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Ausstellung

Ute Heim: Outside

18. April 10. Mai 2018

Ort Halle der PLATFORM

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Ute Heim untersucht Experimente des einfachen Lebens und zeigt eine für die Halle der PLATFORM entwickelte Installation, Interviews, eine Performance und Musik. Angelehnt an die Geschichte des amerikanischen Aussteigers und Philosophen H. D. Thoreau, verpflanzt sie in ihrer Performance Waldenbergl eine Skulptur von dessen Hütte auf einen Platz am Münchner Hasenbergl und untersucht, was passiert, wenn man an einem urbanen Ort für einen Tag im Sommer 2017 zum Einsiedler wird. Zu sehen ist außerdem ihr Versuch, sich Menschen anzunähern, die in den 80er-Jahren beschlossen, für den Rest ihres Lebens auszusteigen. Eine autobiografische Tour zu ihren ehemaligen Nachbar_innen und Freund_innen von vor über 20 Jahren, Reality-Check. Damit öffnet sie einen Diskussionsraum über das einfache Leben und befragt das Publikum: „Wer definiert die Grenzen des Innerhalb und Außerhalb? Wenn ich aussteigen möchte, geht das überhaupt? Was, wenn man beim Aussteigen von Google fotografiert wird? Wo sind die neuen Orte, die weißen Stellen? Wie freiwillig ist freiwillig, wenn der Ausstieg schon so lange dauert, dass der Rückweg zugewuchert ist?“ (Ute Heim)

Die Vernissage findet am 17. April 2018 um 19 Uhr statt.

Musik, Performance

Ute Heim und ihr Prärieorchester

27. April 2018, 19:00

Ort Halle der PLATFORM

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Konzert und Bohnendinner. Ute Heim und ihr Prärieorchester spielen Musik, die aus der Prärie kommt. Dazu gibt es das obligatorische Bohnengericht, das zu jedem Aussteigerleben dazugehört.

Künstlergespräch

An was arbeiten Sie gerade?

2. Mai 2018, 19:00 Uhr

Ort Halle der PLATFORM

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In Kurzvorträgen berichten fünf Künstler_innen der PLATFORM-Ateliers von ihren Projekten und bieten so einen Einblick in ihre aktuelle Arbeit.

In den Fotografien von Jovana Banjac verschwimmen die Grenzen von Illusion und Realität. Oft ins surrealistische abdriftend verlieren sie nie den Halt in der dinglichen Welt und beschäftigen sich so mit der Beziehung zwischen Individuum und Außenwelt.

Ute Heim versteht sich als Gesamtkünstlerin. In Ihren Arbeiten verwebt sie biografische Details mit Musik, Zeichnungen, Performance und bildhauerischen Elementen, die zusammen eine Geschichte erzählen.

Monika Humm kombiniert Malerei und Fotografie und interpretiert Landschaftsmalerei neu. Die auf den ersten Blick abstrakt erscheinenden Bilder, spiegeln immer auch die Landschaft wider, die den Ausgangspunkt bildete.

Die Bildhauerin und Zeichnerin Phoebe Lesch beschäftigt sich mit Fantasien, Hoffnungen und Schattenseiten, die sich in der menschlichen Psyche auftun, und die den Raum zwischen den Menschen definieren, ohne ihn eindeutig zu klassifizieren.

Der Maler, Performer und Autor Nikolai Vogel arbeitet über und mit der Vergänglichkeit von Texten und Momenten. Er bewegt sich an der Grenze zwischen Kunst und Literatur und wirft zugleich die Frage auf, ob beide überhaupt zu trennen sind.

Aktion, Workshop

Ute Heim und das Atelier Regarder

6. Mai 2018, 14:00 Uhr

Ort Halle der PLATFORM

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Pleinairzeichnung an Orten, die dafür ungeeignet scheinen: entlang von Autobahnauffahrten, an Bauzäunen, Firmenparkplätzen und Krankenhauswendehammern.

Treffpunkt in der Halle der PLATFORM um 14 Uhr.

Keine Vorkenntnisse erforderlich.

Ausstellung

Pavel Sinev: Verkabelung

17. Mai 8. Juni 2018, 10:00 17:00 Uhr

Ort Halle der PLATFORM

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Pavel Sinev erhebt die Zeichnung in den dreidimensionalen Raum. Indem er sie mit handelsüblichen Kabeln und Kabelbindern in räumliche Realität übersetzt, verhandelt er nicht nur den Übergang von Flachware zum Objekt, sondern auch vom Alltagsgegenstand zum Kunstwerk und vom Alltagsgefühl zur metaphysischen Welterfahrung. Sein Sujet reicht von Alltagsgegenständen über Liebhaberstücke und Reminiszenzen an berühmte Künstlerkollegen bis hin zu klassischen Stillleben.
Im Spiel mit der (un-)erträglichen Leichtigkeit des Seins und der Verankerung in gewohntem Kontext fordert der Künstler zu Reflexionen über Krieg und Frieden, Vergänglichkeit, Liebe, Tod, Frömmigkeit und Klugheit auf.

In der Ausstellung zeigt Pavel Sinev Arbeiten, die nach seinem Studium entstanden sind, und lädt die Besucher_innen ein, sich selbst verkabeln zulassen.

Eröffnung am Mittwoch, 16. Mai → 19 Uhr

Filmprojektion in Anwesenheit des Regisseurs

Space Metropoliz

Ein Projekt von Phoebe Lesch

25. Mai 2018, 19:00 Uhr

Ort

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Filmprojektion und Gespräch über das Museum der Zukunft mit Giorgio de Finis, Rom

Der Film Space Metropoliz erzählt die Geschichte einer Besetzung und künstlerischen Provokation, eines Raumschiffs und eines Museums. Es ist auch eine Geschichte über Zusammenleben, Teilen und politisches Engagement.
In der ehemaligen Salamifabrik Metropoliz am Stadtrand von Rom beschloss eine Gruppe von Wohnungslosen, einen neuen Ort zu schaffen, an dem ein ‚anständiges‘ Leben möglich ist. Die Regisseure Fabrizio Boni und Giorgio de Finis begleiten die ‚Metropolitans‘ bei ihren täglichen Schwierigkeiten am Rande der Zivilgesellschaft. Gleichzeitig erobern Künstler_innen den freien Raum und erproben in Interaktion mit den Bewohner_innen eine neue Beziehung zwischen Kunst, Stadt und Leben. Heute beherbergt Metropoliz regelmäßig Ausstellungen und künstlerische Aktionen, und verwandelt unter dem Namen MAAM_Metropoliz città meticcia die Fabrik in einen Ort kollektiver Kunst.
Projektion des Dokumentarfilms Space Metropoliz von Fabrizio Boni und Giorgio de Finis, italienisch mit englischen Untertiteln.
Im Anschluss Diskussion mit dem römischen Kurator Giorgio de Finis (MAAM und MACRO_asilo), der Künstlerin Phoebe Lesch und dem Publikum, deutsche Übersetzung.
Gefördert vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München.

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