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Fe-mini-ism

22. März 2021, 18:00 Uhr

Ort Online via Zoom

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Mit dem Projekt Fe-mini-ism möchte unsere Volontärin Lotte van den Hoogen Menschen anregen, sich durch das Teilen und Verbreiten von persönlichen Geschichten über feministische Themen untereinander zu vereinen. Diese Geschichten werden während Workshops von den Teilnehmer*innen in Mini-Zines dargestellt.

Zines sind von Amateuren handgemachte Fan-Magazine, die besonders in Subkulturen beliebt sind. Sie zeichnen sich durch kostengünstige und persönliche Produktions- und Gestaltungsmethoden wie z.B. ein Kopiergerät aus.

Die Mini-Zines werden nach den Workshops vervielfältigt und über einen ehemaligen Tamponautomaten in der Halle der PLATFORM gegen eine Spende ausgegeben. Die Aktion wird Teil einer kommenden Ausstellung sein.

Der Workshop am 22. März ist für alle Interessierten offen. Zwei weitere Workshops richten sich gezielt an die lokalen feministischen Communities Slutwalk München und Girls Rule.

Die Workshops werden von Lotte van den Hoogen und Julia Koschler von der Munich Zine Library durchgeführt.

Die gesammelten Spenden gehen zu 100% an die teilnehmenden Organisationen.

Zum Instagram Account von Fe-mini-ism

Online Zine-Workshop via Zoom

22. März, 18:00 – 20:00 Uhr

Anmeldung bis 15. März über

Bitte eine Adresse angeben, an die wir ein Zine-Starterpaket schicken können.

Die Teilnahme ist kostenlos.

 

Prozente für die Kunst

70 Jahre Kunst am Bau in Deutschland

13. Januar 14. Februar 2021

Ort Halle der PLATFORM

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Mit „Prozente für die Kunst“ und „70 Jahre Kunst am Bau in Deutschland“ sind in der Halle der PLATFORM zwei inhaltlich und räumlich miteinander verwobene Ausstellungen zu sehen. Wöchentliche Online-Vorträge, eine Online-Podiumsdiskussion und Führungen zu künstlerischen Arbeiten am Bau sowie im öffentlichen Stadtraum Münchens begleiten die beiden Ausstellungen.

Prozente für die Kunst  

Selbst für Kunstinteressierte ist es gar nicht so einfach, sich in der Landschaft öffentlicher Förderprogramme für Kunst am Bau und im öffentlichen Raum zurechtzufinden. Diese Programme haben die Gemeinsamkeit, dass sie die Finanzierung künstlerischer Arbeiten vorsehen, wann immer größere öffentliche Bauvorhaben umgesetzt werden. Doch wie unterscheiden sie sich in ihren Zielsetzungen und Strukturen? Wer entscheidet über die Auswahl der künstlerischen Positionen? Und wo kann ich als Bürger*in etwas über die öffentliche Skulptur in meiner Nachbarschaft herausfinden?

Indem sie vergleichbare Kunstförderprogramme der Stadt sowie auf der bayerischen Landesebene in den Fokus rückt, ist die Ausstellung „Prozente für die Kunst“ als Münchner Ergänzung zur „70 Jahre Kunst am Bau“-Wanderausstellung des Bundes zu verstehen. Sie stellt einerseits die verschiedenen Kunstförderprogramme anhand von Projektbeispielen vor und illustriert so das kulturelle Potenzial einer vielfältigen Förderlandschaft. Gleichzeitig zeigt sie auf, wie wichtig Dokumentation, Transparenz im Auswahlprozess, Instandhaltung und vermittlerische Begleitung sind, um uns allen – der Öffentlichkeit – eine nachhaltige Wertschätzung der Kunstwerke zu ermöglichen.

70 Jahre Kunst am Bau in Deutschland 

Die PLATFORM freut sich, mit der Jubiläums-Wanderausstellung „70 Jahre Kunst am Bau in Deutschland“ hier in München eine Auswahl von künstlerischen Arbeiten aus sieben Jahrzehnten vorstellen zu können. Sowohl in der Bundesrepublik Deutschland als auch in der Deutschen Demokratischen Republik wurden 1950 Regelungen zur Beteiligung von Künstler*innen bei staatlichen Bauaufgaben beschlossen. Seitdem ist ein Fundus von rund 10.000 Kunstwerken entstanden.

Die Ausstellung stellt Kunst am Bau als integralen Bestandteil von Baukultur vor und geht dabei unter anderem auf die Gründungsphase der beiden deutschen Staaten, den Aufbau ihrer staatlichen Institutionen sowie den Ausbau von Berlin als der gemeinsamen Hauptstadt des wiedervereinigten Deutschlands ein. Weitere Themenbereiche wie etwa “Dialog mit der Welt”, “Vom Arbeitsamt zum Zoll” und “Kunst am Bau bezieht Stellung” vermitteln einen Eindruck von der materiellen, medialen und vor allem inhaltlichen Bandbreite des bundesrepublikanischen Kunst-am-Bau-Programms.

Ersteller der Ausstellung „Prozente für die Kunst“: PLATFORM, in Zusammenarbeit mit QUIVID, dem Kunst-am-Bau-Programm des Baureferats München; dem Kulturreferat München und dem Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künstler München und Oberbayern e.V. Mit freundlicher Unterstützung vom Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr

Ersteller der Ausstellung „70 Jahre Kunst am Bau“: Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat und das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

 

Foto: Ansicht der Kunst am Bau Skulptur in München „I see a face. Do you see a face” von Flaka Haliti mit dem Ausstellungsplakat „70 Jahre Kunst am Bau in Deutschland und Prozente für die Kunst“

Digitale Eröffnung via Zoom

Mittwoch, 13.01.2021, 17:30 Uhr

Begrüßung und kurze Einführung der Ausstellungsinitiator*innen Dr. Ute Chibiziura (Referentin für Kunst am Bau, Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung) und Christian Landspersky (Projektleitung, PLATFORM) 

Anmeldung unter:

ZUM WEITEREN PROGRAMM 

OPEN STUDIOS 2020

14. 15. November 2020

Ort Platform

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ABGESAGT: Open Studios 2020

Am Wochenende vom 14. und 15. November 2020 hätten die Atelierkünstler*innen der PLATFORM ihre Türen für interessierte Besucher*innen geöffnet. Jetzt muss es an dem Wochenende unter dem Dach der Kistlerhofstraße 70 doch wieder still bleiben.

Momentan arbeiten wir noch an einem Alternativformat. Wir halten Sie auf dem Laufenden.

 

SAFE PLAY (This New Distance)

13. November 11. Dezember 2020

Ort Halle der PLATFORM

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In der Gruppenausstellung beschäftigen sich 25 Atelierkünstler*innen mit dem Thema des neuen/alten Abstands und der Entstehung künstlerischer Arbeiten aus der Isolation heraus. Die Werke werden, ohne Rücksichtnahme auf das jeweilige künstlerische Medium, auf einheitlichen Sockeln positioniert. Neben Flachware und installativen Arbeiten finden sich bespielte Leuchtkästen. Diese streng konstruierte Präsentation und der dadurch auferlegte Abstand zwischen den Werken spielen mit dem Spannungsverhältnis von (künstlerischem) Miteinander, künstlerischer Freiheit und den Corona-bedingten Regulierungen. Mit diesem Ausstellungskonzept thematisiert das Kurator*innen-Team Tabea Hopmans (Volontärin der PLATFORM) und Max Weisthoff (Bildender Künstler) die prekäre Lage der Kulturszene zu Zeiten von Corona.

Der Titel der Ausstellung wird uns jetzt zum Verhängnis. Die Ausstellung gerät selbst in Isolation – bis voraussichtlich Ende November. Aus diesem Grund wird sie am 13. November um 18 Uhr im digitalen Raum von Tabea Hopmans und Max Weisthoff eröffnet. Zudem wird die Ausstellung während der gesamten Dauer auch virtuell zugänglich sein. Ab Anfang Dezember kann die Ausstellung dann hoffentlich wieder vor Ort besucht werden.

 

 

Im November ist die Ausstellung digital zugänglich: Einführungsvideo und 360° VR Video auf YouTube

Teilnehmende Künstler*innen:

Judith Adelmann, Jovana Banjac, Annegret Bleisteiner, Klaus Dietl, Geraldine Frisch, Kira Fritsch, Stefanie Gerstmayr, Ute Heim, Annegret Hoch, Monika Humm, Jessica Kallage-Götze, Siyoung Kim, Brigitta Maria Lankowitz, Patricia Lincke, Silke Markefka, Stephanie Movall, Stephanie Müller, Carmen Nöhbauer, Daisuke Ogura, Alina Schweizer, Verena Seibt, Stefanie Unruh, Nikolai Vogel, Christian Weiß, Janka Zöller

Bildergalerie

gayze – Queere Orte in München

14. Oktober 11. November 2020

Ort Digitale Stadtkarte

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Die Webseite gayze.de ist ein Projekt von Jonas Peter, der diese während seines Kulturmanagement-Volontariats bei der PLATFORM entwickelt hat. Die virtuelle Stadtkarte macht historische Orte der queeren Stadtgeschichte Münchens sichtbar. Das Besondere ist, dass die Webseite ständig erweitert werden kann und vom Input der Nutzer*innen lebt.

Jede*r Stadtbewohner*in hat eine individuelle Landkarte des städtischen Raumes im Kopf, nimmt also die Stadt in einer bestimmten Weise war, die den Mitmenschen verborgen bleibt. Öffentliche Räume und Gebäude haben für unterschiedliche Personen unterschiedliche Bedeutungen, überlagern sich und sind in ihrer Mehrschichtigkeit oft nicht erkennbar.

„gayze spaces“ setzt dort an wo diese unsichtbaren Linien verlaufen. Das Projekt erfasst jene Räume, an denen queeres Leben in München stattfindet bzw. stattgefunden hat. Die vielfältige Geschichte dieser Räume wird anhand einer digitalen Karte sichtbar gemacht. Spuren queerer Praktiken werden offengelegt und machen deutlich, dass der urbane Raum von einem Geflecht queerer „Gegenöffentlichkeiten“ durchwoben ist.

Anhand einer eigens erstellten Webseite werden queere Orte auf einer Karte verzeichnet. Dort sind zum Beispiel die Nümfe, das Petit Café oder der Ochsengarten zu finden. Diese Orte sind jeweils mit Archivmaterial verknüpft, um die Historie des jeweiligen Ortes erfahrbar zu machen. So können Orte mit Bildern, Tonaufnahmen, historischen Dokumenten aber auch Objekten verbunden werden. Die entstandenen Bricolagen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit, wollen keine abgeschlossene Geschichte erzählen, sondern ein Schlaglicht auf die teils verborgene oder unterdrückte Teilöffentlichkeit werfen.

„gayze spaces – Queere Orte in München“ ist von Anfang an als offen und prozesshaft angelegt. Die Karte ist in Zusammenarbeit mit dem Queeren Archiv München entstanden und soll im Laufe der Zeit um mehr und mehr Orte ergänzt werden. Nutzer*innen sind zur Teilhabe aufgerufen und können persönliche Anmerkungen, O-Töne, Ortsvorschläge und digitalisierte Objekte per Email an schicken. Längerfristig soll ein digitales Archiv queerer Stadtgeschichte(n) in München entstehen, welches interessierten Personen erleichtert, tiefer in die Materie einzutauchen oder ihre Stadt aus einer anderen Perspektive kennenzulernen und abseits der ausgetretenen Pfade auf Erkundungstour zu gehen.

Webseite: gayze.de

Kontakt:

Erzählung

Portmanteau

8. 22. Oktober 2020

Ort Foyer des Referats für Arbeit und Wirtschaft

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Auf den ersten Blick wirkt die ortsspezifische Installation des Künstlerduos Portmanteau (Christian Heiß und Gerald Schrank) wie ein optisch beeindruckendes Sinnbild der geplanten Offenlegung des Westlichen Stadtgrabenbachs, der unterirdisch vor dem Ausstellungsraum verläuft: Eine Maschine pumpt Wasser von einem Gefäß in das nächste. Das Wasser fließt ab und setzt eine Maschine in Bewegung. Der Kreislauf schließt sich. Auf den zweiten Blick bemerkt man eine Reihe von Hinweisen, die die Betrachter*innen dazu verleiten, sich tiefer auf den Wasserkreislauf einzulassen: Der Ausstellungstitel “Erzählung”, ein zentral platzierter Wasserzähler und die schriftliche Aufforderung über einen Lichtsensor mit der Installation zu interagieren. Dadurch wird die Installation zur interaktiven Projektionsfläche und reflektiert die persönlichen Erfahrungen der Besucher*innen. Sie erzählt nicht, sie lässt erzählen.

Die Ausstellung ist das Resultat einer öffentlichen Ausschreibung der PLATFORM anlässlich der Aktionstage „Visionen für die Herzog-Wilhelm-Straße“. Die Aktionstage finden vom 8.-10. Oktober 2020 statt. In Diskussionen, Führungen und Ausstellungen wird auf die städtebaulichen Entwicklungspotentiale der Straße hingewiesen. Eine Neugestaltung könnte die Aufenthaltsqualität verbessern. Organisiert durch den Green City e.V. beteiligen sich der Bezirksausschuss 1, der City Partner München e.V., die Evangelische Stadt Akademie München, die Friedrich-Ebert-Stiftung, die PLATFORM und das Referat für Arbeit und Wirtschaft mit Programmbeiträgen.

Parallel zur Ausstellung „Erzählung“ findet vom 8.-10.10.2020 im Herzog-Wilhelm-Park die Gruppenausstellung „Die Wüste Lebt“ statt.

Referat für Arbeit und Wirtschaft, Herzog-Wilhelm-Straße 15, 80331 München

Künstlergespräch: Freitag, 9. Oktober 2020, 17 Uhr

Einführende Videos zur Ausstellung

Facebook-Event

Die Wüste Lebt

Mit Ludwig Hauser, Anton Kaun, Florian Kreier und Franziska Schrödinger

8. 10. Oktober 2020

Ort Herzog-Wilhelm-Park

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Auf Einladung des Green City e.V. präsentiert die PLATFORM im Rahmen der Aktionstage „Visionen für die Herzog-Wilhelm-Straße“, orts- und themenspezifische Arbeiten, die Stadtraum als Reflexionsraum verstehen und die Betrachter*innen dazu einladen, sich dem Eigenleben der Herzog-Wilhelm-Straße auf unvorhergesehene Weise zu nähern. Unter dem Areal fließt im Verborgenen der Westliche Stadtgrabenbach. Die künstlerischen Interventionen regen die Phantasie an, welche Potentiale sich in dem zentral-gelegenen Ort verbergen. Kuration: Adam Langer

Die Klangbilder des Video- und Performancekünstlers Anton Kaun wandeln sich stets, sobald man sich an sie zu gewöhnen beginnt. Es eröffnet sich ein Zwiegespräch zwischen Aufgeräumtheit und Unordnung, sinnbildlich für den sich stetig wandelnden Stadtraum. Der Künstler performt am 10. Oktober um 19 Uhr mit selbstgebauten Instrumenten und Videoprojektion.

Franziska Schrödinger untersucht mit ihren fotografischen Arbeiten das Bild der Natur als Spiegel der Gesellschaft und präsentiert ein begehbares Mosaik, in dem sie sich die Frage stellt: Was ist bewusst gestaltet? Was ist Provisorium? Was gehört wohin? Dazu platziert die Künstlerin Plakate mit Landschaftsfotographien in den Park, die sich nahtlos in das Parkgrün einfügen.

Florian Kreier sitzt während der Ausstellung im Park, schlüpft in wechselnde Rollen und notiert seine Beobachtungen der Herzog-Wilhelm-Straße in Form von Gedichten auf einer Schreibmaschine. Die Notizzettel verteilt der Künstler an ungewöhnlichen Orten im Park. Die Besucher*innen sind eingeladen eigene (Zu-)Sprüche zu finden und mitzunehmen.

Der Bildhauer Ludwig Hauser platziert Steinskulpturen im Parkgrün und sagt: „Fordern Sie eine Begründung dafür, wenn jemand einen Stein aufstellen will. Akzeptieren Sie, dass Standfestigkeit und Fundament nicht nur statische Formeln mit etwas Beton drunter sind, sondern ein Raster vorgeben, dem jeder einzelne Mensch früher oder später unterliegt.“

Parallel zur Ausstellung findet vom 8.-22.10.2020 im Foyer des Referats für Arbeit und Wirtschaft, Herzog-Wilhelm-Straße 15, die Ausstellung Erzählung des Künstlerduos Portmanteau statt.

Eröffnung: Donnerstag, 8. Oktober, 19 Uhr

Kuratorenführung: Samstag, 10. Oktober, 17 Uhr

Klang- und Licht-Performance von Anton Kaun: Samstag, 10. Oktober, 19 Uhr

 

Anmeldung zu allen Veranstaltungen hier

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Facebook-Event

stücke halten

Stephanie movall und Claudia Hinsch

10. September 9. Oktober 2020

Ort Halle der PLATFORM

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Nach einer langen Zeit der physischen Ausstellungspause eröffnet am 9. September 2020 die Ausstellung „stücke halten“ von Stephanie movall aus München und Claudia Hinsch aus Hamburg in der Halle der PLATFORM. Eine Ausstellung, die sich fotografisch und skulptural mit dem Halten und Verflüchtigen von Momenten und Objekten auseinandersetzt.

Stephanie movall‘s Werke, die sie selbst als bewegte Fotografien bezeichnet, zeigen gesichtslose Ausschnitte des Körpers ihres Gegenübers. Die Künstlerin gibt nur minimale Impulse und lässt die Agierenden vor der Kamera vorgegebene Themen selbst deuten. Bei der Ausstellungsserie „Scham voll Wonne“ gab sie ihren Gästen eine Mango als Objekt und fügte als Handlungsanweisung: „Halte, Schäle, Esse“ hinzu. Die freien Interpretationen und Ausführungen fängt sie mit der Kamera ein. Sie setzt sich zur Aufgabe den ephemeren Augenblick des Seins festzuhalten. Die Ergebnisse dieser Serie changieren zwischen Scham, sexueller Lust und Gedanken über die symbolische Aussagekraft der Luxusfrucht.

Claudia Hinsch erforscht mit ihren multi-materiellen Skulpturen die geordnete Zufälligkeit in den Grenzen des Raums. Indem die Künstlerin Werkstoffe aus Alltag und Bau wie Keramik, Beton, Holz, Gips oder Stoff zweckentfremdet und individuell zusammensetzt, entstehen ständig neue Konstellationen und Kontexte, die sich einmalig der gegebenen Raumsituation anpassen. Hinsch sieht einen maßgeblichen Bestandteil ihrer künstlerischen Arbeit in der Materialauswahl und dem Prozess der Entstehung der Werke. Durch die Refiguration der Elemente bereits bestehender Werke, finden unterschiedliche Teile der Medien in unvergleichlichen Atmosphären zueinander und verbinden sich für die Dauer der Ausstellung neu.

Eine künstlerische Interaktion zwischen Körper und Material, die Momente und Elemente zu einem flüchtigen Ganzen zusammenbringt.

Eröffnung:

9. September 2020

15:00 – 18:30 Uhr (ohne Anmeldung)

19 Uhr: Einführung durch die Philosophin und Performerin Claudia Pescatore (mit Anmeldung unter )

Die Ausstellung ist außerdem während der Open Art geöffnet: 11.- 13. September // Freitag: 18 – 21 Uhr, Samstag und Sonntag: 11 – 18 Uhr

Bitte achten Sie beim Betreten der Ausstellung auf die aktuell geltenden Corona Vorschriften.

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Nähe verschwindet nicht!

Eine Gruppenausstellung über Gedanken zur Zeit des Shut-Down.

13. Juli 18. September 2020

Ort Digitaler Raum und Social Media Kanäle, Foyer des Referats für Arbeit und Wirtschaft

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München. Vom 13. Juli bis zum 18. September präsentieren 22 Atelierkünstler*innen der PLATFORM neue Videoarbeiten über die Schaufenster des Foyers im Referat für Arbeit und Wirtschaft. Die Ausstellung setzt sich mit den abrupten Einschränkungen der alltäglichen Begegnungen, durch die Covid-19 Pandemie, im Atelier- und Ausstellungshaus auseinander.

„Nähe verschwindet nicht!“ ist das Motto der Ausstellung. Die Künstler*innen der Ateliergemeinschaft treten als Kollektiv auf und vermitteln in einer Zeit des #stayathome die Nähe aus der Distanz. Die filmischen Arbeiten thematisieren sowohl die Distanzierung der Atelierkünstler*innen untereinander, als auch die Problematiken des Ausstellungsbetriebs, wenn Nähe nicht mehr stattfinden kann.

Die Ausstellung ist jederzeit von außen einsehbar. In Momenten in der die physische Distanzierung der Menschen ein Zeichen der Vernunft und Solidarität ist, regt die Schaufensterpräsentation der Werke an, über das Wo und Wie des Kunsterlebnisses nachzudenken. Ob ortsbezogen oder beweglich, intim oder öffentlich, als Kommunikation oder Rückzugsmöglichkeit geht die Kunst, trotz der Distanz, ganz nah.

Über eine sieben Meter breite Schaufensterfolierung werden die filmischen und fotografischen Arbeiten durch eine Bildvorschau und den passenden QR-Code zugänglich gemacht. Passanten können die Codes jederzeit mit dem Handy über die Kamerafunktion scannen. Zudem werden die Kunstwerke auf dem Youtube Kanal der PLATFORM und über den Link in der Bio des Instagram Accounts @platformmuc oder der PLATFORM Webseite zu sehen sein.

Am 13. Juli um 19 Uhr wird ein virtuelles Intro via Youtube durch die Ausstellung führen und die einzelnen Arbeiten werden ab diesem Zeitpunkt veröffentlicht.

 

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Referat für Arbeit und Wirtschaft                                          Herzog-Wilhelm-Straße 15, 80331 München

Virtuelles Intro am 13.07.2020 um 19:00 Uhr auf dem Youtube Kanal: PLATFORM MÜNCHEN

 

Ausstellung von Künstler*innen aus der PLATFORM

Mit: Annegret Bleisteiner,  Klaus Erika Dietl, Geraldine Frisch, Kira Fritsch, Ute Heim, Annegret Hoch, Marile Holzner, Anneke Marie Huhn, Monika Humm, Jessica Kallage-Götze, Siyoung Kim, Phoebe Lesch, Patricia Lincke, Silke Markefka, Stephanie movall, Stephanie Müller, Carmen Nöhbauer, Daisuke Ogura, Silvia Schreiber, Stefanie Unruh, Nikolai Vogel, Christian Weiss

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PERSPEKTIVEN 2020

1. 15. Juni 2020

Ort Digitaler Raum und Social Media Kanäle

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Die diesjährige Verleihung des Förderpreises für junge Kunst – Perspektiven 2020 steht unter einem besonderen Stern! Trotz der Corona-Pandemie wollen der Kunstclub13 e.V. und die PLATFORM die gemeinsame Veranstaltungsreihe in angepasstem Format fortsetzen und laden Sie unter dem Leitmotto #stayathome herzlich zur Teilnahme von Zuhause ein!

Bereits zum neunten Mal wählt der Kunstclub13 e.V. zusammen mit Vertreter*innen der Münchner Kunstszene fünf aufstrebende Künstlerinnen und Künstler aus und nominiert diese für den Förderpreis für junge Kunst. Dieses Jahr bekommen Kalas Liebfried, Patrick Ostrowsky, Alina Schweizer, Max Weisthoff und Lina Zylla die Möglichkeit sich und ihre Arbeiten vorzustellen.

Aus gegebenen Umständen wird keine Veranstaltung in der PLATFORM geben. Der Jurypreis wird in gleichen Teilen (je 1600,-) an alle Kandidat*innen vergeben.

Zusätzlich bekommen Sie die Möglichkeit Ihre Stimme für den/die Publikumspreisträger*in abzugeben. Vom 1. – 5. Juni findet jeden Tag um 19 Uhr 15-minütige Live-Streams statt, in welchen Sie die Künstler*innen und ihre Werke kennenlernen können. HIER finden Sie das digitale Perspektiven-Booklet mit Kurztexten und Werkabbildungen zu allen Künstler*innen.

Wer soll den mit 1000 Euro dotierten Publikumspreis gewinnen? HIER können Sie die Wahlunterlagen anfragen und für Ihre Favoritin oder Ihren Favoriten abstimmen! Einfach ankreuzen und bis zum 15. Juni per Post an Kunstclub13 e.V. zurücksenden (Porto wird übernommen). Alternativ steht zentral in der Nähe vom Sendlinger Tor eine Wahlurne im Foyer des Referats für Arbeit und Wirtschaft (Herzog-Wilhelm-Str. 15) für Sie parat, in die Sie Ihre Postkarte zu den regulären Öffnungszeiten einwerfen können.

Der oder die Sieger*in des Publikumspreises wird am 19. Juni um 19 Uhr verkündet!

>> Nachtrag: Trägerin des PERSPEKTIVEN-Publikumspreises 2020 ist Lina Zylla!
Wir gratulieren herzlich!

 

Live-Streams auf Instagram-Account der PLATFORM jeweils um 19 Uhr:

Mo, 01.06.2020: Kalas Liebfried
Di, 02.06.2020: Patrick Ostrowsky
Mi, 03.06.2020: Alina Schweizer
Do, 04.06.2020: Lina Zylla
Fr, 05.06.2020: Max Weisthoff

Booklet PERSPEKTIVEN 2020

 

Preisverleihung: 19. Juni 2020

Facebook-Event

Archiv

Programm der Platform 2009–2012

Die PLATFORM wurde unter dem damaligen Namen Platform3 im März 2009 als Pilotprojekt des Referats für Arbeit und Wirtschaft der Landeshauptstadt München gegründet. Für detaillierte Informationen gehen Sie bitte auf das chronologisch sortierte Programm-Archiv und die Liste aller Akteure und Künstler, die zwischen 2009 und 2012 am Programm der Platform3 beteiligt waren.

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