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David Lehmann

1. Januar 28. Februar 2014

Ort Gastatelier

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Der Designer David Lehmann arbeitet von Januar bis Februar 2014 in unserem Gastatelier. Sein Diplom in Industrial Design erwarb er 2013 an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Sechs Jahre lang war er für Tony Cragg als Assistent tätig sowie als freier Mitarbeiter im Designstudio nendo in Tokyo und im Marcel Wanders Studio in Amsterdam. 2013 gründete er das „Studio David Lehmann“. Sein Motto “make the obvious unobvious by hiding it behind the obvious” verfolgt einen funktionalen, puristischen aber auch detailreichen Ansatz. Momentan arbeitet er an einer DYI-Möbelserie (Stuhl, Bank, Tisch) und einem Teeservice, das bald mit einem namhaften Hersteller produziert wird. Am 25. Februar hält er in unserer Reihe „An was arbeiten Sie gerade?“ einen Vortrag über seine verschiedenen Projekte.

PLATFORM Gastatelier,
Kistlerhofstr. 70

Allianzen zwischen Kultur und Wirtschaft

Paul Huf, Christian Jacobs

14. Januar 7. Februar 2014, 10:00 19:00 Uhr

Ort Platform

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Seit Juli 2007 ist Paul Huf (München / Berlin) fester freier Mitarbeiter im Unternehmen von Christian Jacobs (J&P GmbH München). Die Kooperation mit dem Künstler öffnet dem innovativen Unternehmer neue Perspektiven und Denkweisen, die seine Firma und Projekte bereichern. Paul Huf hat diese Zusammenarbeit finanzielle Unabhängigkeit beschert und seine künstlerische Arbeit maßgeblich bereichert. Im Rahmen der Installation von Paul Huf mit dem Titel: Wer nichts außer sich selbst hat, sollte zumindest sich selber mögen! sprechen die beiden über ihre besondere Kooperation.

Satellit der PLATFORM im Referat für Arbeit und Wirtschaft,

Herzog-Wilhelm-Str. 15

Öffnungszeiten: Montag – Donnerstag 8:00 – 18:00 Uhr, Freitag 8:00 – 15:00 Uhr

Jakub Nepraš

18. Januar 9. Februar 2014, 10:00 19:00 Uhr

Ort MaximiliansForum

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Die raumgreifenden multimedialen Arbeiten, die der tschechische Medienkünstler Jakub Nepraš in der unterirdischen Passage installiert, vermitteln Bilder und Visionen maschinenartiger urbaner Landschaften und Gebilde, die von organischen Formen durchzojmgen sind. Sie illustrieren den fundamentalen Wandel in Kommunikation, Technologie und Gesellschaft). Partner ist die UNPAINTED media art fair.

Maximiliansforum,
Maximilianstr. / Unterführung Altstadtring

Auf die Plätze!

23. Januar 7. März 2014, 10:00 19:00 Uhr

Ort Platform

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Wie stellt man Design angemessen aus? Als reines Schauobjekt losgelöst von der ursprünglichen Anwendbarkeit oder als funktionalen Gebrauchsgegenstand? In welchem räumlichen Kontext bzw. welchem architektonisch-szenografischen Rahmen? Auf der Suche nach angemessenen Präsentationsformen geht die PLATFORM derartigen Fragestellungen nach und zeigt über 30 Stühle aktueller Designer wie Cohen, Grcic und Seymour.
In der Talkrunde um 20 Uhr moderiert Katharina Altemeier ein Gespräch zu diesem Thema mit Michael Geldmacher (Industriedesigner), Elisabeth Hartung (Leiterin PLATFORM) und Corinna Rösner (Landeskonservatorin der Neuen Sammlung)

Über 30 Stühle von Michael Bernard, Christoph Böninger, Nitzan Cohen, Stefan Diez, Christophe de la Fontaine, David Geckeler, Konstantin Grcic, Arwed Guderian, Hannes & Max Gumpp, Sebastian Herkner, Hubert Matthias Sanktjohanser, Steffen Kehrle, Kristian Knobloch, Van Bo Le-Mentzel, David Lehmann, Malte Licht & Gunnar Sören Petersen, Neuland, Jörg Schellmann, Superéquipe, Oleg Pugachev, Alexander Rehn, Jerszy Seymour, Harry Thaler, Clemens Weisshaar

Halle der PLATFORM,
Kistlerhofstr. 70

Bildergalerie

Ayzit Bostan & Gioia Meller Marcovicz

21. Februar 9. März 2014, 10:00 19:00 Uhr

Ort MaximiliansForum

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Zwei Designerinnen, die stets neue kreative Kontexte erschließen, vereint in einem visuellen Dialog im Grenzbereich zwischen Mode, Kunst und Produkt. Präsentiert werden die Videoinstallationen All you can see von Ayzit Bostan und How to make a black dress von Gioia Meller Marcovicz. Während Marcovicz’ Film gestalterisch-handwerkliche Produktionsprozesse offenlegt, hinterfragt Bostan gängige Inszenierungsstrategien und Präsentationsformen von Mode. Die Filme sind jederzeit von außen einsehbar.

MaximiliansForum
Passage für interdisziplinäre Kunst
Maximilianstr. / Unterführung Altstadtring

An was arbeiten
Sie gerade?

25. Februar 2014, 19:00 Uhr

Ort Platform

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An was arbeiten Sie gerade? – Junge Münchner DesignerInnen stellen in Kurzvorträgen aktuelle Projekte und Arbeiten vor. Vom kleinsten Detail bis hin zu großen Zusammenhängen werden spannende Einblicke in die Sparten Schmuck, Industriedesign und Mode gewährt. All dies abseits ausgetretener Berufspfade und gängiger Präsentationsformen. In München leben viele Kreative – mit der Veranstaltungsreihe Woran arbeiten Sie gerade? unterstützt die PLATFORM die lokale Designszene. Mit Carina Chitsaz-Shoshtary, Anne Gericke, Daniel Jendros, Anna Karsch, David Lehmann, Stephanie Müller und Ana Relvão

 

Carina Chitsaz-Shoshtary, Anne Gericke, Daniel Jendros, Anna Karsch, David Lehmann, Stephanie Müller und Anna Relvao.

Halle der PLATFORM,
Kistlerhofstr. 70

FILM + DESIGN

26. Februar 2014, 19:00 Uhr

Ort Platform

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Design bestimmt unser Leben. Das 90-minütige Filmscreening feiert vor allem grafisches Design an der Schnittstelle zu Popkultur und Kunst und wirft auch einen Blick auf die serielle Massenproduktion von Objekten. Doch wenn Produktionsprozesse offengelegt werden, ist Vorsicht angebracht: es gibt keine einfachen Wahrheiten!

Filme u.a. von Mike Mills, Mirai Mizue, Carsten Nicolai, Till Nowak.
Das Filmprogramm wurde in Kooperation mit den Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen erstellt.

Halle der PLATFORM,
Kistlerhofstr. 70

Allianzen zwischen Kultur und Wirtschaft

Wolfgang Flatz und Christian Hirmer

10. März 2014, 19:00 Uhr

Ort Platform

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Ein innovativer Unternehmer. Ein vielseitig erfahrener Künstler. Ein heruntergekommenes Fabrikgelände. Das sind die Komponenten für die Kooperation von Künstler FLATZ (München) und Unternehmer Christian Hirmer (Hirmer Verwaltungs GmbH München) am Kistlerhof. Aus dem Zusammenspiel von Innovation, Vision, Gestaltung, Geld und Risikobereitschaft entsteht ein herausragendes Leuchtturm-Modell im Süden Münchens. Als Best Practice Beispiel für eine Allianz zwischen Kultur und Wirtschaft sprechen die beiden Partner über ihre Zusammenarbeit und ihr Projekt am Kistlerhof.

Halle der PLATFORM,
Kistlerhofstr. 70

what remains gallery präsentiert Calum Greaney

28. März 27. Juni 2014

Ort Platform

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Was passiert nach dem Ende einer Ausstellung? Was kommt nach der Fertigstellung und Präsentation einer künstlerischen Arbeit? Und was bleibt von einer Idee, wenn sie ausgeführt und materialisiert wurde?

Um dieser Frage nachzugehen, bespielt what remains gallery die Räume der PLATFORM München anlässlich ihrer Fünfjahresfeier. Aus dem ehemaligen Ausstellungsdisplay Im Tempel des Ich. Das Künstlerhaus als Gesamtkunstwerk – Europa und Amerika 1800-1948 des Museums Villa Stuck wird der Präsentationsrahmen für eine alternative Ordnungsstruktur entworfen, dessen Material what remains gallery dem britischen Künstler und Kurator Calum Greaney zur Verfügung stellt.

Ein temporäres Archiv soll geschaffen werden, um es mit den in den letzten fünf Jahren gesammelten Artefakten von what remains gallery zu bestücken und so ihren angereicherten Nachlass der Kunst erstmals einer Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Der Filmemacher Alexander Eisfeld dokumentierte den Abbau in der Villa Stuck, den Aufbau in der PLATFORM und zeigt die Ergebnisse in der Ausstellung in zwei verschiedenen Videos. Film war ein Medium für ihn die KünstlerInnen und die DesignerInnen die in der PLATFORM arbeiten zu involvieren und seine Gedanken zu sammeln. In der Ausstellung zu sehen ist auch ein 1:23 h langer dokumentarisches Film mit 16 PLATFORM KünstlerInnen. Kameraleute: Vivia Ochmann und Elgi Thomé.

Bildergalerie

Was kommt –
Was bleibt?

Samstag und Sonntag offene Ateliers

29. 30. März 2014

Ort Platform

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5 Jahre PLATFORM! Die what remains gallery, gegründet von den Künstlern Christian und René Landspersky, entwickelt für das 5-jährige Jubiläum, das unter dem Motto Was kommt – Was bleibt? steht, gemeinsam mit den KünstlerInnen, die in den Ateliers der PLATFORM arbeiten, eine Installation, in der abgeschlossene Kunstwerke wiederaufgenommen werden bzw. Teile „verbrauchter“ Arbeiten kontextualisiert werden. Die what remains gallery lädt zudem den britischen Künstler Calum Greaney, der an der Schnittstelle von Architektur, Kunst und Design arbeitet, ein und generiert so eine internationale Außenperspektive.

Vorträge und Diskussionsrunden begleiten die auf ca. drei Monate angelegte Installation. Ausstellung und Veranstaltungen bis Ende Juni 2014

Freitag, 28. März 2014, 19 Uhr Eröffnung
Samstag, 29. März 2014 (14 Uhr–23 Uhr)
Sonntag, 30. März 2014 (ab 12 Uhr)
Samstag und Sonntag Programm und offene Ateliers

Künstler: what remains gallery, Calum Greaney, Alexander Eisfeld, KünstlerInnen und GestalterInnen der Platform-Ateliers

Halle der PLATFORM,
Kistlerhofstr. 70

Bildergalerie

Facebook-Event

Nina Fischer & Maroan El Sani

7. 10. April 2014, 9:00 17:00 Uhr

Ort MaximiliansForum

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Das Künstlerpaar Nina Fischer und Maroan el Sani nutzt leerstehende Gebäude, urbane Orte und Denkmäler als Ausgangspunkt für ihre Arbeiten – meist Filme oder Fotografien. Im April kommen die Berliner Künstler auf Einladung der PLATFORM für die Reihe Transforming Cities ins MaximiliansForum zu einem Künstlergespräch und präsentieren ausgewählte Filme.

Künstlergespräch
Präsentation ausgewählter Filme

Maximiliansforum,
Maximilianstr. / Unterführung Altstadtring

DemocraticArts

Verabredung mit der Zukunft

9. April 2014, 18:30 Uhr

Ort Platform

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democraticArts lädt die Besucher ein bei einer gemeinsamen Aktion im Rahmen eines Workshops mitzuwirken. In spielerischen Frage- und Aufgabenstellungen entsteht ein künstlerischer Dialog mit den Anwesenden und das Projekt Verabredung mit der Zukunft wird vorgestellt. Deutschland verändert sich. Wir werden weniger, urbaner und älter. Die Auswirkungen, Veränderungen und Chancen des „demografischen Wandels“ für den Einzelnen möchte die Nemetschek Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Künstlerkollektiv sichtbar machen.

Mehr Infos unter: www.verabredung-mit-der-zukunft.de und www.facebook.com/nemetschekstiftung

Facebook-Event

COMMON GROUND

12. 27. April 2014

Ort MaximiliansForum

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Nina Fischer und Maroan El Sani leiten den Video/Film-Workshop Common Ground mit Münchner KünstlerInnen. Die von ihnen erarbeiteten Ergebnisse des Workshops werden im MaximiliansForum präsentiert.

Nina Fischer und Maroan El Sani leiten den Video/Film-Workshop Common Ground – Interventionen im öffentlichen Raum mit Münchner KünstlerInnen u.a. in der PLATFORM. Die erarbeiteten Ergebnisse des Workshops werden im MaximiliansForum präsentiert.

Maximiliansforum,
Maximilianstr. / Unterführung Altstadtring

Digital Invasions

Kulturkonsorten stürmen die PLATFORM

25. April 2014, 18:30 Uhr

Ort Platform

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Invasioni Digitali entspringt dem revolutionären Vorhaben, dem Besuch von Kultureinrichtungen mithilfe von Smartphones und den Social Media Kanälen mal ein ganz anderes, dynamisches und partizipatives Format zu geben.
Die „Invaders“ können sich während ihrem Ausstellungsbesuch über die meistgenutzten Netzwerke regelrecht austoben und so die eigenen Erlebnisse und Eindrücke gleichzeitig ins Netz und einer breitgefächerten Community zur Verfügung zu stellen. Neue Geschichten, Interpretationen und Blickwinkel auf die Kulturinhalte kommen durch die geteilten Posts zustande in einem kollektiven, digitalen Kreationsprozess mit Hilfe des Hashtags #digitalinvasions.
Nach einer Einleitung zur PLATFORM folgt gemeinsam mit den aktuell ausstellenden Künstlern Christian und René Landspersky sowie Calum Greaney eine Besichtigung der Installation ihrer what remains gallery. Im Anschluss geht die Tour durch die Ateliers weiter: die Künstler Nicola Hanke, Monika Humm, David Lehmann, Patricia Lincke, Frank Maier, Silke Markefka, Julien Viala und Nikolai Vogel führen die Invaders durch ihre Arbeitsräume, um ihnen ihre eigenen Werke zu zeigen und zu erklären.
Während des gesamten Besuchs in der PLATFORM werden die Teilnehmer fotografieren, filmen, twittern, posten, was das Zeug hält, zu all dem, was ihre Neugier weckt.
Die relative Vorgabenfreiheit und die Verschiedenheit der Kanäle, die man benutzt (sei es nun das kondensierte Twittern, die breitgefächerten Möglichkeiten des Facebookposts, das visuelle Instagrammen oder auch die Auswahl der sechs perfekten Sekunden auf Vine) geben Raum für kreatives Posten, Kommentieren und Teilen. Wir sind sehr gespannt, was sich daraus ergeben wird!

Bildergalerie

Alles nur geklaut?!

Die Frage nach der Urheberschaft in Kunst und design

30. April 2014, 19:00 Uhr

Ort Platform

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Im digitalen Zeitalter scheint alles zugänglich und frei – Wie steht es also gerade mit dem geistigen Eigentum in Kunst und Design? Gehören Schöpfer bald zum kreativen Freiwild? Andererseits: Haben wir wirklich den Alleinvertretungsanspruch auf unsere Gedanken? Und gibt es nicht auch ein Grundrecht auf kreative Aneignung geistiger Produktionsmittel?  Es diskutieren der Rechtsanwalt und Experte für Kunstrecht Dr. Florian Mercker, die Künstler Christian und René Landspersky (what remains gallery), Autorendesigner Markus Benesch sowie Designer und Verleger Nils Holger Moormann unter der Moderation von Oliver Herwig, Journalist.

Wider die Verherrlichung der Arbeit

Salewski

1. Mai 2014, 12:00 Uhr

Ort MaximiliansForum

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Am Tag der Arbeit spielt der Münchner Musikschaffende Salewski zusammen mit  den Gastmusikern Sachiko Hara (Pianistin), Zoro Babel (Metall), Manuela Rzytki (Parasite Woman), Anton Kaun (Rumpeln), Carl Oesterhelt ein zwölf Stunden langes Konzert Wider die Verherrlichung der Arbeit. Als besonderes Element wird das Geräusch der Straßenbahn, die über dem MaximiliansForum fährt, akustisch abgenommen und musikalisch verarbeitet. Gestaltung: Naomi Steuer-v.Westphalen 

Gastmusiker: Manuela Rzytki (Parasite Woman), Anton Kaun (Rumpeln), Carl Oesterhelt et al.

Maximiliansforum,
Maximilianstr. / Unterführung Altstadtring

Pasta Sauna

Marije Vogelzang

8. 28. Mai 2014, 10:00 23:00 Uhr

Ort MaximiliansForum

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Die „Eating Designerin“ Marije Vogelzang gestaltet nicht Essen, sondern den Prozess des Essens. Im MaximiliansForum realisiert sie zum ersten Mal ein Projekt in München: Pasta Sauna. Innerhalb eines abgeschlossenen Raums kocht die niederländische Designerin frische Pasta und erzeugt durch die Wasserdämpfe eine Atmosphäre wie in einer Sauna. Die experimentelle Installation spielt mit den Sinnen – der Duft, die Temperatur, die Musik und der Geschmack vereinen sich in der Pasta Sauna.

 

Mit freundlicher Unterstützung von:

logo_leo     logo_pasta_1     logo_vogelzang_1

Maximiliansforum,
Maximilianstr. / Unterführung Altstadtring

Bildergalerie

100 WORD PILGRIMAGE

Beddow 'n' Battini

9. 12. Mai 2014

Ort Gastatelier

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In April ist das Londoner Kollektiv Beddow ’n‘ Battini zu Gast im Gastatelier der PLATFORM und leitet einen Workshop zum Thema kreative Orte in München: 100 Word Pilgrimage. Das Projekt erforscht Städte auf eine neue Art indem es individuelle Blickwinkel zeigt: In einer Verbindung aus Poesie mit Illustration und Animation zeigen die Teilnehmer ihre Sicht auf die Stadt. Nachdem das Projekt in London bereits seit mehreren Jahren Erfolg hat, kommt es jetzt nach München.

Beteiligte Künstler: Daniel Bacarreza, Karim Elgamel, Karl Millett, Wumi Olaosebikan, Helen Vicary, Camille Walcott-Burton, Anna Blumenkranz, Klaus Dietl, Stefanie Hiltl, Emmy Horstkamp, Nutan Jäger, Sarah Kreile, Patricia Lincke, Olga Mirenska, Stephanie Müller, Iris Nölle-Wehn, Brigitte Pruchnow, Paulina Rauwolf, Andres Romero Jodar, Anna Sajzeva, Sandra Singh, Franziska Tachtler, Petra Winter, Natascha Zemliak, Natalia Zurakowska

Pkeila

Rafram Chaddad

14. Mai 2014, 19:00 Uhr

Ort MaximiliansForum

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Der Künstler und Slow-Food-Repräsentant in Israel, Rafram Chaddad, kommt auf Einladung der PLATFORM nach München. Er ist ein Grenzgänger. In Tunesien als Kind jüdischer Eltern geboren, mit arabischer Identität, doch nach Israel immigriert und mittlerweile in beiden Welten zu Hause und viel unterwegs in der Welt. Politik und Genuss spielen eine große Rolle in seiner Arbeit. Im MaximiliansForum hält er einen Vortrag über den Zusammenhang von Migration und Esskultur und präsentiert eine Installation, deren Titel Pkeila dem gleichnamigen jüdisch-tunesischen Gericht entlehnt ist. Die Installation besteht aus Glas und Spinat und ist ein Teil des Boaz, eines gemeinsam mit dem Künstler Dor Guez entwickelten Projekts über „old crafts“. In englischer Sprache

Maximiliansforum,
Maximilianstr. / Unterführung Altstadtring

INTERIMS – Räume auf Zeit

Kolloquium zu den Potentialen von Leerständen und Zwischennutzungen

15. 16. Mai 2014, 19:00 16:30 Uhr

Ort Pathos München

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INTERIMS – Räume auf Zeit ist das erste öffentliche Kolloquium der PLATFORM zum Thema Leerstand und Zwischennutzung in München. Anlass ist die aktuelle Debatte um die Nutzung leer stehender Immobilien hier in München. Im Vorfeld der sechsten Architekturwoche beleuchtet Interims – Räume auf Zeit als interdisziplinäre Veranstaltung eine wichtige Möglichkeit, die kulturelle Vielfalt im Entwicklungsprozess der Stadt maßgeblich zu fördern. Dabei steht der kollegiale Austausch gewonnener Erfahrungen zu dieser stadt- und länderübergreifenden Herausforderung im Mittelpunkt. Sowohl in Vorträgen als auch bei Gesprächen werden in Form einer vergleichenden (Zwischen-) Bilanz allen Beteiligten ein kritischer und dennoch fachlich-objektiver Blick auf die aktuelle Lage in München geboten.

 

Donnerstag, 15. Mai 2014, 19 Uhr
Podium: Das Potential von Zwischennutzungen als Teil der Stadtentwicklung

Begrüßung durch Elisabeth Hartung und Frédéric Singer, PLATFORM
Impulsvortrag: Teleinternetcafe Berlin – Kreativquartier München

Podium:
Susanne Ritter – Referat für Stadtplanung und Bauordnung, LH München
Matthias Ottmann – Südhausbau KG – München
Andreas Garkisch – 03 Architekten – München
Axel Markwardt – Kommunalreferat, LH München
Marc Gegenfurtner – Kulturreferat, LH München
Corbinian Böhm / Michael Gruber – Empfangshalle – München
Sebastian Kruse – Umspannwerk im Englischen Garten – München
Moderation: Frank Kaltenbach, Architekturjournalist, Detail, München

Freitag, 16. Mai 2014, 10 Uhr
Best Practice Lectures: Erfolgsmodelle und Erfahrungen

10:00 Elisabeth Hartung – Luidpold Lounge 2003 – 2006 – München
10:45 Corbinian Böhm / Michael Gruber – Empfangshalle – München
11:30 Alexander Matthies – Räume auf Zeit – Stuttgart
12:15 Sebastian Kruse – Umspannwerk im Englischen Garten – München
14:00 Anne Gericke – Zwischennutzung Haeppi piecis – München
14:45 Frank Schwärzel – Haushalten e.V. – Wächterhaus Initiative – Leipzig
15:30 Sarah Oßwald – ZwischenZeitZentrale – Bremen

Facebook-Event

Förderpreis für junge Kunst des Kunstclub 13

17. Mai 2014, 14:00 Uhr

Ort Platform

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Fünf zuvor nominierte junge Münchner KünstlerInnen stellen an diesem Tag ihr künstlerisches Konzept speziell für eine Ausstellung in der Halle der PLATFORM der renommierten Jury und der Öffentlichkeit  vor. Der Kunstclub 13 vergibt in diesem Jahr zum dritten Mal den Förderpreis für junge Kunst, erstmals in Kooperation mit der PLATFORM. Neue Projekte und junge KünstlerInnen zu fördern ist ein Anliegen des Kunstclub 13 und der PLATFORM, sodass den nominierten KünstlerInnen eine öffentliche Präsentation und dem Gewinner eine Ausstellung im Herbst 2014 in der PLATFORM ermöglicht wird.

Nachtrag, 17. Mai 2014: Der diesjährige Förderpreis des Kunstclub13 e.V. ging an die in München geborene Künstlerin Anna McCarthy.

Anna McCarthy zeigt im Herbst ihre Ausstellung in der PLATFORM mit dem Thema Streik und Verweigerung. Ausgehend von ihrem Projekt Heute Nachmittag: Als wir noch an was glaubten, das sich mit der Politisierung von Künstlern und Dichtern innerhalb, vor, während und nach der Räterepublik beschäftigt, möchte Anna McCarthy dieses Thema durch weitere Recherchen in direktem Bezug auf und im Vergleich mit der Jetztzeit vertiefen. Eine archivarische und bruchstückhafte Installation, die als Werkraum und Basiskonstrukt funktioniert, soll daraus entstehen. Es werden Gäste eingeladen, um sich mit neuen anarchistischen Lebensformen zu beschäftigen, ihre Arbeit zu präsentieren, zur Installation beizutragen und kollaborative Projekte mit Anna McCarthy während der Ausstellungszeit zu realisieren. Neben der Ausstellung entsteht eine handgebundene Publikation, die ihr langjähriges Projekt How to Start a Revolution zusammenfasst und in Bild, Text und Ton dokumentiert.

Förderpreis für junge Kunst des Kunstclub 13 in Kooperation mit der PLATFORM

Halle der PLATFORM,
Kistlerhofstr. 70

Cool Walks & Cooltails

Klasse Ingold der Akademie der Bildenden Künste München

17. Mai 2014, 19:00 Uhr

Ort MaximiliansForum

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Was macht das Coole aus? Wodurch werden etwa ein Drink, ein Modeaccessoire oder eine Geste cool? Und weshalb werden sie plötzlich wieder uncool? Gelten in München andere Dinge und Verhaltensweisen als angesagt als in Istanbul, in Tokyo oder in der oberbayrischen Kleinstadt Pfaffenhofen?

Im Maximiliansforum werden die Resultate und offenen Fragen der künstlerischen Feldforschung einer interdisziplinären Gruppe der Akademie der Bildenden Künste München spielerisch auf die Bühne gebracht. Performanceartige Interventionen im Publikum verwischen die Grenze zwischen Zuschauer und Darsteller. An der Bar gibt es Drinks, agiert wird in der Lounge Raum, auf dem Catwalk Stücke werden frech inszeniert.

Cool Walks and Cooltails ist das zweite Kapitel der dreiteiligen Reihe Call it Cool im Rahmen des von der DFG geförderten Forschungsprojekts From Oriental to the Cool City – Changing Imaginations of Istanbul an der LMU.

Mit Michaela Andrae, Uli Ball, Constantin von Canal, Elena Carr, Babylonia Constantinides, Katharina Deml, Daniel Door, Alexis Dworsky, Leo Heinik, Teresa Hörl, Res Ingold, Melanie Kahlke, Katharina Knaus, Lorenz Mayr, Sebastian Mayrhofer, Agnes Sowa, Lea Wilsdorf, Franziska Wirtensohn, Michael Wittmann, Frauke Zabel, Christine Zehntner und Gästen

 

INTERIMS – Räume auf Zeit

Impulse zu Zwischennutzungen

19. Mai 2014, 10:00 Uhr

Ort Gastatelier

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Impulse zur Zwischennutzung findet in Kooperation mit Sarah Oßwald (ZwischenZeitZentrale, Bremen) und Frank Schwärzel (Verein Haushalten e.V. – Wächterhausinitiative, Leipzig) statt. Es werden verschiedene Modelle, Herangehensweisen und Instrumente von Zwischennutzungsprojekten gemeinsam diskutiert und erarbeitet.

Weitere Ziele des Workshops sind unter anderem eine mögliche Organisationsform für eine Agentur für Zwischennutzung zu erarbeiten, einen rechtskräftigen Mustervertrag zu besprechen und gegebenenfalls zu ergänzen oder an die Anforderungen der Stadt München anzupassen sowie Herangehensweisen zu erörtern und einen Leitfaden zu Zwischennutzungen abschließend aufzusetzen.

Die erarbeiteten Unterlagen werden einer potentiellen Agentur für Zwischennutzung als Werkzeuge für die zukünftige Arbeit bereitgestellt und zusammen mit den Skripten des Kolloquiums in Form einer Publikation zusammengefasst.

Maximale Teilnehmeranzahl  → 20
Anmeldung vorab  →

Facebook-Event

An was arbeiten
Sie gerade?

20. Mai 2014, 19:00 Uhr

Ort Platform

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An was arbeiten Sie gerade?– Münchner KünstlerInnen und DesignerInnen, die in der PLATFORM in verschiedenen Ateliers arbeiten, stellen in Kurzvorträgen aktuelle Projekte und Arbeiten vor. Es werden spannende Einblicke in die Bereiche Design, Malerei, Musik, Performance und Skulptur gewährt. Mit der Veranstaltungsreihe An was arbeiten Sie gerade? unterstützt die PLATFORM die lokale Kunst- und Designszene und gewährt dem Besucher konkrete Einblicke in aktuelle Schaffensprozesse. Mit Klaus Erich Dietl, Ute Heim, Monika Humm, Rita de Muynck, Aleksander Spasoski und Philipp Weber.

Halle der PLATFORM,
Kistlerhofstr. 70

FOOD FOR THOUGHT

28. Mai 2014, 19:00 Uhr

Ort MaximiliansForum

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Wir bringen Experten an einen Tisch, um die verschiedenen Aspekte und Rollen des Essens zu diskutieren. Der Fokus liegt auf den Menschen, die Essen machen, über Essen schreiben oder die gesellschaftliche Rolle des Essens studieren. Welchen Einfluss hat das Internet auf die Esskultur einer Gesellschaft? Wie nimmt ein Restaurant dem Besucher die Entscheidung über eine Mahlzeit ab? Wie kann die Esskultur als Medium für politischen Aktivismus fungieren?

Mit Asli Duru (wissenschaftliche Mitarbeiterin im DEFG-Emmy Noether Projekt: From Oriental to the Cool City – Changing Imaginations of Istanbul), Nico Zeilinger (Geschäftsführer des bayerisch-vietnamesischen Münchener Restaurants Fei Scho), Patrik Stäbler (Journalist und Autor des Newsletters Schmausepost und des Buchs Speisende soll man nicht aufhalten), Sebastian Dickhaut (Kochbuch-Autor und Mitbegründer der Reihe Basic Cooking) und Moderation von Evelyn Pschak, Journalistin.

In englischer Sprache.

CALL IT COOL ISTANBUL

30. Mai 13. Juni 2014

Ort Gastatelier

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The Free Market Road Show Istanbul

Die Free Market Road Show Istanbul zielt auf coole Visionen zum Begriff der Freiheit und auf das Marketing für den Hotspot am Bosporus. The Better Think Tank Project (BTTP) von Manuela Unverdorben und Ralf Homann umfasst seit 2006 eine offene Reihe forschungsbasierter künstlerischer Interventionen, die das Phänomen des Think Tanks verhandeln, um die Ästhetik dieser Beratungsindustrie besser zu verstehen und einen kritischen Umgang mit ihrer Wissensproduktion zu ermöglichen.

 

The Rebirth of the Turkish Delight: Cool Istanbul

Das Buch The Rebirth of the Turkish Delight: Cool Istanbul unternimmt eine nicht linear verlaufende Reise durch die internationale Medienlandschaft. Die in Istanbul arbeitende Künstlerin Seçil Yersel nimmt darin das Narrativ der medial produzierten Imaginationen von Istanbul in den Blick.

 

Die Ausstellung findet im Rahmen des DFG Emmy-Noether-Forschungsprojekts Changing Imaginations of Istanbul. From Oriental to the Cool City an der LMU München statt und ermöglicht einen interdisziplinären und künstlerischen Einblick in die Arbeit des Projekts.

www.cool-istanbul.net
www.bttp-network.org

 

logo_kulturreferat   sahaLOGO    vk_logo_schwarz

Grafik: Konrad Bayer

30.5. → 19 Uhr
Ausstellungseröffnung & Buchpräsentation

13.6. → 19 Uhr
Liberty Café – Offene Diskussion mit der Call it Cool Istanbul-Gruppe

Facebook-Event

Lied der Täuschungen

Carl Oesterhelt

4. Juni 2014, 19:00 Uhr

Ort MaximiliansForum

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Carl Osterhelt stimmt das Lied der Täuschungen an, ein für das MaximiliansForum und die Reihe Transforming Cities komponiertes Konzert zwischen Neurasthenie, Romantik, Depression, Aggression und Verzweiflung, verstärkt durch Texte von Emil M. Cioran und Noisemusik von Anton Kaun.

Mit Peter Brombacher (Stimme), Sachiko Hara (Piano), Mathis Mayr (Violoncello), Stefan Schreiber (Bassklarinette), Anton Kaun (Noise) und Carl Oesterhelt (Metallophon, Indisches Harmonium)

Mehr Infos unter:

WWW.THE-SOCIETY-OF-DILETTANTI.COM

Maximiliansforum,
Maximilianstr. / Unterführung Altstadtring

How to start a revolution: the musical

Anna McCarthy

5. Juni 2014, 19:00 Uhr

Ort MaximiliansForum

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Ausgehend von ihrem facettenreichen, augenzwinkernden Langzeitprojekt How to Start a Revolution, das sich mit der Romantisierung und den synästhetischen Manipulationstaktiken von Revolution, Rebellion und zeitgenössischer Geschichte befasst, schafft Anna McCarthy eine Musical-Adaption ihres Mikro-Kosmos. Es verschmelzen Fakt und Fiktion, unterschiedliche Ebenen tun sich auf, endlose Übertragungen finden statt, um Szenarien zu schaffen, die den Betrachter und seine Wahrnehmung von Wirklichkeit zunehmend verwirren. How to Start a Revolution hat sich bislang in Festnahmen, Archiven, Filmen, Fotos und Liedern manifestiert; jetzt ist die Zeit reif für die ultimative, romantische Geste: Das How to Start a Revolution-Musical. Tanz, Gesang, Geschrei und Gelächter angesichts der Frage: Wie spät ist es? Es ist eine Prophezeiung, ein poetisches Pop-Spektakel.

Mit Tom Wu (Schlagzeug, Percussion), Antenne Danger (Fake Flügel), Tagar (Gitarre, Störgeräusche), Manuela Rzytki und Anna McCarthy (Gesang, Tanz), Joe Masi (Sound), Anton Kaun (Licht), und in virtueller Realität: Die Bored Rebels

Stand: 21. Februar 2014; weitere Programmdetails und Veranstaltungen in Bearbeitung

Maximiliansforum,
Maximilianstr. / Unterführung Altstadtring

SPLITTERWOCHEN

Stephanie Müller und Klaus Erich Dietl

13. Juni 2014, 18:00 Uhr

Ort Platform

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Stephanie Müller und Klaus Erich Dietl laden gemeinsam mit der SPLITTERGRUPPE (Zürich, London, Brüssel) zum Public Recording ein. Die PLATFORM wird dabei für einen Abend zur Filmkulisse. Das Fenster zum Hof steht offen, der Fahrstuhl fährt zum Schafott – es ist Freitag, der 13. Was bleibt, wenn der Plan aus den Fugen gerät? Die BesucherInnen werden Teil der Inszenierung. Das gemeinsame Filmexperiment ist offen für alle. Treffpunkt: Foyer der PLATFORM. Um Voranmeldung bis Montag, den 2. Juni 2014 wird gebeten:

AUS DEN ATELIERS DER PLATFORM

Jess Walter & Nikolai Vogel, PANGAEA – Künstlerischer Austausch München – Quito (Ecuador)

25. Juni 2014, 19:00 Uhr

Ort Platform

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Aus den Ateliers der PLATFORM gibt Raum für die aktuellen Produktionen der KünstlerInnen der PLATFORM. Der Abend besteht aus zwei Teilen: Zu Beginn findet eine Lesung mit Jess Walter und Nikolai Vogel im Ausstellungsdisplay what remains gallery präsentiert Calum Greaney statt. Der zweite Teil des Abends besteht aus der Katalogpräsentation des Projekts PANGAEA – Künstlerischer Austausch München – Quito (Ecuador).

Jess Walters Geschichten handeln von alltäglichen Begebenheiten, die durch unvorhergesehene Ereignisse absurde und skurrile Wendungen nehmen. Nikolai Vogel liest aus seinem Text „Große ungeordnete Aufzählung“, der von ihm laufend verändert und fortgeschrieben wird – Eine sich immer wieder verlierende und neu findende Weltbestandsaufnahme in verschiedensten Details.

Künstlergespräch und Katalogpräsentation des Projekts PANGAEA – Künstlerischer Austausch München – Quito (Ecuador): Lucia Falconi, Monika Humm und Wolfgang Stehle im Gespräch mit der Kunsthistorikerin Imke Bösch. Initiiert von Lucía Falconí und Monika Humm, haben acht ecuadorianische und Münchner Künstler (Juana Córdova ·Isabel Haase · Nicolás Kingman · Ralph Kistler · Fabiano Kueva · Wolfgang Stehle) in interkultureller Zusammenarbeit dem Geiste Alexander von Humboldts nachgespürt, dessen Vermessung der Welt ihn 1802 nach Ecuador führte.

Mycel

Eine Multikanal-Musikperformance in vier Akten

11. 26. Juli 2014

Ort MaximiliansForum

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Der Begriff Mycel ist der Botanik entlehnt. Im allgemeinen Sprachgebrauch werden als Pilze nur die sichtbaren Fruchtkörper bezeichnet. Der eigentliche Pilz ist jedoch das feine, meist unsichtbare Geflecht im Boden. Dieses Geflecht finden wir nahezu überall, zB: Mycel der Informationen, der Menschen, der Musik.

MYCEL bewegt sich auf all diesen Ebenen, schafft vertikale und horizontale Verbindungen, kausale Abhängigkeiten, die die künstlerische Auseinandersetzung mit den Themenkomplexen evozieren. An vier Abenden werden stichpunktartig musikevolutionäre Zustände der Historie aufgegriffen und kreativ verarbeitet.

Die Musiker kommunizieren über ein Netzwerk, welches durch das jeweils veränderte akustische Setting (24-Kanal Boxeninstallation konfiguriert von Paul Oomen & Paul Hollemann, 4DSOUND, Amsterdam mit Speakern von UE Boom), durch verschiedene Spielweisen der Kompositionen sowie in der mobilen Raum- und Bühnengestaltung dargestellt wird.

Fragen an das Projekt: Welcher Prozess steht hinter einem fertigen Produkt, wie etwa einem musikalischen Werk, welche Rolle spielt die Musik heute in der Gesellschaft und welchen Standpunkt nimmt dabei der Rezipient ein? Basierend auf dem szenisch/dramaturgischen Konzept MYCEL schreiben Gabriel Hahn, Lukas Rabe und Benedikt Brachtel (GTA Hoffmann) die Musik der ersten drei Abende für jeweils acht Performer. Am vierten Abend (26.7.) werden die vorangegangenen Aufnahmen von Maxim Wolzyn und Musikern des SVS Kollektivs re-organisiert, collagiert, geremixed.

Nähere Informationen zu den einzelnen Akten finden Sie hier.

www.selbstversorgersound.de
www.svs-records.com

 

 

Part I: Freitag, 11. Juli (Opening / 1. Akt) → 20 Uhr
Part II: Mittwoch, 16. Juli (2. Akt) → 20 Uhr
Part III: Dienstag, 22. Juli (3. Akt) → 20 Uhr
Part IV: Samstag, 26. Juli (4. Akt / Closing Party) → 21 Uhr

Ausstrahlung der vorangegangenen Aufnahmen an den Tagen zwischen den Performances: täglich, 20h

Eintritt:
Part I-III: 5€, Part IV: 8€, Kombiticket: 18€,

Bildergalerie

Immersion Pact 1
Stefan Lenhart

19. Juli 18. September 2014

Ort Platform

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Stefan Lenhart setzt sich für seine zweigeteilte Installation Immersion Pact 1 & 2 mit der Transformation von Räumlichkeiten auseinander und verweist dabei auf eine Vielzahl kunsthistorischer Referenzen: den italienischen Futurismus, die Pittura Metafisica, die Anfänge der gegenstandslosen Malerei mit Bezug auf „Das Schwarze Quadrat“, die Frage nach „Was ist ein Bild?“ sowie die Verwischung der einzelnen Disziplinen innerhalb der Bildenden Kunst. Am Freitag, 19. September 2014 wird der zweite Teil des Ausstellungskonzepts eröffnet. Immersion Pact 2 transformiert den Raum sowie dessen Rezeption weiter und befasst sich konkret mit dem Leervolumen von Pact 1.

Halle der PLATFORM,
Kistlerhofstr. 70

Bildergalerie

Facebook-Event

Allianzen zwischen Kultur und Wirtschaft

Tommy Schmidt und Peter Haller

21. Juli 2014, 19:00 Uhr

Ort Platform

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Die PLATFORM lädt in ihrer Reihe Montagsgespräche – Allianzen zwischen Kultur und Wirtschaft Experten aus den beiden Bereichen ein, um besondere Künstler/Unternehmer-Partnerschaften vorzustellen. In der dritten Veranstaltung der Reihe sprechen Florian Haller, Geschäftsführer der Serviceplan Gruppe und Tommy Schmidt, Künstler und Werbetexter über ihre Zusammenarbeit.

Florian Haller ist ambitionierter Kunstsammler und gehört zu den kreativsten und innovativsten Managern der Kommunikationsbranche. Tommy Schmidt ist medialer Performancekünstler und Angestellter bei der Werbeagentur Serviceplan. Der besondere Umstand, dass Tommy Schmidt und Florian Haller ihren beruflichen Alltag bei Serviceplan teilen, führt immer wieder zur Realisierung von Projekten, die nicht klassisch in der Werbebranche zu finden sind: so mussten Mitarbeiter von Serviceplan in einer Kunstaktion durch meterhoch aufgeschichtete Schaumstoffreste waten und soziale Simulationen wurden auf einer digitalen Fassade des Bürogebäudes von Serviceplan inszeniert. Diese Kunstaktionen wurden mit der finanziellen Unterstützung der Serviceplan Agenturgruppe und des Hauptgeschäftsführers Florian Haller realisiert, um Interaktion, Kommunikation und Annäherung an Kunst und Kultur zu initiieren.   

Halle der PLATFORM,
Kistlerhofstr. 70

Facebook-Event

Sprechen über die eigene Kunst

Referent: Peter Funken

4. August 2014, 10:00 Uhr

Ort Gastatelier

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KünstlerInnen sollen sich immer wieder zu ihrer Kunst äußern – müssen erklären, wie ihre Werke zustande kommen, was sie bedeuten, in welchem ästhetischen, gesellschaftlichen oder kunstwissenschaftlichen Kontexten sie zu begreifen sind. Gerade für die Produzenten von Kunst ist dies oft kompliziert, denn die eigene Arbeit entsteht zumeist im geschlossenen Raum: im Atelier, im Kopf, nicht aber in der öffentlichen Form von Gespräch oder Diskussion.
In diesem Seminar sollen Hemmungen beim Sprechen über die eigene Kunst genommen werden und Fähigkeiten erlangt werden, präzise über die eigene Kunst und ihre Herstellung zu reden. Dazu werden Übungen stattfinden, die Spaß machen und dabei zeigen, „wo der Schuh drückt“ und wie man sich und seine Kunst in ein gutes Licht stellt, ohne in Superlative zu verfallen. Grundlagen der Rhetorik werden skizziert und unmittelbar umgesetzt, indem die TeilnehmerInnen beginnen über ihre Kunst zu sprechen und dabei positive Erfahrungen sammeln und mehr Sicherheit gewinnen.

Bitte zum Seminar für das Thema relevante Unterlagen (Portfolio, Fotos, Abb. etc.) mitbringen.

Peter Funken hat Kunstgeschichte, Germanistik und Baugeschichte studiert. Er lebt seit 1983 als Kunstjournalist, Kurator, Autor und Zeichner in Berlin. Seit 2010 arbeitet er als Dozent u.a. beim Bund Bildender Künstler Berlin (BBK) und an der Universität der Künste Berlin (UDK).

Alle Workshops der Sommerakademie finden im PLATFORM Gastatelier von 10:00 → 17:00 Uhr statt.

Kistlerhofstr. 70 → Haus 60 → 3. Stock

Höchstteilnehmerzahl: 15

Anmeldung bis 15. Juli

T 0049 · 89 · 324 · 9009 · 15

Teilnahmegebühr:
50€ pro Workshoptag
210€ für alle fünf Termine

Kunst und Social Media: Vernetzen – Kommunizieren – Präsentieren

Referent: Christian Gries

5. August 2014, 10:00 Uhr

Ort Gastatelier

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Wie können Künstler auf den unterschiedlichsten Social Media Kanälen mit überschaubarem Zeit- und Kostenaufwand Projekte präsentieren, Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit betreiben sowie projektbezogene Zusammenarbeit optimieren?

Nach der Vorstellung von relevanten und effektiven Plattformen bzw. Tools für die Zielgruppe Kreative, wie z. B. Twitter, YouTube, Vimeo, Facebook, flickr, instagram, pinterest, 500px, etc. werden konkrete Beispiele der TeilnehmerInnen analysiert und Erfolgsbeispiele gezeigt. Im Fokus des Seminars steht weniger eine Grundsatzdiskussion zum Netz, als konkrete Umsetzungsbeispiele und -strategien zur Kommunikation im digitalen Raum.
Bitte bei der Anmeldung bereits bestehende Profile im Netz angeben (Website, Facebook, Twitter etc.)

Christian Gries hat Kunstgeschichte, Geschichte und Klassische Archäologie an den Universitäten Trier und Augsburg studiert, eine Ausbildung zum Medienentwickler absolviert und im Jahr 2000 die Internetagentur Janusmedia gegründet. Er ist Mitinitiator und -veranstalter der Tagung „aufbruch. museen und web 2.0“ (2011 und 2012), des stARTcamp München (2012 und 2013) und Gründungsmitglied der Münchner „Kulturkonsorten“. Seit vielen Jahren begleitet er Museen wie das Haus der Kunst oder Lenbachhaus im Digitalen. 2013/14 hat er zum wiederholten Mal einen Lehrauftrag an der Ludwig-Maximilians-Universität München, Institut für Kunstgeschichte (im Themenschwerpunkt “Kunst und Socialmedia“) erhalten.

Alle Workshops der Sommerakademie finden im PLATFORM Gastatelier von 10:00 → 17:00 Uhr statt.

Kistlerhofstr. 70 → Haus 60 → 3. Stock

Höchstteilnehmerzahl: 15

Anmeldung bis 15. Juli

T 0049 · 89 · 324 · 9009 · 15

Teilnahmegebühr:
50€ pro Workshoptag
210€ für alle fünf Termine

Texten für Künstler

Referentin: Gisela Goblirsch-Bürkert

6. August 2014, 10:00 Uhr

Ort Gastatelier

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Wie erhöhe ich meine Chance bei Ausschreibungen? Wie verbessere ich meine Selbstdarstellung in der textbasierten Präsentation und Kommunikation meiner Arbeit? Wie mache ich mich auch textlich und werblich wiedererkennbar in einem umkämpften Markt? In diesem Seminar werden konkret Websites, Flyer und Texte für Wettbewerbe, Ausschreibungen und Bewerbungen kritisch betrachtet sowie richtige Ansätze in der schriftlichen und visuellen Kommunikation von Kreativen vorgestellt.

Bitte bei der Anmeldung bereits bestehende Webseiten angeben sowie Flyer digital weiterleiten oder am Seminartag mitbringen.

Gisela Goblirsch-Bürkert hat Kunstgeschichte in München und Augsburg studiert und für namhafte Medien gearbeitet: u.a. Süddeutsche Zeitung, Bayerischer Rundfunk. Ihre Agentur PR-Competence konzipiert und realisiert Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Unternehmen und schult im Bereich Marketing und PR. Gisela Goblirsch-Bürkert hat 25 Jahre Erfahrung als Dozentin u.a. Journalistenakademie (München), Mediadesign Hochschule (München), Bayerischer und Deutscher Journalistenverband.

Alle Workshops der Sommerakademie finden im PLATFORM Gastatelier von 10:00 → 17:00 Uhr statt.

Kistlerhofstr. 70 → Haus 60 → 3. Stock

Höchstteilnehmerzahl: 15

Anmeldung bis 15. Juli

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Teilnahmegebühr:
50€ pro Workshoptag
210€ für alle fünf Termine

Fundraising & Sponsoring

Referentin: Barbara Mei Chun Müller

7. August 2014, 10:00 Uhr

Ort Gastatelier

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Kunst- und Kulturvorhaben bedürfen einer angemessenen Finanzierung. Das Seminar vermittelt einen umfassenden und aktuellen Einblick in das Quellenspektrum an klassischen und neuen Förder- und Kooperationsmöglichkeiten des öffentlichen und privatwirtschaftlichen Sektors sowie Kenntnisse zum gesamten Prozess der Fördermittelakquise. Begleitend zum theoretischen Teil werden realisierte Kulturprojekte vorgestellt, die den gesamten Ablauf, ausgehend von der Konzeption bis zur Finanzierung und Realisierung, veranschaulichen.

Themenspektrum
Förderquellen national und international: Stiftungen, öffentliche Mittel, EU-Mittel, Spenden, Sponsoring, Medienpartner, strategischen Kooperationen, CSR ,  Fundraisingmethoden, Crowdfunding
Budgetierung: Kosten- und Finanzierungsplan, Recherche und Ansprache der Förderer und Partner, Fundraisingkonzeption, Antragstellung, Sponsoringpakete

Barbara Mei Chun Müller ist Fachwirtin für Marketing und Kommunikation (Agentur CareerCulture Berlin). Sie ist tätig als Lehrbeauftragte und Beraterin für Kunst- und Kulturmarketing, kuratorische Praxis und Kulturfinanzierung, Kuratorin und Coach. Ausstellungen sowie deren Finanzierung realisierte sie u.a. im Pergamonmuseum Berlin, Im Museum für Kommunikation Berlin und im Naturkundemuseum Berlin. Sie lehrt u.a. an der Universität der Künste Berlin, der Freien Universität Berlin und an der Stiftung Universität Hildesheim, Institut für Kulturpolitik.

Alle Workshops der Sommerakademie finden im PLATFORM Gastatelier von 10:00 → 17:00 Uhr statt.

Kistlerhofstr. 70 → Haus 60 → 3. Stock

Höchstteilnehmerzahl: 15

Anmeldung bis 15. Juli

T 0049 · 89 · 324 · 9009 · 15

Teilnahmegebühr:
50€ pro Workshoptag
210€ für alle fünf Termine

Werte und Identität

Referent: Tommy Schmidt

8. August 2014, 10:00 Uhr

Ort Gastatelier

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Schlagworte wie Identität, Belohnung, Freiheit, Verzicht, Alltag und Motivation werden in diesem diskursiven Seminar im Mittelpunkt stehen. Dabei werden essentielle Fragen besprochen: Warum ist man Künstler geworden und warum lohnt es sich selbst ohne Sicherheit und Wohlstand Künstler zu sein? Gute Arbeit verdient angemessene Belohnung. Wie können sich Künstler verschiedene Belohnungssyteme erschließen? Künstler können in allen möglichen Lebenslagen produktiv sein. Welche Arbeitsmittel braucht man dazu wirklich und für welchen Zweck? Freiheit, Kompromisse, Abhängigkeit: wie kann man künstlerische Freiheit wahren, selbst innerhalb von Sachzwängen und anderen Grenzen? Ohne Antrieb kein künstlerisches Schaffen. Was treibt Künstler an? Und wie motiviert man sich, wenn Anreize von außen ausbleiben?

Tommy Schmidt tritt seit Anfang der achtziger Jahre als Musiker, Spoken Word Artist, Performance- und Medienkünstler und Autor in Erscheinung (Lothringer 13 in München, Volksbühne in Berlin, Markhalte in Hamburg, Artist in Residence im Wiener Museumsquartier). Obwohl er sich selbst als hundertprozentigen Künstler begreift, hat er sein Einkommen nie mit Kunst verdient. Mit der Ausbildung eines  Bankkaufmanns hat er viele Jahre ein IT-Unternehmen geleitet, arbeitet seit vielen Jahren als Werbetexter in einer renommierten Münchener Agentur und seit einigen Jahren auch als Motivationstrainer für Art- und Kreativdirektoren, Texter und Konzeptioner.

Alle Workshops der Sommerakademie finden im PLATFORM Gastatelier von 10:00 → 17:00 Uhr statt.

Kistlerhofstr. 70 → Haus 60 → 3. Stock

Höchstteilnehmerzahl: 15

Anmeldung bis 15. Juli

T 0049 · 89 · 324 · 9009 · 15

Teilnahmegebühr:
50€ pro Workshoptag
210€ für alle fünf Termine

KOMA I

KUNST STÜTZPUNKT MÜNCHEN

19. September 2014, 17:00

Ort Kistlerhof, Platform

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Am 19. September 2014 eröffnet die erste KOMA ein neues Kapitel, welches durch die Gründer der Galerie Huren & Soehne, Prof. FLATZ, der PLATFORM und dem Künstler Phil L. Herold initiiert wurde. Alljährlich wird die KOMA auf dem vielfältig besetzten Gelände des Kistlerhofes ansässige Ateliers öffnen, sowie nationale und internationale Künstler verschiedener Sparten der Öffentlichkeit präsentieren. Die erste KOMA legt somit den Grundstein, um junge Positionen auf einen neuen, konzentrierten Punkt in München zu vereinen.

 

PROGRAMM

PLATFORM Ateliers
Atelierführung ab 17 Uhr
Um Anmeldung bei Frederic Singer bis zum 17. September wird gebeten: frederic.singer@platform-muenchen.de

FLATZ – Heaven7
Der Aktionskünstler FLATZ öffnet nicht nur seinen imposanten Skulpturenpark Heaven 7 mit einer Gesamtfläche von 3000 qm auf dem Hausdach des Gebäudes 60, sondern präsentiert auch eine Auswahl verschiedener Werke in seinem Atelier.

Galerie Huren & Soehne und Atelier Phil L. Herold
Die Galerie Huren & Söhne stellt mit Rollin’ on Chrome den Bilderkosmos des in den USA bereits etablierten Künstlers Phil L. Herold vor. Weiterhin wird das Atelier des Künstlers geöffnet und zeigt exklusive, ausgewählte Stücke seiner berühmten Philifanten.

Atelier Andreas Rumland
Der Fotokünstler stellt in seinem Atelier seine neuesten Werke vor. Mit den hochpräzisen, detailreichen Bildarbeiten seiner „Inszenierten Fotografie“ begibt er sich auf die Suche nach der Idee, die hinter den Dingen steht und erschafft durch die rhythmischen Anordnungen aus Form, Fläche und Struktur eine neue Realität jenseits der abgebildeten Motive.

Mehr Informationen unter:
WWW.KOMA.JETZT

PLATFORM
Führungen durch Ateliers → 17 Uhr

FLATZ
Atelier & Skulpturengarten HEAVEN7 geöffnet
→ ab 17 Uhr

GALERIE HUREN & SOEHNE
Galerie geöffnet → ab 17 Uhr
Atelier Phil L. Herold geöffnet → ab 17 Uhr

ANDREAS RUMLAND
Atelier geöffnet → ab 17 Uhr

IMMERSION PACT 2
STEFAN LENHART

20. 26. September 2014

Ort Platform

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Immersion Pact 2 ist der zweite und letzte Zustand einer Installation, die Stefan Lenhart für die Halle der PLATFORM entwickelt hat. Während in Pact 1 ein im Raum schwebender, schwarzer Kubus als Hängefläche für Ölbilder diente, verwandelt sich dieser in Pact 2 zu einem Präsentationsraum für Skulpturen. Die Ausstellung wird in einen Zustand der Immersion überführt und die Flachheit der Gemälde vom plastischen Volumen der Skulpturen abgelöst.

Stefan Lenhart reflektiert damit nicht nur über die besondere Medialität der Gattungen Malerei und Skulptur, sondern allgemein über die Prinzipien räumlicher Ausdehnung. Der Bezug zum schwarzen Quadrat von Malewitsch ist sowohl als Referenz auf die Raumkonzepte des frühen 20. Jahrhunderts zu verstehen als auch als Rückgriff auf ein nach wie vor gültiges visuelles Bild für einen Raum, der sich abgrenzt und öffnet zugleich. In der Dynamisierung des Ausstellungsdisplays wird die Vorstellung von einer Kunst anschaulich, die prozesshaft Raum und Zeit integriert. (Daniela Stöppel)

Eröffnung: Freitag, 19. September 2014 → 19 Uhr

 

PROTEST
MONIKA HUBER

23. 28. September 2014

Ort MaximiliansForum

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Im Kontext der Reihe TRANSFORMING CITIES präsentiert Monika Huber ihre jüngste Videoarbeit PROTEST, deren Leitmotiv die kritische Auseinandersetzung mit der Bildberichterstattung über gewalttätige Konflikte in den Fernsehnachrichten ist. Im Zentrum stehen Bilder des urbanen und suburbanen Widerstandes und damit verbundene Fragen nach den Möglichkeiten der Malerei in der Gegenwart sowie der Authentizität, Austauschbarkeit und Rezeption massenmedial transportierter Bilder. Grundlage ihrer malerischen Bearbeitung sind Videoclips und Nachrichtenbilder aus dem Jahr 2013.

Dem SW-Video PROTEST gegenüber werden starkfarbige Fotos von Protestszenen in einer Rauminstallation gezeigt, die Gesten und Handlungen der Protestierenden festhalten und die Eindringlichkeit und Vehemenz der Straßenszenen erspüren lassen. „In bewusster Anlehnung an die Ikonographie der amerikanischen Pop Art geht es Monika Huber nicht mehr vorrangig um die Abbildung unserer neuen Wirklichkeit, sondern auch um die Reflexion der Mechanismen unserer Wahrnehmung, der Funktion von Bildern, von Medien und dem aktuellen Spannungsfeld zwischen virtuellem und realem Geschehen.“ (Wolfger Pöhlmann)

Razan Zeitouneh, Juristin, Menschenrechtsaktivistin, ist eine Symbolfigur der syrischen Revolution; die ZEIT publizierte 2011 ihr Revolutionstagebuch, Mitautorin des Buches „News – the televised revolution“, Hirmer Verlag, University of Chicago Press, 2012

Franziska Sperr, Schriftstellerin, Vizepräsidentin des Deutschen PEN-Zentrums und Beauftragte des Writers-in-Exile Programms.

Eröffnung und Künstlergespräch mit
MONIKA HUBER und ULRICH WILMES
Montag, 22. September 2014 → 19 Uhr

Einführung »Nachrichten: Der Aufstand im Bild«
von HEINZ SCHÜTZ
FRANZISKA SPERR liest Texte von RAZAN ZEITOUNEH
Mittwoch, 24. September 2014 → 19 Uhr

S/GHT POP UP

MODE + KUNST

3. 5. Oktober 2014

Ort MaximiliansForum

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S/GHT steht für eine Verbindung von Kunst und Mode, für die Nahtstellen zwischen diesen beiden Bereichen. Ausgangsbasis dafür ist der gleichnamige Multi-Label-Store in Wien, der seit 2013 ein Projekt realisiert, das die Arbeiten von jungen DesignerInnen mit der Praxis von KünstlerInnen verknüpft. Im Zuge von so genannten S/GHT POP UPs wie in der Linzer Tabakfabrik in 2013 oder im Künstlerhaus Graz im Mai 2014 wurden und werden KünstlerInnen eingeladen, für die Auseinandersetzung mit Mode Displays zu entwickeln, die sowohl den künstlerischen Zugriff auf Fragen einer Identitäts- und Körperpolitik, die mit der Mode implizit verbunden sind, als auch Fragen der Raum- und Öffentlichkeitsbegriffe reflektieren.

Im Oktober 2014 kommt S/GHT ins MaximiliansForum und zeigt Münchner und internationale Designerinnen und Designer, die im Rahmen des Jahresprogramms Transforming Cities den sich verändernden Stadtbegriff und die Einflüsse von Mode und Kunst auf die Vorstellungen, wie und wohin sich Urbanität entwickeln kann, reflektieren. Der Raum wird von dem Künstler und Bühnenbildner Peter Baur gestaltet.

 

MODELABELS
Akjumii (DE), Ansoho (DE), Awareness & Consiousness (AT), Base Range (DK/FR), Brandmair (AT), Diarte (ES), Dörte Kaufmann (AT), Essl (AT), Fixxed (CN), Gon (AT), Henrik Vibskov (DK), Hilda.Henri (AT), Idamari (DE), j‘ai mal à la tête (DE), Katharina Schmid (AT), Mangelware (AT), Meshit (AT), Mija t. rosa (AT), Nanushka (HU), Reality Studio (DE), Rosa Mosa (AT), Sight (AT), Werkprunk (AT)

Eröffnung: 2. Oktober 2014  → 19 Uhr
Es spricht Andreas Spiegl (Akademie der Bildenden Künste Wien)

Pop Up Shop: 3. → 5. Oktober 2014 (11 → 18 Uhr)

 

NEIN
ANNA MCCARTHY

9. Oktober 19. Dezember 2014

Ort Platform

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Streik und Verweigerung sind Themen der Ausstellung, die Anna McCarthy für die Halle der PLATFORM konzipiert hat. Ausgehend von ihrem Projekt Heute Nachmittag: Als wir noch an was glaubten, das sich mit der Politisierung von Künstlern und Dichtern vor, während und nach der Räterepublik beschäftigt, hat die Künstlerin Aspekte und Ereignisse gesammelt, die direkte Bezüge zu anderen Protestbewegungen haben und Parallelen zur Jetztzeit aufweisen. Eine archivarische und bruchstückhafte Installation, die als Werkraum und Archiv zugleich fungiert, wird von Oktober bis Dezember zur Plattform für verschiedene Aktionen. Im Begleitprogramm werden Gäste, die sich mit alternativen Lebensformen beschäftigen, eingeladen ihre Arbeit zu präsentieren, Projekte und Materialien zur Installation beizutragen und kollaborative Projekte während der Ausstellungszeit zu realisieren.

Bisher mit Beiträgen von PHILIPP GUFLER, BERIT, HEPPO & FRAU SCHERER, EVA WEINMAYR, MARIELLE VERDIJK AND REINAART VANHOE ,VANESSA HAFENBRÄDL, FLETCHER STREET URBAN RIDING CLUB, FABIAN HESSE, JULIAN WARNER, FLORIDA, MAXIMILIANE BAUMGARTNER, AKTIONSGRUPPE UNTERGIESING, KEITH SIRCHIO, FREIZEIT 81 – ARCHIV MUENCHEN-PUNK.DE, FLÜCHTLINGSRAT MÜNCHEN, EL CARACOL, LUNSENTRIO, THE GATE LONDON, ARLO YATES, DAMENKAPELLE, RUMPELN, FEDERICO SANCHEZ, DAS WEISSE PFERD, MARIA GUGGENBICHLER + ROSALIE SCHWEIKER.

Anna McCarthy hat für das Konzept der Ausstellung NEIN den Förderpreis für junge Kunst des Kunstclub 13 e.V. erhalten. Erstmals wird er in Kooperation mit der PLATFORM durchgeführt, die sich als Forum für die Produktion, Präsentation und Vermittlung aktueller Kunst versteht und dabei mit unterschiedlichen Partnern kooperiert.

Eröffnung & Performance:
Mittwoch, 8. OKTOBER → 19 UHR
Es sprechen Benedict Rodenstock, Kunstclub13 e.V. und Elisabeth Hartung, PLATFORM
DAMENKAPELLE singt Lieder u.a. von Erich Mühsam, Hugo Ball.

Vortrag und Gespräch
Dienstag, 14. OKTOBER → 19 UHR
Thema: Streik und Verweigerung + ausgewählte Vorführung aus dem Ausstellungsarchiv
mit Gästen: EL CARACOL
Ein Gespräch mit der Wohnprojektgruppe „el caracol“ aus München über ihre Herangehensweise in Sachen Selbstorganisation, Freiräume schaffen, Stimmrecht, Privatisierung und Verhandlungen mit Vermietern und der Stadt.

Vortrag und Gespräch
Dienstag, 21. OKTOBER → 19 UHR
Thema: Streik und Verweigerung + ausgewählte Vorführung aus dem Ausstellungsarchiv
mit Gast: MARIA GUGGENBICHLER „When the great lord passes the wise peasant bows deeply and silently farts“
Die Künstlerin Maria Guggenbichler redet über deviantes „world making“, erfolglose, unscheinbare oder heimlich geglückte Arten des Widerstands von den „anderen, von denen die negiert sind, die mit Negation beginnen, die nur handeln können indem sie „Nein“ sagen“ (Sara Ahmed).

Kunstwerkstatt für Schulklassen und Gruppen
(der 3. bis 9. Klasse)
Thema: NEIN sagen, schreiben, drucken, malen,…
Mögliche Termine: 22. OKTOBER, 23. OKTOBER, 24. OKTOBER, 5. NOVEMBER, 6. NOVEMBER
Teilnahme kostenlos, Anmeldung erforderlich
weitere Informationen

FINISSAGE
Freitag, 19. DEZEMBER → 19 UHR
Es spielt das Weiße Pferd.

Mit freundlicher Unterstützung:
logo_kulturreferat

 

Facebook-Event

IN.VISIBLE
JEONGMOON CHOI

18. Oktober 14. November 2014

Ort MaximiliansForum

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Die koreanische Künstlerin Jeongmoon Choi arbeitet mit UV-Licht. Ihre Trägergrundlage sind reale Räume, ihr Zeichenmaterial Wollfäden. in.visible begibt sich auf die Spur des konkreten Raums, macht ihn in seiner Beiläufigkeit und Wesentlichkeit, seiner Materialisierung  und Dematerialisierung erfahrbar und stellt dabei Standpunkte, Blickwinkel und die gewohnte Wahrnehmung infrage. In der eigens für das MaximiliansForum entwickelten UV-Raum-
installation findet sich der Betrachter in einer Forscherrolle wieder, in der ihm laufend neue Möglichkeiten der Raumdefinition präsentiert werden. Fluoreszierende Fadenzeichnungen lösen die gegebenen Raumstrukturen heraus, schaffen neue räumliche Bezüge am Übergang vom Raum in die Fläche, von der Zwei- in die Dreidimensionalität, von der Wirklichkeit in die Illusion. in.visible – ein physisch erfahrbares Spiel, das die Grenzen zwischen digitaler und analoger Ästhetik, zwischen Abbildung und Abstraktion, Anwesenheit und Verschwinden transzendiert.

in.visible ist Jeongmoon Chois (*1966) erste Ausstellung in München. Weltweit hat die in Berlin und Seoul lebende Künstlerin in verschiedenen privaten und öffentlichen Galerien und Institutionen ausgestellt, wie Karst, Plymouth; Samourka Foundation, Athen; Moeller Fine Art, Berlin; galerie laurent mueller, Paris; Frise Künstlerhaus, Hamburg; Saatchi Gallery, London; Kunstraum Kreuzberg Bethanien, Berlin; National Museum for Modern Art, Kwai Chun; Fine Art Center, Seoul.

18.10.2014, 19 → 2 Uhr
Lange Nacht der Museen: Ab 20 Uhr Bar und elektronische Musik zwischen analog und digital
von Beni Brachtel // Bartellow

14.11.2014, 18 → 19 Uhr
Special Event: Blind Reading, Graham Greene’s erster Roman „The Man Within“, 1929, offene Probe
von Stefan Krischke und Ensemble

ab 29.10.2014
Installation begehbar
je Mittwoch, Donnerstag & Freitag
18 → 20 Uhr

Facebook-Event

NET WORK
GRETTA LOUW

27. November 31. Dezember 2014

Ort Gastatelier

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Im November und Dezember wird Gretta Louw in der PLATFORM zu Gast sein. Ihr für zwei Monate geplante Projekt „Net Work“ wird im ersten Monat eine Serie von vernetzten Performances enthalten, die live und online mitverfolgt werden können. Daraufhin folgt im zweiten Monat eine Ausstellung, in deren Rahmen Künstlergespräche, Führungen und Podiumsdiskussionen stattfinden werden. Das Projekt wird koordiniert und kuratiert von Gretta Louw. Es wird die Arbeiten etablierter Künstler und maßgeblicher Denker aus diesem Feld mit einschließen: u.a. Igor Stromajer, Annie Abrahams, plan b (Sophia New und Daniel Belasco Rogers), Luke Munn.

Das CyPosium (2012) war ein einzigartiges Online-Symposium über Cyberperformance, die innovative Praxis der Vernetzung räumlich entfernter Künstler und des Publikums via Live-Online-Performances. Das CyPosium wollte Aspekte dieser kurzlebigen Pionierarbeit diskutieren. Das Buch CyPosium setzt diese Diskussion fort und erweitert sie.

Helen Varley Jamieson (offline), und Annie Abrahams (online) werden CyPosium – The Book vorstellen. Der Buchpräsentation schließt sich eine Performance an, bei der Mitwirkende aus aller Welt online eine performative Lesung von Auszügen des Buches halten.

www.grettalouw.com

Vernissage
27. NOVEMBER → 19 UHR

Ausstellungsführung
Performance + Buchpräsentation
12. DEZEMBER → 19 UHR
CyPosium – The Book

Mit freundlicher Unterstützung:
logo_kulturreferat

Archiv

Programm der Platform 2009–2012

Die PLATFORM wurde unter dem damaligen Namen Platform3 im März 2009 als Pilotprojekt des Referats für Arbeit und Wirtschaft der Landeshauptstadt München gegründet. Für detaillierte Informationen gehen Sie bitte auf das chronologisch sortierte Programm-Archiv und die Liste aller Akteure und Künstler, die zwischen 2009 und 2012 am Programm der Platform3 beteiligt waren.

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