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Akademie, Workshop

female makers 2.0 – Technik trifft auf Kunst

LilyPad Arduino Workshop mit der Künstlerin und Forscherin Stefanie Wuschitz aus Wien

27. Mai 2017, 14:00 Uhr

Ort Halle der PLATFORM, Platform

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Die Veranstaltungen der Reihe female makers fokussieren auf künstlerische und mediale Interventionen in feministischen Kontexten.
Nach einem erfolgreichen Start mit dem ART+FEMINISM Wikipedia-Editier-Workshop (1. April) geht unsere female makers-Reihe in die zweite Runde:

Am 27.5.2017 trifft Technik auf Kunst: Stefanie Wuschitz – Künstlerin und Gründerin des feminstischen Hacker*innenspace Mz*Baltazar’s Laboratory in Wien gibt in der PLATFORM einen LilyPad Arduino Workshop. Technologie wird spielerisch entmystifiziert und ein angstfreier Zugang zu neuen technischen Methoden, für die Entwicklung eigener interaktiver künstlerischer Projekte ermöglicht.

LilyPad ist eine Variante von Arduino, mit dem in erster Linie weiche, leichte Schaltkreise generiert werden können. Oft wird LilyPad in Kombination mit Textilien verwendet, um zum Beispiel Interaktionen zwischen Input von Sensoren (Lichtsensor, Distanzsensor, Berührungssensor) und Output (LEDs, Motorbewegungen, Sound) programmiert werden. Auf diese Weise kannst Du selbst Wearable Technology und E-Textiles herstellen.

Der Workshop gibt einen Überblick über aktuelle künstlerische Projekte, die mit diesem Tool umgesetzt worden sind. Teilnehmer*innen bauen gemeinsam unterschiedliche Schaltkreise, die Sound und Licht reaktiv über Sensoren kontrollieren. In die Schaltkreise können leitende Fäden, leitende Stoffe oder leitender Lack eingebaut werden und Teil der Installation werden.

27. Mai 2017 → Halle der PLATFORM

14:00 → 19:00 Uhr (inkl. Pause)

Teilnahmegebühr: 15,00 € (bitte bar mitbringen)

Bitte meldet euch an: ed.ne1495796552hcneu1495796552m-mro1495796552ftalp1495796552@tcat1495796552noc1495796552

Für Pausenverpflegung ist gesorgt.

Der Workshop ist für absolute Anfänger*innen geeignet.

Bitte bringt einen eigenen Laptop mit.

Ihr könnt die Software schon auf https://www.arduino.cc/ herunterladen.
Eine wertvolle Resource und tolle Website mit Material Dokumentation ist auch: http://www.kobakant.at/DIY/

WIR FREUEN UNS AUF EUCH!!!

Workshop

female makers 3.0 – Workshop „Sniffin Glue“

Zine-Workshop mit dem beißpony Artwork Team (Stephanie Müller & Klaus Dietl) in Kooperation mit dem Archive Artist Publications

2. Juli 2017, 14:00 Uhr

Ort Halle der PLATFORM

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Die Veranstaltungen der Reihe female makers fokussieren auf künstlerische und mediale Interventionen in feministischen Kontexten.
Nach dem erfolgreichen Auftakt mit dem ART+FEMINISM Wikipedia-Editier-Workshop am 1. April und dem Arduino-Lilypad-Workshop mit Stefanie Wuschitz (27. Mai) geht unsere female makers-Reihe in die dritte Runde:

Nachrichten aus der Zigarettenschachtel, Musiktipps von Störenfrieda und subversive DIY-Anleitungen im Zeitungsmantel – im Workshop „Sniffin‘ Glue“ werfen wir einen  Blick „behind the zines“. Zines sind selbst gemachte Hefte, die sich als kritisches Gegenstück zum Medienalltag der Massenkultur verstehen.  Nicht selten sind sie außergewöhnlich gestaltet, mit eigenwilligem Layout und offen für Formate jenseits des DIN-Korsetts.  Sie werden kopiert, untereinander ausgetauscht, über Buch- und Plattenläden, den Postversand und im Internet als „E-Zines“ verbreitet.

Der Workshop mit dem beißpony Artwork Team (Stephanie Müller & Klaus Dietl) legt einen speziellen Fokus auf Zines, die einen queerfeminstischen Ansatz verfolgen: die sogenannten „Grrrl Zines“. Sie bringen Missstände wie sexualisierte Gewalt und Alltagsrassismen zur Sprache und decken Ausbeutungsmechansimen mit Biß und Humor auf.  Konsumkritik, Modeaktivismus und DIY-Strategien werden groß geschrieben. Auch Seltenes aus den Bereichen Film, Literatur, Musik und Kunst findet hier ein Kommunikationsforum.

Stephanie Müller, Gründerin des Kunstprojektes „rag*treasure“ und Gewinnerin des „Förderpreis Musik“ gibt gemeinsam mit dem Münchner Maler und Filmemacher Klaus Erich Dietl einen Überblick über die Geschichte, Spezifika und Vielfalt des Mediums und stellt einige Beispiele von Grrrl Zines vor. Der Fokus liegt darauf zu zeigen, wie mit wenigen Mitteln und relativ geringem Aufwand kreative Ideen umgesetzt werden können, um eine eigene Stimme zu finden.

Anschließend haben die Teilnehmer*innen die Möglichkeit, ein eigenes Zine in der Gruppe zu gestalten und umzusetzen. Eine Auswahl an Recyclingmaterialien (ausrangierte Zeitschriften, Postkarten, Warnwesten, Gitarrenplektren, Bandagen, Filmbänder, etc.) steht beim Experimentieren zur Verfügung. Gerne können auch eigene Dinge zum Umgestalten mitgebracht werden.

Parallel zum Workshop zeigt eine Ausstellung Münchner Independent Magazine aus dem Archive Artist Publications – Sammlung Hubert Kretschmer.  In aktuellen und historischen Magazinen ab den 1970er Jahren darf geblättert, entdeckt und gelesen werden.

 

14:00 –> 17:00 Uhr

Teilnahmegebühr: 15,00 € (bitte bar mitbringen)

Bitte meldet euch an: ed.nehcneum-mroftalp@tcatnoc

Für Pausenverpflegung ist gesorgt.

Der Workshop ist für alle offen.