaltet.

Das Besondere an dem Preis ist das öffentliche Auswahlverfahren. Fünf vielversprechende junge Künstler_Innen mit Bezug zu München präsentieren
am 5. April ab 18 Uhr ihr künstlerisches Konzept für eine Ausstellung in der Halle der PLATFORM vor einer renommierten Jury und der Öffentlichkeit. Während die Jury anschließend den oder die Gewinner_in ermittelt, wählt das Publikum seinen oder seine Favorit_in und kann bei Drinks und Snacks mit den Künstler_innen ins Gespräch kommen.
Zum Abschluss des Abends wird der oder die Gewinner_in bekannt gegeben. Neben einem Preisgeld ist die Förderung mit einer Ausstellung verbunden, die im Herbst in der Halle der PLATFORM realisiert wird.

Gewinnerin des Publikumspreises 2017 ist Sophie Schmidt. Sie erhält einen Barbetrag von 500 Euro, der von Andreas Wiede-Kurz (Wiede-Fabrik) gestiftet wurde. Mit dem Preis für junge Kunst des Kunstclub13 , der 2017 zum sechsten Mal verliehen wurde, fördert der Kunstclub13 junge Künstler_innen, die am Anfang ihrer Karriere stehen und bietet ihnen finanzielle Unterstützung und Öffentlichkeit.

 

Andreas Peiffer (geb. 1982 in Marktheidenfeld) ist ausgebildeter Bildhauer und studierte Freie Kunst an der Muthesius Kunsthochschule in Kiel bei Elisabeth Wagner sowie an der AdbK München bei Julian Rosefeldt und Olaf Metzel, bei dem er Meisterschüler war. 2015 erhielt Andreas Peiffer u.a. den Bayerischen Kunstförderpreis sowie verschiedene In- und Auslandsstipendien. Peiffer ist mit seinen Arbeiten bereits in mehreren Einzel- und Gruppenausstellungen zu sehen gewesen u.a. in Bremen, Detroit, Hamburg, Kiel, London und München. In seinen ortsspezifischen Arbeiten, in denen massive Materialien aus dem Baugewerbe wie Stahl oder Beton in großangelegten Objekten und Rauminterventionen zum Einsatz kommen, stellt Peiffer Fragen an die Dynamiken von Größe, Materialität, Gewicht und Prozessen.

→ BABYLONIA CONSTANTINIDES

→ HENNICKER / SCHMIDT

→ ANDREAS PEIFFER

→ SOPHIE SCHMIDT

→ PIO ZILTZ

 

Die Besetzung der fünfköpfigen Jury legt der Kunstclub13 fest. Sie wechselt jährlich. Die Jurymitglieder 2017 sind:

→ Dr. Elisabeth Lörcher, Sammlerin

→ Prof. Dieter Rehm, AdbK München

→ Sabine Reithmaier, Süddeutsche Zeitung

→ Susanne Touw, Sammlung Goetz

→ Annette Vogel, Kunstsammlung ADAC

 

Clara Wuigk: Consequence

Edition & Installation - Reflektor M in Kooperation mit der PLATFORM

27. Mai 21. Juni 2017

Ort Halle der PLATFORM

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In Kooperation mit der PLATFORM präsentiert Reflektor M (Online Plattform für zeitgenössische Kunst in München) die Künstlerin Clara Wuigk.

In der Reihe Reflektor M Digest werden 12 der spannendsten Projekte des vergangenen Jahres vorgestellt.
Edition #9 zeigt die Arbeit Consequence der Künstlerin und Szenographin Clara Wuigk. Zum Booklaunch am 27.05.2017 fand in der PLATFORM ein Dinner mit Künstleringespräch statt.

Ted Kaczynski verschickte zwischen 1978 und 1995 Briefbomben an Universitätsprofessoren, Wissenschaftler, Ingenieure und Fluggesellschaften. Dabei starben drei Menschen, 23 wurden verletzt. Die New York Times veröffentlichte Auszüge aus seinem “Manifesto” über die Technisierung der Welt und die damit einhergehende Kontrolle allen Lebens. Diese Veröffentlichung führte zu seiner Enttarnung und Inhaftierung.

Kaczynski, der sich mittlerweile in die Wälder von Montana als Einsiedler zurückgezogen hatte, baute dort eine Hütte für sich, in der er lebte und Bomben herstellte. Seit seiner Festnahme sitzt er in einer Hochsicherheitszelle in Isolationshaft. Beide seine Hütte und die Gefängniszelle erzeugen Isolation. Deren Grundrisse sind nahezu identisch.

Die Installation „Consequence“ ist die Schnittmenge der beiden Topographien. Sie ist ein 1 : 1 Modell der realen Hochsicherheitszelle, gebaut aus den Materialien der Hütte.

Die Hütte von Kaczynski als Rückzugsort von der Zivilisation erinnert an die Beschreibungen von Henry D. Thoreau , die er in dem Buch „Walden or life in the woods“ niederlegte. Dabei handelt es sich zwar nicht um ein Manifest, doch um die romantische Grundidee – fern von der Zivilisation, in einer Art Urzustand das richtige Leben zu suchen.

In ihrer Auseinandersetzung mit Menschen, die so radikal wie Ted Kaczynski gehandelt haben, ergibt sich für die Künstlerin eine Übereinstimmung jenseits von Hütte und Zelle.
Ihre Arbeit fordert dazu auf, über den Menschen, der sich aus der Gesellschaft ausschließt und den Menschen, der von der Gesellschaft eingeschlossen wird, nachzudenken.
Lassen sich die Konsequenzen von Ein- und Ausschluss gleichsetzen?

 

27. Mai → 21. Juni

Finissage → 21.6. →  20:00 Uhr

Halle der PLATFORM

Zur Finissage laden wir zum Gespräch mit der Künstlerin Clara Wuigk und der Publikationsherausgeberin María Inés Plaza ein.
Die ersten fünf Besucher_innen bekommen eine Publikation gratis!

female makers 2.0 – Technik trifft auf Kunst

LilyPad Arduino Workshop mit der Künstlerin und Forscherin Stefanie Wuschitz aus Wien

27. Mai 2017, 14:00 Uhr

Ort Halle der PLATFORM, Platform

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Die Veranstaltungen der Reihe female makers fokussieren auf künstlerische und mediale Interventionen in feministischen Kontexten.
Nach einem erfolgreichen Start mit dem ART+FEMINISM Wikipedia-Editier-Workshop (1. April) geht unsere female makers-Reihe in die zweite Runde:

Am 27.5.2017 trifft Technik auf Kunst: Stefanie Wuschitz – Künstlerin und Gründerin des feminstischen Hacker*innenspace Mz*Baltazar’s Laboratory in Wien gibt in der PLATFORM einen LilyPad Arduino Workshop. Technologie wird spielerisch entmystifiziert und ein angstfreier Zugang zu neuen technischen Methoden, für die Entwicklung eigener interaktiver künstlerischer Projekte ermöglicht.

LilyPad ist eine Variante von Arduino, mit dem in erster Linie weiche, leichte Schaltkreise generiert werden können. Oft wird LilyPad in Kombination mit Textilien verwendet, um zum Beispiel Interaktionen zwischen Input von Sensoren (Lichtsensor, Distanzsensor, Berührungssensor) und Output (LEDs, Motorbewegungen, Sound) programmiert werden. Auf diese Weise kannst Du selbst Wearable Technology und E-Textiles herstellen.

Der Workshop gibt einen Überblick über aktuelle künstlerische Projekte, die mit diesem Tool umgesetzt worden sind. Teilnehmer*innen bauen gemeinsam unterschiedliche Schaltkreise, die Sound und Licht reaktiv über Sensoren kontrollieren. In die Schaltkreise können leitende Fäden, leitende Stoffe oder leitender Lack eingebaut werden und Teil der Installation werden.

27. Mai 2017 → Halle der PLATFORM

14:00 → 19:00 Uhr (inkl. Pause)

Teilnahmegebühr: 15,00 € (bitte bar mitbringen)

Bitte meldet euch an:

Für Pausenverpflegung ist gesorgt.

Der Workshop ist für absolute Anfänger*innen geeignet.

Bitte bringt einen eigenen Laptop mit.

Ihr könnt die Software schon auf https://www.arduino.cc/ herunterladen.
Eine wertvolle Resource und tolle Website mit Material Dokumentation ist auch: http://www.kobakant.at/DIY/

WIR FREUEN UNS AUF EUCH!!!

Visionen Gestalten im Kunstareal

Die PLATFORM lädt ein zum Finale des Kunstareal-Festes

25. Juni 2017, 17:00 Uhr

Ort Vorhoelzer Forum

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Zum Finale des 3. Kunstareal-Festes lädt die PLATFORM ins Vorhoelzer Forum ein: über den Dächern der Stadt gibt sie bei Talks, Performances und Projektvorstellungen der Zukunft des Kunstareals Raum.

Zu Wort kommen Menschen, die hier Institutionen leiten: So blicken u.a. der Generaldirektor der Pinakotheken, Bernhard Maaz und Matthias Mühling, Direktor des Lenbachhauses, in die Zukunft ihrer Häuser. Guido Redlich spricht über die Potenziale der Marke „Kunstareal“ in den nächsten Jahren.

Raum bekommen auch konkrete Visionen der Kreativen. Der Designer Miro Craemer etwa skizziert Aktionen in denen Museen, die Themen unserer Zeit für alle Bevölkerungsschichten umsetzt. Die Kulturmanagerin Mon Muellerschoen, schlägt eine Kunstbrücke vor, die das Kunstareal mit der Innenstadt verbindet. Das Kollektiv Empfangshalle zeigt, wie die zeitgenössische Produktion vor Ort aussehen kann. Ein Forum, in dem Alle an einen Tisch kommen und das Leben auch nach Schließung der Institutionen weitergeht, das wünscht sich die Projektleiterin der PLATFORM, Elisabeth Hartung.

Referenz für den Abend ist das von Elisabeth Hartung herausgegebene Buch VISIONEN GESTALTEN, das im März 2017 erschienen ist. Darin vermitteln Akteur_innen aus Design, Kunst, Architektur, Wissenschaft und Wirtschaft in Interviews und Praxisbeispielen neue interdisziplinäre Denkweisen.
Im Vorhoelzer Forum wird das Thema konkret im Münchner Kunstareal verortet.

Interviews mit
Prof. Fritz Frenkler, Dr. Bernhard Maaz, Dr. Matthias Mühling, Dr. Angelika Nollert, Prof. Sophie Wolfrum, 
Guido Redlich und Gerhard Müller-Rischart

„Praxisbeispiele“ & performative Aktionen von:
Miro Craemer, Alexis Dworsky, Empfangshalle, Mon Muellerschoen, Sophie Schmidt, u.a.


Durch das Programm führen Elisabeth Hartung und Frank Kaltenbach.

 

Foto: Alescha T. Birkenholz für PLATFORM

GEGENKULTUR – Münchner Independent Magazine

2. 28. Juli 2017

Ort Halle der PLATFORM

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Independent Magazine ansehen, anfassen und selber machen: Die Ausstellung GEGENKULTUR zeigt, was die Münchner Subkultur produziert – selbst gemachte Magazine, die sich als kritisches Gegenstück zum Medienalltag der Massenkultur verstehen.

Hefte, die sonst nur in Off-Spaces, Clubs oder ‚unter der Hand‘ weitergereicht werden, können in der Ausstellung durchgeblättert, entdeckt und gelesen werden. Neben den aktuellen Magazinen zum Anfassen  zeigt die Ausstellung alternative, kuriose und hochpolitische Hefte ab den 1970er Jahren zum Anschauen, die Hubert Kretschmer für das Archive Artist Publications aufgespürt und archiviert hat. Dazu sind queere Zines aus dem Archiv forum homosexualität münchen e.V. und Punkmagazine aus den frühen 80ern aus dem Bestand von Wolfgang Diller zu sehen.

Der anschließende Workshop mit dem beißpony Artwork Team (Stephanie Müller und Klaus Dietl) wirft einen Blick „behind the zines“ und bietet die Gelegenheit, im gemeinsamen Austausch miteinander eigene Ideen umzusetzen – „zine-making isn’t about rules or knowledge, it’s about freedom and power!“

Am Donnerstag, 13.07. kommen die Macher_innen selbst zu Wort: ab 19 Uhr findet eine Lesung aktueller und
historischer Texte aus der ‚Gegenkultur‘ statt.

Vernissage: 2. Juli →  12 UHR

Lesung, 13. Juli → 19 UHR

Eingeladene Magazine:

2 TWO / [kon] / aber wir wollten doch SCHÖN SEIN / Ahmadinejad / Awareheft / BANG BANG / Bettelzeitung München / boris / browninthehouse / Clash / cogito / Comicaze / Concrete / Crap / curt / edition: abenteuer / Florida / Fragmente / Gaudiblatt / Igitte / Irregular Magazin / Kunstbüro Reilpalast / M+M / MO:DE / MU:DE / München ist Dreck / muss sterben / NA-EN-DE-NA-EN-DE-NA-WI-DA / Navigator, ein feldflug magazin / on fleek / Plastic Indianer / Salopp / Schrottland / Sigi Götz Entertainment / South Bavaria Morning Post / so-viele.de / Soziale Skulptur München / super paper / Tamtam / Tapefruit / terrain vague / The Heft / This Week / Trennlinie zwischen Gesten / Wirklichkeit

Blatt / Gang Time / Mode & Verzweiflung / Der Tod / Der Bote / Der Feminist / S!A!U! / Südwind / Medusa / Kellerjournal / Glasherz / Zeitung / Der Sprengreiter / Kunst redet / 59 to 1 / Malerei.Painting / Strapazin / Plastic Indianer / ontos u.a.

 

Collage: Archive Artist Publications, Hubert Kretschmer

female makers 3.0 – Workshop „Sniffin Glue“

Zine-Workshop mit dem beißpony Artwork Team (Stephanie Müller & Klaus Dietl) in Kooperation mit dem Archive Artist Publications

2. Juli 2017, 14:00 Uhr

Ort Halle der PLATFORM

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Die Veranstaltungen der Reihe female makers fokussieren auf künstlerische und mediale Interventionen in feministischen Kontexten.
Nach dem erfolgreichen Auftakt mit dem ART+FEMINISM Wikipedia-Editier-Workshop am 1. April und dem Arduino-Lilypad-Workshop mit Stefanie Wuschitz (27. Mai) geht unsere female makers-Reihe in die dritte Runde:

Nachrichten aus der Zigarettenschachtel, Musiktipps von Störenfrieda und subversive DIY-Anleitungen im Zeitungsmantel – im Workshop „Sniffin‘ Glue“ werfen wir einen  Blick „behind the zines“. Zines sind selbst gemachte Hefte, die sich als kritisches Gegenstück zum Medienalltag der Massenkultur verstehen.  Nicht selten sind sie außergewöhnlich gestaltet, mit eigenwilligem Layout und offen für Formate jenseits des DIN-Korsetts.  Sie werden kopiert, untereinander ausgetauscht, über Buch- und Plattenläden, den Postversand und im Internet als „E-Zines“ verbreitet.

Der Workshop mit dem beißpony Artwork Team (Stephanie Müller & Klaus Dietl) legt einen speziellen Fokus auf Zines, die einen queerfeminstischen Ansatz verfolgen: die sogenannten „Grrrl Zines“. Sie bringen Missstände wie sexualisierte Gewalt und Alltagsrassismen zur Sprache und decken Ausbeutungsmechansimen mit Biß und Humor auf.  Konsumkritik, Modeaktivismus und DIY-Strategien werden groß geschrieben. Auch Seltenes aus den Bereichen Film, Literatur, Musik und Kunst findet hier ein Kommunikationsforum.

Stephanie Müller, Gründerin des Kunstprojektes „rag*treasure“ und Gewinnerin des „Förderpreis Musik“ gibt gemeinsam mit dem Münchner Maler und Filmemacher Klaus Erich Dietl einen Überblick über die Geschichte, Spezifika und Vielfalt des Mediums und stellt einige Beispiele von Grrrl Zines vor. Der Fokus liegt darauf zu zeigen, wie mit wenigen Mitteln und relativ geringem Aufwand kreative Ideen umgesetzt werden können, um eine eigene Stimme zu finden.

Anschließend haben die Teilnehmer*innen die Möglichkeit, ein eigenes Zine in der Gruppe zu gestalten und umzusetzen. Eine Auswahl an Recyclingmaterialien (ausrangierte Zeitschriften, Postkarten, Warnwesten, Gitarrenplektren, Bandagen, Filmbänder, etc.) steht beim Experimentieren zur Verfügung. Gerne können auch eigene Dinge zum Umgestalten mitgebracht werden.

Parallel zum Workshop zeigt eine Ausstellung Münchner Independent Magazine aus dem Archive Artist Publications – Sammlung Hubert Kretschmer.  In aktuellen und historischen Magazinen ab den 1970er Jahren darf geblättert, entdeckt und gelesen werden.

 

14:00 –> 17:00 Uhr

Teilnahmegebühr: 15,00 € (bitte bar mitbringen)

Bitte meldet euch an: ed.nehcneum-mroftalp@tcatnoc

Für Pausenverpflegung ist gesorgt.

Der Workshop ist für alle offen.

I WANNA GIVE YOU DEVOTION

Eine Posterausstellung von Philipp Gufler mit dem forum homosexualität münchen e.V.

6. September 4. Oktober 2017

Ort Halle der PLATFORM

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Im Zentrum von Philipp Guflers Ausstellung „I wanna give you devotion“ steht die Poster- und Videosammlung des selbstorganisierten Archivs forum homosexualität münchen e.V., in dem der Künstler seit 2013 Mitglied ist.

Zur Ausstellung hat Gufler 29 Künstler*innen und Kollektive eingeladen, die Postersammlung zu befragen, zu erweitern und zu aktualisieren. Diese Weiterschreibungen werden zusammen mit historischen Postern der Sammlung gezeigt, wodurch ein dichtes Geflecht aus aktuellem und historischem Material entsteht. Die Videoarbeit „Schemata #01 (I wanted to give you devotion)“ von Philipp Gufler, Byron Kalomamas und Angela Stiegler spinnt die Verknüpfungen weiter: Archivmaterial trifft auf Youtube-Clips, (Künstler-) Filme von Chantal Akerman, Jean Genet und Pedro Almodóvar auf Popkultur, Gusti vom Ochstengarten auf Britney Spears und Spots der Deutschen AIDS-Hilfe auf Songtexte. Es entsteht ein Archiv der Gefühle, persönlichen Erfahrungen, politischen Kämpfe und des Begehrens, das die Geschichte in die Gegenwart zieht: aktuelle Diskriminierungen und Ausgrenzungen zeigen sich genauso wie das ungestillte Begehren für nicht-normative Lebensformen.

Mit neuen Postern von Muriel Aichberger, Tabea Blumenschein, Virág Bogyó, Johannes Büttner, Cinenova Working Group, Fernando Corona, Stephan Dillemuth, Holger Dreissig, Loretta Fahrenholz, Johannes Fedisch, Philipp Gufler, Richard John Jones, Hammann von Mier, Sands Murray-Wassink, Gyula Muskovics, Leo Heinik, Vera Hofmann, Isaac Julien, Byron Kalomamas, Chris Kraus, Kriwet, Lothringer13_Florida, Anna McCarthy, Mirja Reuter, Paola Revenioti, Barbara Spiller, Angela Stiegler, Raphaela Vogel, Evelyn Taocheng Wang und dem X-Patch Collective.

Zur Ausstellung erscheint das gleichnamige Künstlerbuch mit Texten von Kerstin Stakemeier und Mitgliedern des Forums. Es erscheint in Zusammenarbeit mit dem Hammann Von Mier Verlag in der Forum-Reihe „Splitter‘‘ (als „Splitter14“), die historische und gesellschaftsgeschichtliche Themen untersucht und historische Persönlichkeiten vorstellt.

Bild: Philipp Gufler

Mit freundlicher Unterstützung von forum homosexulität münchen e.V.  Münchner Regenbogenstiftung  Hannchen-Mehrzweck Stiftung

Vernissage, 6. September → 19 Uhr 
Begrüßung Albert Knoll, Vorstand forum homosexualität münchen e.V.

Kurzfilm-Screening, 20. September → 19 Uhr
Mit „The alphabet of feeling bad“ (2012) von Karin Michalski und „HYPER HYPER ICH-Id.“ (2016) von Iris Borovčnik

Finissage und Filmscreening, 4. Oktober → 19 Uhr 
Mit „Kaliarda“ (2014, 57 Min.) von Paola Revenioti und einer einführenden Lesung von
Gufler aus seinem neuen Künstlerbuch „Indirekte Berührung“.
Im Anschluss legt DJ Problemi auf.

Bildergalerie

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„ene mene muh, alle schauen mir zu…“

Kurzfilmscreening im Rahmen der Ausstellung "I WANNA GIVE YOU DEVOTION"

20. September 2017, 18:00 Uhr

Ort Halle der PLATFORM

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Im Rahmen der Ausstellung I WANNA GIVE YOU DEVOTION von Philipp Gufler in Zusammenarbeit mit dem forum homosexualität münchen e.V., laden wir ganz herzlich zum Kurzfilmscreening ein.
„Ene mene muh, alle schauen mir zu…“ drei Kurzfilme erweitern Philipp Guflers Archiv der Gefühle, persönlichen Erfahrungen, politischen Kämpfe und des Begehrens. In Performances, Interview und Porträts folgen wir Menschen, von anxiety bis zest, von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang auf ihren Wegen, zwischen Selbstinsenzierung und kollektiver Zuschreibung.

Gezeigt werden
‚HYPER HYPER ICH-Id.‘ von Iris Borovčnik (AT, 2016)
‚Utopie der Unterschiede‘ von Annika Sehn und Viktor Schimpf (D, 2014)
‚THE ALPHABET OF FEELING BAD‘ von Karin Michalski (D, 2012)

Vor Beginn des Screenings führt die Kuratorin Laura Lang durch die Ausstellung.

Mehr Infos zu den Filmen gibt es hier:
http://clubhavera.weebly.com/hyper.html
https://www.hff-muenchen.de/de_DE/film-detail/utopie-der-unterschiede.3229
http://www.karinmichalski.de/alphabet_of_feeling_bad_1.html#deutsch

18.30 UHR –> Führung durch die Ausstellung

19 UHR –> Screening

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Finissage & Filmscreening I WANNA GIVE YOU DEVOTION

Finale der Ausstellung von Philipp Gufler in Zusammenarbeit mit dem forum homosexualität münchen e.V.

4. Oktober 2017, 18:00 Uhr

Ort Halle der PLATFORM

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Zum Finale der Ausstellung I WANNA GIVE YOU DEVOTION laden wir ein zu einem bunten Rahmenprogramm: den Anfang macht eine einführende Lesung von Philipp Gufler aus seinem Künstlerbuch INDIREKTE BERÜHRUNG.

Unabhängig vom zeitlichen Ablauf begegnen sich in INDIREKTE BERÜHRUNG historische Figuren ebenso wie Guflers Zeitgenossen (zum Beispiel Paola Revenioti), die er allesamt durch abgewandelte Textfragmente indirekt aus seinem Text sprechen lässt. Er zitiert oder reproduziert diese Charaktere aber nicht einfach nur, sondern verdichtet ihre geäußerten oder überlieferten Haltungen. Im Prozess des indirekten Schreibens scheint Gufler immer wieder selbst Teil seiner Figuren zu werden. Die alle 21 Kapitel verbindende Persona ist dabei Jäcki, der auf dem schwulen Flaneur und schreibenden Protagonist aus Hubert Fichtes Roman Palette (1968) basiert.

Anschließend zeigen wir KALIARDA (2014, 57 Min.) von Paola Revenioti.

„Kaliarda“, bezeichnet einen griechischen Straßenslang, der vom Anfang des 20. Jahrhunderts bis in die 1970er Jahre existierte.  Durch Verfremdung, Umdrehungen und die Verwendung von Codewörtern funktionierte er als geheime Sprache. Damit konnten Schwule, Transsexuelle, Transvestiten und Prostituierte auf der Straße, in Bars
oder in Gefängnissen ungestört reden. In ihrem Dokumentarfilm über „Kaliarda“ hat die Filmemacherin Paola Revenioti die Geheimsprache durch Gespräche mit ihren Freunden und Zeitgenossen rekonstruiert. Darüber hinaus zeigt sie, wie einzelne Wörter nach dem Ende der Militärdiktatur in den Sprachgebrauch eingegangen
sind — zuerst im Travestiekontext, später auch kommerzialisiert im Fernsehen.  „Kaliarda has a subversive intent, is layered in satire. It stands in opposition to all power structures of its time.“

Zum fulminanten Ende des Abends und der Ausstellung legt im Anschluss DJ Problemi auf.

Außerdem gibt es um 18 Uhr nochmal die Gelegenheit, an einer Führung durch die Ausstellung mit dem Künstler Philipp Gufler und der Kuratorin Laura Lang teilzunehmen.

Mit neuen Postern von Muriel Aichberger, Tabea Blumenschein, Virág Bogyó, Johannes Büttner, Cinenova Working Group, Fernando Corona, Stephan Dillemuth, Holger Dreissig, Loretta Fahrenholz, Johannes Fedisch, Philipp Gufler, Hammann von Mier, Leo Heinik, Vera Hofmann, Richard John Jones, Isaac Julien, Byron Kalomamas, Chris Kraus, Kriwet, Lothringer13_Florida, Sands Murray-Wassink, Gyula Muskovics, Anna McCarthy, Mirja Reuter, Paola Revenioti, Barbara Spiller, Angela Stiegler, Evelyn Taocheng Wang, Raphaela Vogel, Maria VMier und dem X-Patch Collective.

Abbildung: Philipp Gufler, Kaliarda directed by Paola Revenioti (2014), 2016, Ausschnitt.

>> 18 UHR Führung durch die Ausstellung mit Philipp Gufler und Laura Lang (PLATFORM)

>> 19 UHR Lesung mit Philipp Gufler aus seinem Künstlerbuch INDIREKTE BERÜHRUNG

>> anschließend Screening KALIARDA (2014, 57 Min.) von Paola Revenioti

>> Finale mit DJ Problemi

Mit freundlicher Unterstützung von

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DER BAU – „Ich habe den Bau eingerichtet und er scheint wohlgelungen. Von außen ist eigentlich nur […]“

Eine Rauminstallation von Andreas Peiffer

18. Oktober 12. November 2017

Ort Halle der PLATFORM

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Für die Halle der PLATFORM, die ehemals industriell genutzt wurde, hat Andreas Peiffer einen raumgreifenden, fünf Tonnen schweren Einbau aus Elementen einer Behelfsbrücke aus Stahl entwickelt. Damit greift der Künstler nicht nur radikal in den Ausstellungsraum ein, sondern ermöglicht durch die Verschiebung der Maßstäbe eine völlig neue Raumwahrnehmung.
Andreas Peiffer demontiert, dekonstruiert und destruiert Objekte bis hin zu ganzen Räumen. Durch diese teilweise brachialen Eingriffe durchbricht er förmlich räumliche Grenzen und gewohnte Raumvorstellungen sowie die damit verbundenen Verhaltensmuster und Erwartungen an Orte und Räume. In seinen ortsspezifischen Arbeiten, in denen massive Materialien aus dem Baugewerbe wie Stahl oder Beton in groß angelegten Objekten und Rauminterventionen zum Einsatz kommen, stellt Peiffer Fragen an die Dynamiken von Größe, Materialität, Gewicht und Prozessen. In seinen Arbeiten finden sich zahlreiche Bezüge zur Kunst und Literatur wie das Fife Days Locker Piece von Chris Burden, eine Performance, in der sich der Künstler fünf Tage lang in einen Spind einsperrte oder Erzählungen von Franz Kafka wie In der Strafkolonie oder Der Bau – so auch im aktuellen Projekt.

Andreas Peiffer hat in diesem Jahr den Preis für junge Kunst des Kunstclub13 e.V. verliehen bekommen. Mit seinem technisch gewagten Ausstellungskonzept überzeugte Peiffer die Jury im April bei der Präsentation der fünf nominierten Positionen.

Der Kunstclub13 e.V. hat dieses Jahr zum sechsten Mal den Förderpreis für junge Kunst in München vergeben – zum vierten Mal in Kooperation mit der PLATFORM.
Der Kunstclub13 e.V. ist ein unabhängiger Club für zeitgenössische Kunst in München, der 2002 hervorgegangen ist aus dem Freundeskreis der Städtischen Kunsthalle München Lothringer13. Sein Anliegen ist es, die Arbeit junger Künstlerinnen und Künstler zu unterstützen, die Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Kunst zu fördern und seinen Mitgliedern ungewohnte Perspektiven auf die Münchner Kunstszene  zu bieten.

Andreas Peiffer (geb. 1982 in Marktheidenfeld) ist ausgebildeter Bildhauer und studierte Freie Kunst an der Muthesius Kunsthochschule in Kiel bei Elisabeth Wagner sowie an der Akademie der Bildenden Künste München bei Julian Rosefeldt und Olaf Metzel, bei dem er Meisterschüler war. 2015 erhielt Andreas Peiffer u.a. den Bayerischen Kunstförderpreis sowie verschiedene In- und Auslandsstipendien. Peiffer ist mit seinen Arbeiten bereits in mehreren Einzel- und Gruppenausstellungen zu sehen gewesen u.a. in Bremen, Detroit, Hamburg, Kiel, London und München.

Vernissage, 18. Oktober → 19 UHR

Finissage & Filmscreening, 12. November → 11 UHR

Mit dem Kurzfilmprogramm SCHICHTENDE zusammengestellt von den Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen

Imposante Architekturen, rationalisierte Arbeitsprozesse und soziale Strukturen treten in diesem Programm ebenso in den Fokus wie Umweltaspekte und das Industriesterben.
Im Mittelpunkt stehen zwei Dokumentarfilme: RUHRURBIA thematisiert den Strukturwandel im Ruhrgebiet heute und zeigt das alte und neue Ruhrgebiet nebeneinander. In SCHICHT stehen Salzgitter und verschiedene Ausprägungen seiner Industriegeschichte im Zentrum. SCHICHT hat 2015 auf den Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen den Deutschen Wettbewerb gewonnen.

Coal Spell | Fluch der Kohle | Xun Sun | VRC 2008 | DVD | Farbe | ohne Sprache | 8′

Ruhrurbia | Rainer Komers | DEU 2015 | DVD | Farbe | ohne Sprache | 30′

Anhalter | Daniel Höpfner | DEU 2007 | DVD | Farbe | deuOF engUT | 12′

Der Holzmenschbauer | Kathrin Jäger | DEU 2006 | DVD | s/w | deuOF | 10′

Der Investor | Katharina Duve/Ted Gaier/Timo Schierhorn | DEU 2014 | DVD | Farbe | deuOF | 4′

Schicht | Alex Gerbaulet | DEU 2015 | DVD | Farbe+s/w | deuOF engUT | 28′

 

MATINEE & FILMSCREENING

Finissage der Ausstellung „DER BAU“ von Andreas Peiffer in Kooperation mit dem Kunstclub13 e.V.

12. November 2017, 11:00

Ort

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Anlässlich der Finissage der Ausstellung DER BAU von Andreas Peiffer laden die PLATFORM und der Kunstclub13 e.V. herzlich zur Kunstmatinee ein:
Bei traditionellem bayerischen Frühstück spricht der Künstler über seine Arbeit und enthüllt bisher unbekannte Aspekte seiner Installation, Freunde und Gäste vom Kunstclub13 und der PLATFORM kommen gemeinsam ins Gespräch. Im Anschluss zeigen wir das Kurzfilm-Programm SCHICHTENDE, das von den Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen eigens für die PLATFORM zusammengestellt wurde.

Kernstück der Ausstellung ist die Installation DER BAU, die der Künstler Andreas Peiffer mit Hilfe des Förderpreises für junge Kunst des Kunstclub13 e.V. realisieren konnte.

Kurzfilmprogramm SCHICHTENDE zusammengestellt von den Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen:

Imposante Architekturen, rationalisierte Arbeitsprozesse und soziale Strukturen treten in diesem Programm ebenso in den Fokus wie Umweltaspekte und das Industriesterben. Das Filmprogramm zeigt in einigen besonderen Kurzfilmen sowohl dokumentarische und kritische wie auch freiere künstlerische Ansätze der filmischen Darstellung. Im Mittelpunkt stehen zwei Dokumentarfilme: RUHRURBIA thematisiert den Strukturwandel im Ruhrgebiet heute und zeigt das alte und neue Ruhrgebiet nebeneinander. In SCHICHT stehen Salzgitter und verschiedene Ausprägungen seiner Industriegeschichte im Zentrum. SCHICHT hat 2015 auf den Kurzfilmtagen den Deutschen Wettbewerb gewonnen.

Der Kunstclub13 e.V. hat dieses Jahr zum sechsten Mal den Förderpreis für junge Kunst in München vergeben – zum vierten Mal in Kooperation mit der PLATFORM.

Andreas Peiffer: DER BAU

Preisträger des Förderpreises für junge Kunst des Kunstclub13 e.V. 2017

Artist-Talk mit Andreas Peiffer

Filmscreening: SCHICHTENDE (Kurzfilme)

Finissage: 12. November, 11 Uhr

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist jedoch bis zum 09.11.2017 erforderlich.

Anmeldung über:

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OPEN STUDIOS & JAHRESGABEN

Offene Ateliers und Ausstellung mit neuen Editionen in der PLATFORM

25. 26. November 2017

Ort Halle der PLATFORM

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Ein Wochenende lang sind die Türen der Ateliers der PLATFORM geöffnet. In den Studios können die Besucher_innen neue Arbeiten und aktuelle künstlerische Positionen entdecken aus Fotografie, Design, Grafik, Malerei, Bildhauerei, Textildesign, Hörspiel, experimentellem Film und Soundkunst. Führungen und verschiedene Aktionen laden die Gäste dazu ein, hinter die Kulissen zu blicken, künstlerische Techniken kennen zu lernen und persönlich mit den Künstler_innen ins Gespräch zu kommen.

Die begleitende Ausstellung JAHRESGABEN zeigt eine von Sophia Plaas zusammengestellte Auswahl von Arbeiten aus den Ateliers. Diese sind eigens für die OPEN STUDIOS produziert und können exklusiv an diesem Wochenende preiswert und direkt bei den Künstler_innen erworben werden.

Die Ausstellung läuft vom 25. November bis 29. November 2017

Mit Jovana Banjac I Vinicio Bastidas I Annegret Bleisteiner I Melanie Chacko I Klaus Dietl I Raik Gupin I Nicola Hanke I Hubert Hasler I Ute Heim I Annegret Hoch I Marile Holzner I Anneke Marie Huhn I Monika Humm I Alina Kalashnikova I Jessica Kallage-Götze I Siyoung Kim I Brigitta Maria Lankowitz I Studio David Lehmann I Phoebe Lesch I Patricia Lincke I Frank Otto Maier I Silke Markefka I Marc Melchior I Tatiana Mendoca I Markus Mischek I Edie Monetti I Stephanie Müller I Carmen Nöhbauer I Jonas von Ostrowski I Ivan Paskalev I Silvia Schreiber I Pavel Sinev I Duncan Swann I Stefanie Unruh I Nikolai Vogel I Jess Walter I Johannes Tassilo Walter I Christian Weiß I Yingji Yang

FÜHRUNGEN

Samstag 16 + 18 Uhr

Sonntag 14 + 16 Uhr

ÖFFNUNGSZEITEN

Samstag, 25. NOVEMBER
14 → 20 UHR

Sonntag, 26. NOVEMBER
12 → 18 UHR

Der Eintritt und die Führungen sind frei. An beiden Tagen mit Getränken und Snacks an der Bar.

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An was arbeiten Sie gerade?

Neue Projekte aus der Münchner Kunst- und Kulturszene

28. November 2017, 19:00 Uhr

Ort Halle der PLATFORM

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In der aktuellen Ausgabe der Reihe An was arbeiten Sie gerade?  bieten wir Macher_innen und Initiativen eine Plattform, ihre aktuellen Projekte vorzustellen, deren zentrales Prinzip Zusammenarbeit und Vernetzung ist.
Die PLATFORM lädt in lockerer Runde bei Snacks und Getränken ein, mit den kulturellen Akteur_innen Münchens in Kontakt zu treten und neue Netzwerke zu knüpfen.
Den Rahmen bildet eine Ausstellung mit Editionen und neuen Arbeiten aus den Ateliers der PLATFORM.

Giacomo Nüsslein studierte Architektur und Baukunst in München und in San Sebastian. Seit 2015 ist er Teil des Kollektiv A. Gemeinsam mit Benedict Esche und Nils Rostek gründete er die Galerie byPrinzip an der Münchner Freiheit, die auch über Vorträge und Diskussionen mit u.A. Christian de Portzamparc, Francisco Aires Mateus, Peter Haimerl oder Atelier Fala Raum bietet für junge Künstler, Schriftsteller und Initiativen.

Katja Kobolt ist Kuratorin, Kunstvermittlerin, Autorin, Dozentin und Produzentin. Sie organisierte zahlreiche Kunstausstellungen und – Veranstaltungen Europaweit und ist aktiv im transnationalen feministischen kuratorischen Kollektiv Red Mined sowie im Kunstraum der Landeshauptstadt München Lothringer13_Florida. Sie spricht über no stop non stop, eine Plattform für Kunst- und Kunstvermittlungsprojekte zur Postmigrationsgesellschaft.

Nina Neuper, Direktorin der Galerie Klüser und Mitinitiatorin von S.M.S Munich, ist davon überzeugt, dass die Münchner Kunstszene ihr Potenzial noch längst nicht ausgeschöpft hat. S.M.S Munich will einerseits die Zusammenarbeit von Galerien und Institutionen fördern, andererseits die Kulturszene wieder verstärkt an einen internationalen Kontext angliedern. Es geht um mehr Vernetzung in der Stadt und den inhaltlichen Dialog mit internationalen Gästen aus der Kunstwelt.

Die Verleger und Gestalter Jan Steinbach und Tilman Schlevogt (u.a. Edition Taube) geben Einblick in ihr Projekt edcat.net, eine offene Datenbank und Plattform für Künstlerpublikationen. Die Vision hinter dem Projekt ist der Aufbau einer Recherche-Plattform für Künstlerbücher und Editionen sowie der Erhalt und die Verfügbarkeit von Metadaten in diesem Bereich. Der aktuelle Stand des Projekts bietet bereits eine Menge an Informationen und Möglichkeiten für Künstler*innen, Verleger*innen, Sammler*innen, Kurator*innen und Institutionen.

Seit 2014 findet jährlich das interdisziplinäre Science & Fiction Festivals – Art and Science im Einstein Kultur in Haidhausen statt. Ziel der Veranstalterin, Designerin und Kuratorin Ronit Wolf ist es internationale sowie regionaler Künstler_innen und Wissenschaftler_innen, zusammen zu bringen, um ihr Wissen und ihre Kreativität zu teilen und einem breiten Publikum zugänglich zu machen.

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Archiv

Programm der Platform 2009–2012

Die PLATFORM wurde unter dem damaligen Namen Platform3 im März 2009 als Pilotprojekt des Referats für Arbeit und Wirtschaft der Landeshauptstadt München gegründet. Für detaillierte Informationen gehen Sie bitte auf das chronologisch sortierte Programm-Archiv und die Liste aller Akteure und Künstler, die zwischen 2009 und 2012 am Programm der Platform3 beteiligt waren.

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