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VISIONEN UND ZUKUNFT GESTALTEN – in der digitalen Welt

Acht Monate haben wir uns mit Themen rund um die Begriffe Vision, Zukunft und Utopie beschäftigt und dabei ergaben sich viele Fragen, die wir Akteuren aus den Bereichen Design, Kunst und Architektur in Interviews gestellt haben. Daraus entstand die Publikation VISIONEN GESTALTEN. Wir wollten aber mehr! Daher befragten wir auch die digitale Welt, die Social-Media-User und Blogger. Ende Februar starteten wir eine Blogparade und stellten auch auf Twitter, Facebook und Instagram fünf ausgewählte Fragen nach Visionen zur Zukunft.

Das Thema VISIONEN GESTALTEN ist sehr umfangreich. Das wissen wir. Umso schöner war es, dass uns zahlreiche Antworten, Kommentare, Nachrichten im Netz und handschriftliche Notizen bei unserer Buchpräsentation erreichten. Die Antworten eröffneten ein großes Spekturm: Vom Wunsch nach Demokratie, Gerechtigkeit und Frieden über einen geringeren Verbrauch an Plastikmüll und Autoverkehr in der Innenstadt bis hin zur Sehnsucht nach Urlaub und Frühling. Wir wollten aber nicht nur Antworten, sondern auch wissen welche Fragen, die Leute umtreiben: Gibt es eine Zukunft? Was ist Kulturarbeit heute noch wert? Wie kommunizieren wir in 100 Jahren? Was muss passieren, damit der Krieg endet? Dadurch wurden also auch sehr wichtige und hochaktuelle gesellschaftliche Themen aufgegriffen und es freut uns sehr, dass das Thema so spartenbreit gedacht wurde. Genau das hatten wir uns gewünscht – und erreicht!

Fragen und Antworten:

   

   

 

Mit der Blogparade (und der Überschrift „Die Zukunft geht uns alle an“) wollten wir zum Ausdruck bringen, dass jeder zum Wandel etwas beitragen kann und es wichtig ist, mitzureden. Schließlich liegt die Zukunft in „unseren Händen“. Gezielt fragten wir nach visionären Best-Practice-Beispielen. Und das war und ist wirklich nicht einfach, wie viele Feedbacks zeigten. (An alle die Beispiele aufgeführt haben: Applaus!) Aber Herausforderungen sind ja gut – mehrere Blogger haben sie angenommen und interessante Blogbeiträge verfasst: Von der Zukunft der Kunstvermittlung und Bibliotheken über den Wunsch des einstürzenden Elfenbeinturms, neue zu gestaltende und zu erschaffende Räume und, dass auch in gescheiterten Architekturen neue Visionen für die Zukunft entwickelt werden können, bis hin zu dringend anstehenden Veränderungen der Arbeitssituation im Kulturbereich und Wunschzettel für die Museen und den Social-Media-Bereich.

Beide Aktionen haben super viel Spaß gemacht. Wir konnten über ein spannendes, vielfältiges Thema mit vielen Personen digital kommunizieren, neue Blogger und Social-Media-User „kennenlernen“ und Kontakte knüpfen. Und wir konnten das Thema unserer Publikation, das nun einmal auf 256 Seiten beschränkt war, öffnen und erweitern – auch für Themen, an die wir gar nicht gedacht hatten.

Somit bedanken wir uns bei allen, die mitgemacht haben: Für den neuen, anregenden Input, eure großartigen Ideen, eure zukunftsweisende Kritik und eure Wünsche für die Zukunft.

Auf die Frage, „Worauf freust du dich?“ hat jemand geantwortet: „Auf jetzt!“. Das gefällt uns – wir uns auch und auf die Zukunft!

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Alle Blogartikel der Blogparade #visionengestalten #designingvisions
27.02.2017 – Internationale Jugendbibliothek „Bibliotheken sind nicht für Bücher, sondern für Menschen da!“ 
28.02.2017 – Kulturtussi „Thinking Kunstvermittlung“
28.02.2017 – ikafferschmickler „Blogparade #visionengestalten“
28.02.2017 – Elisabeth Hartung „Visionen gestalten, Brücken bauen, Räume entwerfen, Form geben“
01.03.2017 – MusErMeKu „Die Zukunft der Kulturarbeit – fair statt prekär“ 
09.03.2017 – Sophia Plaas „Made in Munich: Conor Trawinski“
10.03.2017 – museumlifestyle „(Art)Books we love | Archiflop“
12.03.2017 – Anika Meier „Was sich ändern darf. Über Museen und Social Media“ 
13.03.2017 – Kristin Oswald „Wahnsinn ist.. – archäologische #visionengestalten“
15.03.2017 – Tanja Praske „Visionen gestalten – ist das eine Mission? Was ist der Disney-Effekt?“
16.03.2017 – Mira Sacher „Made in Munich: OuiShare“
28.03.2017 – Marta Herford „Ein Wunschzettel fürs Museum“ 
29.03.2017 – Laura Lang „Made in Munich: WIKIMUC/Christel Steigenberger“ 

Foto: Alescha T. Birkenholz für PLATFORM

Geschrieben am 02.04.2017 von Clara Sachs
Themenbereich(e): Blog, Schlaglicht
Tag(s): , , , , , ,

2 Kommentare

  1. Angelika Schoder

    Liebe Clara, liebes Platform-Team,

    vielen Dank für die Zusammenfassung. Am wichtigsten ist für mich die Aussage „dass jeder zum Wandel etwas beitragen kann und es wichtig ist, mitzureden“. Denn es heißt ja „Visionen gestalten“ – nicht „gestalten lassen“.

    Viele Grüße, Angelika
    musermeku.org

    • Clara Sachs

      Liebe Angelika,
      danke für dein Feedback und ja, du hast vollkommen Recht: Wir alle sind gefragt und dazu aufgefordert, uns zu beteiligen!
      Liebe Grüße aus München und vielen Dank für deinen Input,
      Clara

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