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Ausstellung

Erzählung

Portmanteau

8. 22. Oktober 2020

Ort Foyer des Referats für Arbeit und Wirtschaft

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Auf den ersten Blick wirkt die ortsspezifische Installation des Künstlerduos Portmanteau (Christian Heiß und Gerald Schrank) wie ein optisch beeindruckendes Sinnbild der geplanten Offenlegung des Westlichen Stadtgrabenbachs, der unterirdisch vor dem Ausstellungsraum verläuft: Eine Maschine pumpt Wasser von einem Gefäß in das nächste. Das Wasser fließt ab und setzt eine Maschine in Bewegung. Der Kreislauf schließt sich. Auf den zweiten Blick bemerkt man eine Reihe von Hinweisen, die die Betrachter*innen dazu verleiten, sich tiefer auf den Wasserkreislauf einzulassen: Der Ausstellungstitel “Erzählung”, ein zentral platzierter Wasserzähler und die schriftliche Aufforderung über einen Lichtsensor mit der Installation zu interagieren. Dadurch wird die Installation zur interaktiven Projektionsfläche und reflektiert die persönlichen Erfahrungen der Besucher*innen. Sie erzählt nicht, sie lässt erzählen.

Die Ausstellung ist das Resultat einer öffentlichen Ausschreibung der PLATFORM anlässlich der Aktionstage „Visionen für die Herzog-Wilhelm-Straße“. Die Aktionstage finden vom 8.-10. Oktober 2020 statt. In Diskussionen, Führungen und Ausstellungen wird auf die städtebaulichen Entwicklungspotentiale der Straße hingewiesen. Eine Neugestaltung könnte die Aufenthaltsqualität verbessern. Organisiert durch den Green City e.V. beteiligen sich der Bezirksausschuss 1, der City Partner München e.V., die Evangelische Stadt Akademie München, die Friedrich-Ebert-Stiftung, die PLATFORM und das Referat für Arbeit und Wirtschaft mit Programmbeiträgen.

Parallel zur Ausstellung „Erzählung“ findet vom 8.-10.10.2020 im Herzog-Wilhelm-Park die Gruppenausstellung „Die Wüste Lebt“ statt.

Referat für Arbeit und Wirtschaft, Herzog-Wilhelm-Straße 15, 80331 München

Künstlergespräch: Freitag, 9. Oktober 2020, 17 Uhr

Einführende Videos zur Ausstellung

Facebook-Event

Aktuelles

gayze – Queere Orte in München

14. Oktober 31. Dezember 2020

Ort Digitale Stadtkarte

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Die Webseite gayze.de ist ein Projekt von Jonas Peter, der diese während seines Kulturmanagement-Volontariats bei der PLATFORM entwickelt hat. Die virtuelle Stadtkarte macht historische Orte der queeren Stadtgeschichte Münchens sichtbar. Das Besondere ist, dass die Webseite ständig erweitert werden kann und vom Input der Nutzer*innen lebt.

Jede*r Stadtbewohner*in hat eine individuelle Landkarte des städtischen Raumes im Kopf, nimmt also die Stadt in einer bestimmten Weise war, die den Mitmenschen verborgen bleibt. Öffentliche Räume und Gebäude haben für unterschiedliche Personen unterschiedliche Bedeutungen, überlagern sich und sind in ihrer Mehrschichtigkeit oft nicht erkennbar.

„gayze spaces“ setzt dort an wo diese unsichtbaren Linien verlaufen. Das Projekt erfasst jene Räume, an denen queeres Leben in München stattfindet bzw. stattgefunden hat. Die vielfältige Geschichte dieser Räume wird anhand einer digitalen Karte sichtbar gemacht. Spuren queerer Praktiken werden offengelegt und machen deutlich, dass der urbane Raum von einem Geflecht queerer „Gegenöffentlichkeiten“ durchwoben ist.

Anhand einer eigens erstellten Webseite werden queere Orte auf einer Karte verzeichnet. Dort sind zum Beispiel die Nümfe, das Petit Café oder der Ochsengarten zu finden. Diese Orte sind jeweils mit Archivmaterial verknüpft, um die Historie des jeweiligen Ortes erfahrbar zu machen. So können Orte mit Bildern, Tonaufnahmen, historischen Dokumenten aber auch Objekten verbunden werden. Die entstandenen Bricolagen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit, wollen keine abgeschlossene Geschichte erzählen, sondern ein Schlaglicht auf die teils verborgene oder unterdrückte Teilöffentlichkeit werfen.

„gayze spaces – Queere Orte in München“ ist von Anfang an als offen und prozesshaft angelegt. Die Karte ist in Zusammenarbeit mit dem Queeren Archiv München entstanden und soll im Laufe der Zeit um mehr und mehr Orte ergänzt werden. Nutzer*innen sind zur Teilhabe aufgerufen und können persönliche Anmerkungen, O-Töne, Ortsvorschläge und digitalisierte Objekte per Email an schicken. Längerfristig soll ein digitales Archiv queerer Stadtgeschichte(n) in München entstehen, welches interessierten Personen erleichtert, tiefer in die Materie einzutauchen oder ihre Stadt aus einer anderen Perspektive kennenzulernen und abseits der ausgetretenen Pfade auf Erkundungstour zu gehen.

Webseite: gayze.de

Kontakt:

Ausstellung

OPEN STUDIOS 2020 / SAFE PLAY (This New Distance)

14. November 11. Dezember 2020

Ort Platform

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Unter dem Dach der Kistlerhofstraße 70 vereinen sich in den Ateliers der PLATFORM über 40 Künstler*innen aus den verschiedensten künstlerischen Bereichen. Doch wer arbeitet hier eigentlich an was? Diesen Fragen können Besucher*innen an dem Wochenende vom 14. und 15. November bei den Open Studios 2020 selbst nachgehen. Die Atelier-Künstler*innen laden herzlich in ihre kreativen Arbeitsräume ein und gewähren intime Einblicke in ihre Arbeitsweisen und neu entstehende Projekte. Kommen Sie vorbei und entdecken Sie die künstlerische Vielfalt der PLATFORM Ateliers. Neben der Möglichkeit, die 15 teilnehmenden Ateliers selbst zu entdecken und mit den Künstler*innen ins Gespräch zu kommen, werden auch zwei Führungen durch ausgewählte Ateliers angeboten.

Parallel zu den Open Studios eröffnet am 14. November die Ausstellung SAFE PLAY (This New Distance) in der Halle der PLATFORM. Nachdem von den Atelierkünstler*innen während des Lockdowns gezwungenermaßen weniger in der PLATFORM gesehen wurde, tragen 25 von ihnen nun zu einer Gruppenausstellung bei, die sich mit dem Thema des neuen Abstands und der Entstehung künstlerischer Arbeiten aus der Isolation heraus beschäftigen.

Die Werke werden, ohne Rücksichtnahme auf das jeweilige künstlerische Medium, auf einheitlichen Sockeln positioniert. Neben Flachware und installativen Arbeiten finden sich bespielte Leuchtkästen. Diese streng konstruierte Präsentation und der dadurch auferlegte Abstand zwischen den Werken spielen mit dem Spannungsverhältnis von (künstlerischem) Miteinander, künstlerischer Freiheit und den corona-bedingten Regulierungen. Mit diesem Ausstellungskonzept thematisiert das Kuratorenteam Tabea Hopmans (Volontärin der PLATFORM) und Max Weisthoff (Bildender Künstler) die prekäre Lage der Kulturszene zu Zeiten von Corona – wenn auch mit einem Augenzwinkern. SAFE PLAY findet selbsterklärend unter strengen Hygieneregeln statt.

Open Studios: Samstag 14. und Sonntag 15. November 2020, jeweils 12 – 18 Uhr

Führungen: Samstag und Sonntag jeweils um 18:30 Uhr (Anmeldung unter )

Ausstellung SAFE PLAY (This New Distance): 14.11. – 11.12.2020

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