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Ausstellung

stücke halten

Stephanie movall und Claudia Hinsch

10. September 9. Oktober 2020

Ort Halle der PLATFORM

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Nach einer langen Zeit der physischen Ausstellungspause eröffnet am 9. September 2020 die Ausstellung „stücke halten“ von Stephanie movall aus München und Claudia Hinsch aus Hamburg in der Halle der PLATFORM. Eine Ausstellung, die sich fotografisch und skulptural mit dem Halten und Verflüchtigen von Momenten und Objekten auseinandersetzt.

Stephanie movall‘s Werke, die sie selbst als bewegte Fotografien bezeichnet, zeigen gesichtslose Ausschnitte des Körpers ihres Gegenübers. Die Künstlerin gibt nur minimale Impulse und lässt die Agierenden vor der Kamera vorgegebene Themen selbst deuten. Bei der Ausstellungsserie „Scham voll Wonne“ gab sie ihren Gästen eine Mango als Objekt und fügte als Handlungsanweisung: „Halte, Schäle, Esse“ hinzu. Die freien Interpretationen und Ausführungen fängt sie mit der Kamera ein. Sie setzt sich zur Aufgabe den ephemeren Augenblick des Seins festzuhalten. Die Ergebnisse dieser Serie changieren zwischen Scham, sexueller Lust und Gedanken über die symbolische Aussagekraft der Luxusfrucht.

Claudia Hinsch erforscht mit ihren multi-materiellen Skulpturen die geordnete Zufälligkeit in den Grenzen des Raums. Indem die Künstlerin Werkstoffe aus Alltag und Bau wie Keramik, Beton, Holz, Gips oder Stoff zweckentfremdet und individuell zusammensetzt, entstehen ständig neue Konstellationen und Kontexte, die sich einmalig der gegebenen Raumsituation anpassen. Hinsch sieht einen maßgeblichen Bestandteil ihrer künstlerischen Arbeit in der Materialauswahl und dem Prozess der Entstehung der Werke. Durch die Refiguration der Elemente bereits bestehender Werke, finden unterschiedliche Teile der Medien in unvergleichlichen Atmosphären zueinander und verbinden sich für die Dauer der Ausstellung neu.

Eine künstlerische Interaktion zwischen Körper und Material, die Momente und Elemente zu einem flüchtigen Ganzen zusammenbringt.

Eröffnung:

9. September 2020

15:00 – 18:30 Uhr (ohne Anmeldung)

19 Uhr: Einführung durch die Philosophin und Performerin Claudia Pescatore (mit Anmeldung unter )

Die Ausstellung ist außerdem während der Open Art geöffnet: 11.- 13. September // Freitag: 18 – 21 Uhr, Samstag und Sonntag: 11 – 18 Uhr

Bitte achten Sie beim Betreten der Ausstellung auf die aktuell geltenden Corona Vorschriften.

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Ausstellung

Erzählung

Portmanteau

8. 22. Oktober 2020

Ort Foyer des Referats für Arbeit und Wirtschaft

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Auf den ersten Blick wirkt die ortsspezifische Installation des Künstlerduos Portmanteau (Christian Heiß und Gerald Schrank) wie ein optisch beeindruckendes Sinnbild der geplanten Offenlegung des Westlichen Stadtgrabenbachs, der unterirdisch vor dem Ausstellungsraum verläuft: Eine Maschine pumpt Wasser von einem Gefäß in das nächste. Das Wasser fließt ab und setzt eine Maschine in Bewegung. Der Kreislauf schließt sich. Auf den zweiten Blick bemerkt man eine Reihe von Hinweisen, die die Betrachter*innen dazu verleiten, sich tiefer auf den Wasserkreislauf einzulassen: Der Ausstellungstitel “Erzählung”, ein zentral platzierter Wasserzähler und die schriftliche Aufforderung über einen Lichtsensor mit der Installation zu interagieren. Dadurch wird die Installation zur interaktiven Projektionsfläche und reflektiert die persönlichen Erfahrungen der Besucher*innen. Sie erzählt nicht, sie lässt erzählen.

Die Ausstellung ist das Resultat einer öffentlichen Ausschreibung der PLATFORM anlässlich der Aktionstage „Visionen für die Herzog-Wilhelm-Straße“. Die Aktionstage finden vom 8.-10. Oktober 2020 statt. In Diskussionen, Führungen und Ausstellungen wird auf die städtebaulichen Entwicklungspotentiale der Straße hingewiesen. Eine Neugestaltung könnte die Aufenthaltsqualität verbessern. Organisiert durch den Green City e.V. beteiligen sich der Bezirksausschuss 1, der City Partner München e.V., die Evangelische Stadt Akademie München, die Friedrich-Ebert-Stiftung, die PLATFORM und das Referat für Arbeit und Wirtschaft mit Programmbeiträgen.

Parallel zur Ausstellung „Erzählung“ findet vom 8.-10.10.2020 im Herzog-Wilhelm-Park die Gruppenausstellung „Die Wüste Lebt“ statt.

Referat für Arbeit und Wirtschaft, Herzog-Wilhelm-Straße 15, 80331 München

Künstlergespräch: Freitag, 9. Oktober 2020, 17 Uhr

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Ausstellung

Die Wüste Lebt

Mit Ludwig Hauser, Anton Kaun, Florian Kreier und Franziska Schrödinger

8. 10. Oktober 2020

Ort Herzog-Wilhelm-Park

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Auf Einladung des Green City e.V. präsentiert die PLATFORM im Rahmen der Aktionstage „Visionen für die Herzog-Wilhelm-Straße“, orts- und themenspezifische Arbeiten, die Stadtraum als Reflexionsraum verstehen und die Betrachter*innen dazu einladen, sich dem Eigenleben der Herzog-Wilhelm-Straße auf unvorhergesehene Weise zu nähern. Unter dem Areal fließt im Verborgenen der Westliche Stadtgrabenbach. Die künstlerischen Interventionen regen die Phantasie an, welche Potentiale sich in dem zentral-gelegenen Ort verbergen. Kuration: Adam Langer

Die Klangbilder des Video- und Performancekünstlers Anton Kaun wandeln sich stets, sobald man sich an sie zu gewöhnen beginnt. Es eröffnet sich ein Zwiegespräch zwischen Aufgeräumtheit und Unordnung, sinnbildlich für den sich stetig wandelnden Stadtraum. Der Künstler performt am 10. Oktober um 19 Uhr mit selbstgebauten Instrumenten und Videoprojektion.

Franziska Schrödinger untersucht mit ihren fotografischen Arbeiten das Bild der Natur als Spiegel der Gesellschaft und präsentiert ein begehbares Mosaik, in dem sie sich die Frage stellt: Was ist bewusst gestaltet? Was ist Provisorium? Was gehört wohin? Dazu platziert die Künstlerin Plakate mit Landschaftsfotographien in den Park, die sich nahtlos in das Parkgrün einfügen.

Florian Kreier sitzt während der Ausstellung im Park, schlüpft in wechselnde Rollen und notiert seine Beobachtungen der Herzog-Wilhelm-Straße in Form von Gedichten auf einer Schreibmaschine. Die Notizzettel verteilt der Künstler an ungewöhnlichen Orten im Park. Die Besucher*innen sind eingeladen eigene (Zu-)Sprüche zu finden und mitzunehmen.

Der Bildhauer Ludwig Hauser platziert Steinskulpturen im Parkgrün und sagt: „Fordern Sie eine Begründung dafür, wenn jemand einen Stein aufstellen will. Akzeptieren Sie, dass Standfestigkeit und Fundament nicht nur statische Formeln mit etwas Beton drunter sind, sondern ein Raster vorgeben, dem jeder einzelne Mensch früher oder später unterliegt.“

Parallel zur Ausstellung findet vom 8.-22.10.2020 im Foyer des Referats für Arbeit und Wirtschaft, Herzog-Wilhelm-Straße 15, die Ausstellung Erzählung des Künstlerduos Portmanteau statt.

Eröffnung: Donnerstag, 8. Oktober, 19 Uhr

Kuratorenführung: Samstag, 10. Oktober, 17 Uhr

Klang- und Licht-Performance von Anton Kaun: Samstag, 10. Oktober, 19 Uhr

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