AUF PAPIER

22. April - 18. Juni 2016
Galerie Karl Pfefferle
Ausstellung

Ausgewählte Künstler*innen der PLATFORM-Ateliers und Künstler*innen der Galerie Pfefferle zeigen Arbeiten Auf Papier. Diese ganz neue Kooperation zwischen der PLATFORM und einer etablierten Galerie eröffnet spannende Begegnungen zwischen unterschiedlichen Künstlerpersönlichkeiten und regt zu Diskussionen über Techniken, Motive und Konzepte an.

„Die Zeichnung lebt. Sie bringt Neues in die Welt und ist Ausdruck für den Mut zur Skizze. Sie repräsentiert gerade in Ihrer Einfachheit, Leichtigkeit und Offenheit das, was Kunst ausmacht. Sie überrascht und vermittelt durch ihre Unmittelbarkeit unzählige Erkenntnisse über die Welt, gerade weil sie ihr wandelbares Wesen, ihre Fragilität und ihre Intimität offenlegt. Sie erhebt nie Anspruch auf Vollständigkeit. Im Gegenteil. Sie sucht den Dialog in aller Bescheidenheit und stellt ganz überraschende Beziehungen her. Das ist ihre Qualität.

Das ist auch Charakter der Ausstellung AUF PAPIER selbst. Sie ist Ergebnis eines Dialogs einer Galerie, die seit 30 Jahren immer wieder starke internationale Positionen in München zeigt und einer städtischen Institution, die Plattform für aktuelle künstlerische Ansätze und Konzepte ist.

Unterschiedliche Arbeiten unterschiedlicher Künstler*innen unterschiedlicher Generationen sind auf Einladung von Karl Pfefferle zusammengekommen – Zeichnungen von Künstler*innen der Galerie und von Künstler*innen, die in den Ateliers der PLATFORM arbeiten. Frisch und unbefangen kommunizieren die Arbeiten von bereits etablierten Künstler*innen mit denen ganz junger Talente, verbinden sich Positionen, die von Expressivität geprägt sind, mit solchen, die konzeptionell vorgehen. Die Zeichnungen treten in Dialog miteinander, ergänzen sich, eröffnen ungewöhnliche Perspektiven und repräsentieren das Leben in seiner Vielfalt. Manchmal gehört überraschend wenig dazu, um das sichtbar zu machen und zu leben.“
Elisabeth Hartung

„Zeichnung hat (…) viele Gesichter. Sie ist plastische Spur, Gedankenkonzentrat, utopisches Konstrukt. Sie fasziniert als Erzählform, als Ideenspeicher und Impulsgeber, dient der Selbsterfahrung, der Dokumentation, Imagination und Simulation.“ Peter Weiermair

Teilnehmende Künstler*innen:

David Lehmann, Duncan Swann, Frank O. Maier, Ivan Paskalev, Jess Walter, Nikolai Vogel, Raik Gupin, Melanie Chacko, Rita de Muynck, Silke Markefka, Siyung Kim, Stefanie Unruh, Jiri Georg Dokoupil, Bernd Zimmer, Jan van Imschoot, Mélina Avouac, Astrid Stricker, Hans Peter Adamski, Martin Disler, David Lynch, Peter Schuyff, Carsten Fock, Paul Schwer, Claudia Schifferle