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HOOROR WG

CHRISTINE TANQUERAY LÄDT IN DAS GASTATELIER DER PLATFORM EIN

21. Juli 2016, 17:00 Uhr

Ort Gastatelier

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Christine Tanqueray, die bis Ende August in dem Gästeatelier der PLATFORM residiert, lädt herzlich zur HOOROR WG, ihr neues Projekt, an dem sie gerade arbeitet, ein. „Es handelt sich um eine Art fiktive Ausstellung in meinem Kopf, die ich phasenweise real werden lasse. Ich lade in unterschiedlichen Abständen meine neuen oder auch alten Arbeiten ein, sich als Mitbewohner der HOOROR WG vorzustellen.“ Für diese Phase öffnet sie das Atelier für euch. An 4 Terminen könnt ihr vorbei kommen, euch die Arbeiten anschauen und Christine beim Findungsprozess begleiten und unterstützen.

Der dritte Kandidat namens „The green Priester“ stellt sich am 21. Juli als Bewerber im Gastatelier der PLATFORM München vor. Ihr könnt diesen dritten Kandidaten von 17 bis 20 Uhr an diesem Tag persönlich kennenlernen. Die finale Runde findet am 4. August statt. Am Ende ihres Aufenthaltes im Gastatelier der PLATFORM München, wird Christine ihre Entscheidung bekannt geben, wer in ihre HOOROR WG einziehen darf.

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HOOROR WG

Christine Tanqueray lädt in das Gastatelier der PLATFORM ein

14. Juli 2016, 17:00 Uhr

Ort Gastatelier

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Christine Tanqueray, die bis Ende August in dem Gästeatelier der PLATFORM residiert, lädt herzlich zur HOOROR WG, ihr neues Projekt, an dem sie gerade arbeitet, ein. „Es handelt sich um eine Art fiktive Ausstellung in meinem Kopf, die ich phasenweise real werden lasse. Ich lade in unterschiedlichen Abständen meine neuen oder auch alten Arbeiten ein, sich als Mitbewohner der HOOROR WG vorzustellen.“ Für diese Phase öffnet sie das Atelier für euch. An 4 Terminen könnt ihr vorbei kommen, euch die Arbeiten anschauen und Christine beim Findungsprozess begleiten und unterstützen.

Der zweite Kandidat namens „…auf japanisch heißt das Mutter“ stellt sich am 21. Juli als Bewerber im Gastatelier der PLATFORM München vor. Ihr könnt diesen zweiten Kandidaten von 17 bis 20 Uhr an diesem Tag persönlich kennenlernen. Der nächste Vorstellungstermin ist am 21. Juli. Die finale Runde findet am 4. August statt. Am Ende ihres Aufenthaltes im Gastatelier der PLATFORM München, wird Christine ihre Entscheidung bekannt geben, wer in ihre HOOROR WG einziehen darf.

 

Facebook-Event

Was kommt nach sw

WAS KOMMT NACH DEM WILLKOMMEN?

Münchner Projekte aus Kultur und Gesellschaft

22. Juni 2016, 19:00 Uhr

Ort Platform

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Wie verändert Migration kulturelles Schaffen? Welche Bilder und Geschichten braucht es? Wer spricht für wen? Was kann Kultur tun? Wie können Menschen mit und ohne Fluchterfahrung gemeinsam tätig werden? Was ist für Empowerment wichtig? Wie kann neues Wissen dokumentiert und praxisorientiert eingesetzt werden?

Der PLATFORM-Themenabend widmet sich dem Engagement vieler Kulturakteur_innen und den Möglichkeiten ihres Tuns angesichts der Herausforderungen rund um Flucht, Ankunft und Migration.

Expert_innen, Künstler_innen, Autor_innen, Aktivist_innen und Menschen, die entweder biografisch oder berufsbedingt mit dem Thema Flucht verbunden sind, präsentieren ihre kreativen Ideen, partizipativen Projekte und künstlerischen Praktiken. In Austausch miteinander reflektieren und diskutieren sie, wie sich neue Strukturen und Strategien des Handelns für München entwickeln lassen.

Eingeladen sind Projekte wie Arriving in Munich, das mittels Mapping und fotografisch-filmischen Storytelling die Geschichte des Ankommens in München dokumentiert und öffentlich macht, Messages of Refugees, ein Flüchtlingsradioprojekt von ZÜNDFUNK, das Filmfestival Kino Asyl, das sozialgenossenschaftlich organisierte Kultur- und Wohnprojekt Bellevue di Monaco und kulturelle Projektideen und künstlerische Arbeiten wie Realitätsflüchtlinge von Anna McCarthy. Weitere Gäste des Themenabends sind  die Dramaturgin und Performerin Rania Mleihi, die über das neu gegründete OPEN BORDER ENSEMBLE der Münchner Kammerspiele berichtet und Miro Craemer, der sein Projekt TOGETTHERE vorstellt, das seit März in Zusammenarbeit mit der Pinakothek der Moderne läuft und gemeinsam mit Geflüchteten Mode schafft, um Selbstbewusstsein zu stärken und Identität zu stiften.

Mit: Rania Mleihi (Open Border Ensemble), Bellevue di Monaco, Messages of Refugees (Zündfunk), Bernd Kasparek (Arriving in Munich), Kino Asyl, Paul Huf, Ralf Homann, Miro Craemer, u.a., moderiert von Matthias Weinzierl (Vorstand Bellevue di Monaco, Bayr. Flüchtlingsrat)

 

Foto: Alescha T. Birkenholz für PLATFORM

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Visionen gestalten

Die Tagung der PLATFORM über neue Praktiken, Methoden und Denkweisen im Design

15. Juni 2016, 14:30 Uhr

Ort Platform

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Welche Rollen haben Designer_innen heute inne?

Welche Impulse kann Design in gesellschaftliche Veränderungsprozesse einbringen?

Wie finden Designer_innen Orientierung und Handlungsanweisungen für ihr Tun?

Welche Praktiken, Methoden und Denkweisen aus dem Design können dabei zur Anwendung gebracht werden?

Wo liegt das Potenzial und wo liegen die Grenzen von Gestaltung?

Designer_innen sind Visionär_innen. Sie gestalten neue Formen des Denkens, neue Lösungen und neue Kommunikationsformen. Im Zeitalter der Digitalisierung und Globalisierung stellen komplexe Wechselwirkungen und stetige Veränderungsprozesse der Gesellschaft das Design vor neue Herausforderungen. Design ist nicht nur die Suche nach der Form. Es wirkt in die sozialen, ökonomischen und kulturellen Bereiche der Lebenswelt hinein und gestaltet diese mit: Design bestimmt wie wir etwas tun und wie wir unsere Lebenswelt erfahren. Design wird dabei als eine Form des Denkens und des politischen Handelns relevant. Das verändert auch die Perspektiven mit  denen wir auf die Aufgaben von Design blicken.

Gemeinsam mit Designer_innen und Theoretiker_innen fragt PLATFORM in der Tagung Visionen gestalten am Mittwoch, 15. Juni, nach Methoden, Werkzeugen, Praktiken und Arbeitsfeldern des Designs, die dazu beitragen Gesellschaft nachhaltig zu gestalten und soziale Verantwortung zu übernehmen.

Die Tagung findet in einem besonderen Environment statt, das die international tätige Künstlergruppe Škart (engl. „scrap“, „rejects“; deutsch: „Ausschuss“) aus Belgrad für die Halle der PLATFORM gestaltet hat.

Programm

Referent_innen:

→ Florian Pfeffer (one/one, Amsterdam, Berlin, Bremen)

→ Daniela Peukert (design:transfer, Hamburg)

→ Stefanie Baumüller (NAOY – The Natural Optimization of Yourself)

→ Ursula Tischner (econcept, Köln)

→ Christoph Böninger (AUERBERG, München)

→ Anja Gerin (Soweto Projekt)

→ Frank Wagner (hw.design, München)

→ Helen Steinmetz, Eva Leonhard, Lisa Käsdorf (Partei der Opulenz)

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Facebook-Event

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An was arbeiten Sie gerade?

Münchner Designer_innen und Künstler_innen präsentieren ihre aktuellen Projekte

31. Mai 2016, 19:00 Uhr

Ort Referat für Arbeit und Wirtschaft

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Welche Rolle kann Virtual Reality für die Kunst spielen? Wie visualisiert man Vergänglichkeit? Wie kann eine App den Künstler_innen in der Organisation ihrer Ausstellungen helfen? Wie nehmen wir Designprodukte wahr?  Wie sieht die Innovation in Spielzeugherstellung aus? Wie erfolgt unsere Kommunikation mit neuen Technologie durch Interfacedesign?

Antworten und Einblick in ihre neusten Projekte geben Münchner Designer_innen und Künstler_innen und stellen sich den Fragen des Publikums: Abseits des großen Hypes um Virtual Reality vermutet Niko Abramidis &NE in dieser Technologie auch bahnbrechendes Potenzial für die Kunstwelt und stellt sein aktuelles Projekt vor. Nana Dix spricht über ihre Videoarbeit The Secret Garden, in der das Gedicht The Raven  von Edgar Allan Poe auf Musik von Tobias Laemert (aka Protein) trifft, die speziell für diesen Film geschaffen wurde. Der Künstler Mike Prinz erzählt über die webbasierte Applikation Volbart die Kunstschaffende bei der Organisation ihrer Kunstwerke unterstützt und eine Vernetzung mit anderen Künstlern ermöglicht. Schnell und intuitiv entsteht so eine passwortgeschützte Werks-, Ausstellungs-, und Ideenübersicht, die jederzeit und überall verfügbar ist. Die Arbeiten der Designerin Friederike Daumiller bewegen sich zwischen Produktdesign und Ausstellungsgestaltung. Dabei untersucht sie in Auftragsarbeiten und eigeninitiierten Projekten immer wieder das Thema der Interaktion zwischen Objekt und Betrachter_innen und berichtet über ihr Rechercheprojekt On Display. Für Federico Lameri sind die Kinder die Erwachsenen von morgen. Als Produkt- und Interfacedesigner entwickelt er, in Kooperation mit Kindern und Erzieher_innen, andere Art der Spielwaren, die positiven Auswirkungen auf emotionelle und intellektuelle Entwicklungen der Kinder haben. Wolfgang Huther entwirft als Interaction Designer Benutzeroberflächen für Lufthansa, adidas und BMW. Er beschäftigt sich im Besonderen mit der Steuerungen von Licht und Ton und erzählt über die geradezu magische Anziehungskraft unsichtbarer Interfaces.

 

Referat für Arbeit und Wirtschaft Herzog-Wilhelm-Straße 15, 80331 München U-Bahn Sendlinger Tor

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Facebook-Event

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Freitag 27.05. Brückentag

18. 29. Mai 2016

Ort

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Liebe Besucher_innen,

am Freitag 27.05.2016 bleibt das Büro der PLATFORM geschlossen.

Schöne Grüße

das PLATFORM-Team

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BEKANNTGABE FÖRDERPREIS FÜR JUNGE KUNST DES KUNSTCLUB13

Sarah Lehnerer gewinnt den Förderpreis für junge Kunst des Kunstclub13

12. 13. Mai 2016

Ort Platform

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Am 11. Mai verlieh der Kunstclub13 in Kooperation mit der PLATFORM den Förderpreis für junge Kunst an Sarah Lehnerer.
Die Künstlerin überzeugte die Jurymitglieder Dr. Sabine Adler (ERES-Stiftung), Michael Buhrs (Museum Villa Stuck), Gerhard Müller-Rischart, (Initiator RischArt Projekte), Evelyn Vogel (Süddeutsche Zeitung) und Ines Wiskemann (Kunstverein München e.V.) und setzte sich mit ihrem Ausstellungskonzept für die Halle der PLATFORM gegen die Künstler_innen Gabi Blum, Johannes Evers, Philipp Gufler und Patricia Wich durch.

In Lehnerers künstlerischen Arbeit verbinden sich verschiedene Medien und Produktionsprozesse: Sie arbeitet in Zyklen, in denen unter einer Überschrift – einem Chapter  – Werkgruppen gebündelt werden, die Videoarbeiten (u.a. Musikvideos) Drucke, Zeichnungen, Skulpturen aber auch Zines beinhalten, in denen Texte publiziert werden.

Der Kunstpreis ist mit 6500 Euro dotiert und umfasst die Realisierung des Ausstellungskonzepts in der Halle der PLATFORM und einen begleitenden Katalog. Die Ausstellung wird am 23. November eröffnet und ist bis zum 16. Dezember zu sehen.

Gewinnerin des Publikumspreis 2016 ist Patricia Wich. Sie erhält einen Barbetrag von 500 Euro vom Kunstclub13 und hat die Möglichkeit einer zweimonatigen Residency (Januar/Februar 2017) im Gastatelier der PLATFORM zur Realisierung neuer Arbeiten.

Mit dem Preis für junge Kunst des Kunstclub13 , der 2016 zum fünften Mal verliehen wurde, fördert der Kunstclub13 junge Künstler_innen, die am Anfang ihrer Karriere stehen und bietet ihnen finanzielle Unterstützung und Öffentlichkeit.

 

Foto: Vivi d’Angelo für PLATFORM

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Förderpreis für junge Kunst des Kunstclub13

Präsentation der Konzepte der nominierten Künstler_innen für eine Ausstellung in der Halle der PLATFORM

11. Mai 2016, 18:00 Uhr

Ort Platform

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Der Kunstclub13 vergibt jedes Jahr in Kooperation mit der PLATFORM einen Förderpreis für junge Münchner Kunst, der ein Preisgeld und eine Ausstellung in der PLATFORM beinhaltet.

Das Besondere an dem Preis ist das öffentliche Auswahlverfahren. Fünf vielversprechende junge Münchner Künstler_Innen präsentieren am 11. Mai ab 18 Uhr ihr künstlerisches Konzept für eine Ausstellung in der Halle der PLATFORM vor einer renommierten Jury und der Öffentlichkeit. Während die Jury anschließend den offiziellen Gewinner ermittelt, wählt das Publikum ihren Favoriten und kann bei Drinks und Snacks mit den Künstler_innen ins Gespräch kommen. Zum Abschluss des Abends wird der Gewinner, dessen Ausstellung im Herbst in der Halle der PLATFORM realisiert wird, bekannt gegeben.

Nominierte Künstler_innen 2016:

Gabi Blum
Johannes Evers 
Philipp Gufler
Sarah Lehnerer 
Patricia Wich 

Die Besetzung der fünfköpfigen Jury legt der Kunstclub13 fest. Sie wechselt jährlich. Die Jurymitglieder 2016 sind:

Dr. Sabine Adler, ERES-Stiftung
Michael Buhrs, Museum Villa Stuck
Gerhard Müller-Rischart, Initiator RischArt Projekte
Evelyn Vogel, Süddeutsche Zeitung
Ines Wiskemann, Kunstverein München e.V.

Facebook-Event

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Ist die Wirtschaft bereit für die Kunst?

10. Mai 2016, 19:00 Uhr

Ort Referat für Arbeit und Wirtschaft

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Ein Gespräch zwischen Josef Schmid (Bürgermeister der Landeshauptstadt München), Sabine Bendiek (Vorsitzende der Geschäftsführung Microsoft Deutschland), Peter Hofbauer (Berater des CEO, Unicredit Bank Austria AG, Wien), Dr. Rupert Hofmann (Audi), und Dr. Elisabeth Hartung (PLATFORM), moderiert von Dorothee von Bose

Das Gespräch zwischen dem Münchner Wirtschaftsreferenten und Bürgermeister mit zwei Manager_innen der Wirtschaft, die offen sind für die Kunst, und zwei Akteur_innen, deren Basis die Kunst ist und die gleichzeitig professionelle Erfahrungen mit und in der Wirtschaft haben, handelt von den Möglichkeiten und den Grenzen, Kunst in Unternehmen „einzusetzen“. Es ist ein Austausch über den Wandel in Unternehmen und im künstlerischen Selbstverständnis. Es geht um die Potentiale von Kunst für wirtschaftliche Kontexte und um unternehmerische Herausforderungen in Zeiten des Wandels, dessen Chancen im Perspektivenwechsel sowohl im wirtschaftlichen, künstlerischen als auch im politischen Denken liegen.

Referat für Arbeit und Wirtschaft, Herzog-Wilhelm-Straße 15 80331 München

 

Foto: Alescha Birkenholz

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AUF PAPIER

Zeichnungen von Künstler_innen der Galerie Pfefferle und aus den Ateliers der PLATFORM

22. April 18. Juni 2016

Ort Galerie Pfefferle

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Vom 22. April bis 18. Juni 2016 zeigen ausgewählte Künstler_innen der PLATFORM-Ateliers und Künstler_innen der Galerie Pfefferle Arbeiten Auf Papier. Diese ganz neue Kooperation zwischen der PLATFORM und einer etablierten Galerie eröffnet spannende Begegnungen zwischen unterschiedlichen Künstlerpersönlichkeiten und regt zu Diskussionen über Techniken, Motive und Konzepte an.

Die Zeichnung lebt. Sie bringt Neues in die Welt und ist Ausdruck für den Mut zur Skizze. Sie repräsentiert gerade in Ihrer Einfachheit, Leichtigkeit und Offenheit das, was Kunst ausmacht. Sie überrascht und vermittelt durch ihre Unmittelbarkeit unzählige Erkenntnisse über die Welt, gerade weil sie ihr wandelbares Wesen, ihre Fragilität und ihre Intimität offenlegt. Sie erhebt nie Anspruch auf Vollständigkeit. Im Gegenteil. Sie sucht den Dialog in aller Bescheidenheit und stellt ganz überraschende Beziehungen her. Das ist ihre Qualität.

Das ist auch Charakter der Ausstellung AUF PAPIER selbst. Sie ist Ergebnis eines Dialogs einer Galerie, die seit 30 Jahren immer wieder starke internationale Positionen in München zeigt und einer städtischen Institution, die Plattform für aktuelle künstlerische Ansätze und Konzepte ist.

Unterschiedliche Arbeiten unterschiedlicher Künstler_innen unterschiedlicher Generationen sind auf Einladung von Karl Pfefferle zusammengekommen – Zeichnungen von Künstlern der Galerie und von Künstler_innen, die in den Ateliers der PLATFORM arbeiten. Frisch und unbefangen kommunizieren die Arbeiten von bereits etablierten Künstler_innen mit denen ganz junger Talente, verbinden sich Positionen, die von Expressivität geprägt sind, mit solchen, die konzeptionell vorgehen. Die Zeichnungen treten in Dialog miteinander, ergänzen sich, eröffnen ungewöhnliche Perspektiven und repräsentieren das Leben in seiner Vielfalt. Manchmal gehört überraschend wenig dazu, um das sichtbar zu machen und zu leben.

Elisabeth Hartung

 

→ Abbildung: Bernd Zimmer, Tinzenhorn, 2015

Zeichnung hat (…) viele Gesichter. Sie ist plastische Spur, Gedankenkonzentrat, utopisches Konstrukt. Sie fasziniert als Erzählform, als Ideenspeicher und Impulsgeber, dient der Selbsterfahrung, der Dokumentation, Imagination und Simulation.“ Peter Weiermair

→ Teilnehmende Künstler und Künstlerinnen:

→ Aus den Ateliers der PLATFORM:
David Lehmann, Duncan Swann, Frank O. Maier, Ivan Paskalev, Jess Walter, Nikolai Vogel, Raik Gupin – Melanie Chacko, Rita de Muynck, Silke Markefka, Siyung Kim, Stefanie Unruh

→ Aus der Galerie Pfefferle:
Jiri Georg Dokoupil, Bernd Zimmer, Jan van Imschoot, Mélina Avouac, Astrid Stricker, Hans Peter Adamski, Martin Disler, David Lynch, Peter Schuyff, Carsten Fock, Paul Schwer, Claudia Schifferle

Galerie Karl Pfefferle

Reichenbachstraße 47 – 49 RGB

www.galeriekarlpfefferle.de

Bildergalerie

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Archiv

Programm der Platform 2009–2012

Die PLATFORM wurde unter dem damaligen Namen Platform3 im März 2009 als Pilotprojekt des Referats für Arbeit und Wirtschaft der Landeshauptstadt München gegründet. Für detaillierte Informationen gehen Sie bitte auf das chronologisch sortierte Programm-Archiv und die Liste aller Akteure und Künstler, die zwischen 2009 und 2012 am Programm der Platform3 beteiligt waren.