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  1. Perspektiven 2020 – Lina Zylla

    Abbildung: Lina Zylla | Dormire (links), Eisbären (rechts) | 2018/2019 © fructaspace / VG Bild-Kunst, Bonn 2020

     

    Lina Zylla studierte Kunstwissenschaften an der LMU München und Freie Malerei an der AdBK München. 2019 schloss sie schließlich als Meisterschülerin von Florian Pumhösl ihr Diplom ab und erwarb den Preis der Akademie der Bildenen Künste für ihre Diplomarbeit.
    In ihrem künstlerischen Werk setzt sich Zylla mit der Verschiebung von Realitäten bei der menschlichen Gedächtnisleistung auseinander. Dabei interessiert sie, wie wir Erinnerungen miteinander koppeln und
    immer neue Verknüpfungen herstellen. Meist sind es mannshohe Glasscheiben, welche, an die Wand gelehnt, dem Betrachter gegenüberstehen. Die gläsernen Leinwände sind geprägt von Spuren einer malerischen Linie, die sich reliefartig über die glatten Flächen zieht. In Schichtungen mehrerer Platten werden die Malereien installativ und raumspezifisch zusammengeführt. Durch zusätzliche metallisch-reflektierende Farbflächen entsteht ein Spiel mit dem Licht, das den Gestus der Arbeiten in den Raum erweitert. Seit 2019 ergänzt Zylla ihre Glasarbeiten durch Soundcollagen. Indem sie ihre Stimme auf Band festhält und diese Tonspuren schichtet entstehen zarte Klangteppiche, durchsetzt von Strukturen und Akzenten. 

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  2. Perspektiven 2020 – Max Weisthoff

    Abbildung: Max Weisthoff | SKINJOB | Performance| 2020 © Alois Wieshuber / Max Weisthoff 

     

    Max Weisthoff ist gebürtiger Hannoveraner. Er hat an der Muthesius Kunsthochschule Kiel und der Akademie der Bildenden Künste München studiert. Ausgangspunkt für seine Arbeiten ist ein situatives, körperliches Verhältnis zu Material und  Ort. Seine archaische Ästhetik zeichnet sich vor allem durch die Verwendung natürlicher, aber industriell überformter Materialien, wie Leder und Metall aus. Mit selbstentwickelten Maschinen schafft er ein beklemmendes maschinell durchwirktes Setting, eine Art dynamischer Kontrollarchitektur, welche stark mit dem Ort verschränkt ist. Unter Beobachtung der Anwesenden entsteht eine temporäre Einheit aus Körpern, Material, Programmierung und Raum. Mit seiner Kunst bewegt er sich in einem Bereich zwischen Performance und Skulptur, die immer in Spannung zum individuellen Ortsmoment tritt. Max Weisthoff lebt und arbeitet zurzeit in München. 

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  3. Perspektiven 2020 – Alina Schweizer

    Abbildung: Alina Schweizer | H O R R O R V A C U I S E L F I E | 2020 © Alina Schweizer

     

    Alina Schweizer studierte von 1998 bis 2006 Neuere Deutsche Literatur an der LMU München. Ihr zweites Studium der Fotografie an der AdBK München schloss Schweizer 2020 mit Diplom ab. In ihren künstlerischen Arbeiten setzt sich Alina Schweizer mit der schnellen Kommunikation durch Bilder in sozialen Netzwerken auseinander. So macht sie in ihrer Diplomarbeit die Dauerkommunikation durch Selfies zum Thema. Dreißig Tage lang nahm die Künstlerin jeden Tag ein Foto von ihrem Gesicht auf. Anschließend übermalte sie jedes Selfie in mehreren Schritten ausschließlich mit den digitalen Werkzeugen in ihrem Smartphone. Während andere ihre Selfies mit Filtern bearbeiten, in der Absicht diese zu verschönern, bleiben am Ende des künstlerischen Prozesses von Alina Schweizer, schrill-verzerrte und phantomartige Gesichtsfragmente. Ihre Veröffentlichung finden Schweizers Selfies in Pigmentdrucken, die das Malerische hervorheben. Sie bekommen eine feste Körperlichkeit, die sie nie annehmen wollten. 

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  4. Perspektiven 2020 – Patrick Ostrowsky

    Abbildung: Patrick Ostrowsky | BRKBL | 2020 © Patrick Ostrowsky

     

    Patrick Ostrowsky lebt und arbeitet in München. 2020 schloss er sein Diplom  an der AdBK München ab. Ostrowskys Werk setzt sich mit skulpturalen Strategien auseinander, deren Bedingungen und Ausformungen. Im Geist der Post-Minimal Art verbindet er Eigenschaften von Skulptur, Architektur und Design miteinander. Seine Herangehensweise ist intuitiv und experimentell, was sich im Prozess und der Materialwahl widerspiegelt. So kombiniert der Künstler auf gegossenen Fundamenten gewöhnliche Bau-Materialien mit Fundobjekten. Dabei bilden sich sowohl Hohlräume als auch filigrane und poröse Strukturen, in denen klassische bildhauerische Themen wie Plastizität und Formlosigkeit anklingen. Auf den ersten Blick erscheinen seine Werke infolge der Masse und Materialität solide. Doch erlangt der Betrachtende bei genauem Hinsehen einen fragileren Eindruck. Insbesondere dieser Bruch und die Wechselwirkung zwischen der scheinbaren Stabilität und Zerbrechlichkeit prägen die Werke Ostrowskys.

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