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„ene mene muh, alle schauen mir zu…“

Kurzfilmscreening im Rahmen der Ausstellung "I WANNA GIVE YOU DEVOTION"

20. September 2017, 18:00 Uhr

Ort Halle der PLATFORM

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Im Rahmen der Ausstellung I WANNA GIVE YOU DEVOTION von Philipp Gufler in Zusammenarbeit mit dem forum homosexualität münchen e.V., laden wir ganz herzlich zum Kurzfilmscreening ein.
„Ene mene muh, alle schauen mir zu…“ drei Kurzfilme erweitern Philipp Guflers Archiv der Gefühle, persönlichen Erfahrungen, politischen Kämpfe und des Begehrens. In Performances, Interview und Porträts folgen wir Menschen, von anxiety bis zest, von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang auf ihren Wegen, zwischen Selbstinsenzierung und kollektiver Zuschreibung.

Gezeigt werden
‚HYPER HYPER ICH-Id.‘ von Iris Borovčnik (AT, 2016)
‚Utopie der Unterschiede‘ von Annika Sehn und Viktor Schimpf (D, 2014)
‚THE ALPHABET OF FEELING BAD‘ von Karin Michalski (D, 2012)

Vor Beginn des Screenings führt die Kuratorin Laura Lang durch die Ausstellung.

Mehr Infos zu den Filmen gibt es hier:
http://clubhavera.weebly.com/hyper.html
https://www.hff-muenchen.de/de_DE/film-detail/utopie-der-unterschiede.3229
http://www.karinmichalski.de/alphabet_of_feeling_bad_1.html#deutsch

18.30 UHR –> Führung durch die Ausstellung

19 UHR –> Screening

Facebook-Event

female makers 3.0 – Workshop „Sniffin Glue“

Zine-Workshop mit dem beißpony Artwork Team (Stephanie Müller & Klaus Dietl) in Kooperation mit dem Archive Artist Publications

2. Juli 2017, 14:00 Uhr

Ort Halle der PLATFORM

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Die Veranstaltungen der Reihe female makers fokussieren auf künstlerische und mediale Interventionen in feministischen Kontexten.
Nach dem erfolgreichen Auftakt mit dem ART+FEMINISM Wikipedia-Editier-Workshop am 1. April und dem Arduino-Lilypad-Workshop mit Stefanie Wuschitz (27. Mai) geht unsere female makers-Reihe in die dritte Runde:

Nachrichten aus der Zigarettenschachtel, Musiktipps von Störenfrieda und subversive DIY-Anleitungen im Zeitungsmantel – im Workshop „Sniffin‘ Glue“ werfen wir einen  Blick „behind the zines“. Zines sind selbst gemachte Hefte, die sich als kritisches Gegenstück zum Medienalltag der Massenkultur verstehen.  Nicht selten sind sie außergewöhnlich gestaltet, mit eigenwilligem Layout und offen für Formate jenseits des DIN-Korsetts.  Sie werden kopiert, untereinander ausgetauscht, über Buch- und Plattenläden, den Postversand und im Internet als „E-Zines“ verbreitet.

Der Workshop mit dem beißpony Artwork Team (Stephanie Müller & Klaus Dietl) legt einen speziellen Fokus auf Zines, die einen queerfeminstischen Ansatz verfolgen: die sogenannten „Grrrl Zines“. Sie bringen Missstände wie sexualisierte Gewalt und Alltagsrassismen zur Sprache und decken Ausbeutungsmechansimen mit Biß und Humor auf.  Konsumkritik, Modeaktivismus und DIY-Strategien werden groß geschrieben. Auch Seltenes aus den Bereichen Film, Literatur, Musik und Kunst findet hier ein Kommunikationsforum.

Stephanie Müller, Gründerin des Kunstprojektes „rag*treasure“ und Gewinnerin des „Förderpreis Musik“ gibt gemeinsam mit dem Münchner Maler und Filmemacher Klaus Erich Dietl einen Überblick über die Geschichte, Spezifika und Vielfalt des Mediums und stellt einige Beispiele von Grrrl Zines vor. Der Fokus liegt darauf zu zeigen, wie mit wenigen Mitteln und relativ geringem Aufwand kreative Ideen umgesetzt werden können, um eine eigene Stimme zu finden.

Anschließend haben die Teilnehmer*innen die Möglichkeit, ein eigenes Zine in der Gruppe zu gestalten und umzusetzen. Eine Auswahl an Recyclingmaterialien (ausrangierte Zeitschriften, Postkarten, Warnwesten, Gitarrenplektren, Bandagen, Filmbänder, etc.) steht beim Experimentieren zur Verfügung. Gerne können auch eigene Dinge zum Umgestalten mitgebracht werden.

Parallel zum Workshop zeigt eine Ausstellung Münchner Independent Magazine aus dem Archive Artist Publications – Sammlung Hubert Kretschmer.  In aktuellen und historischen Magazinen ab den 1970er Jahren darf geblättert, entdeckt und gelesen werden.

 

14:00 –> 17:00 Uhr

Teilnahmegebühr: 15,00 € (bitte bar mitbringen)

Bitte meldet euch an: ed.nehcneum-mroftalp@tcatnoc

Für Pausenverpflegung ist gesorgt.

Der Workshop ist für alle offen.

GEGENKULTUR – Münchner Independent Magazine

2. 28. Juli 2017

Ort Halle der PLATFORM

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Independent Magazine ansehen, anfassen und selber machen: Die Ausstellung GEGENKULTUR zeigt, was die Münchner Subkultur produziert – selbst gemachte Magazine, die sich als kritisches Gegenstück zum Medienalltag der Massenkultur verstehen.

Hefte, die sonst nur in Off-Spaces, Clubs oder ‚unter der Hand‘ weitergereicht werden, können in der Ausstellung durchgeblättert, entdeckt und gelesen werden. Neben den aktuellen Magazinen zum Anfassen  zeigt die Ausstellung alternative, kuriose und hochpolitische Hefte ab den 1970er Jahren zum Anschauen, die Hubert Kretschmer für das Archive Artist Publications aufgespürt und archiviert hat. Dazu sind queere Zines aus dem Archiv forum homosexualität münchen e.V. und Punkmagazine aus den frühen 80ern aus dem Bestand von Wolfgang Diller zu sehen.

Der anschließende Workshop mit dem beißpony Artwork Team (Stephanie Müller und Klaus Dietl) wirft einen Blick „behind the zines“ und bietet die Gelegenheit, im gemeinsamen Austausch miteinander eigene Ideen umzusetzen – „zine-making isn’t about rules or knowledge, it’s about freedom and power!“

Am Donnerstag, 13.07. kommen die Macher_innen selbst zu Wort: ab 19 Uhr findet eine Lesung aktueller und
historischer Texte aus der ‚Gegenkultur‘ statt.

Vernissage: 2. Juli →  12 UHR

Lesung, 13. Juli → 19 UHR

Eingeladene Magazine:

2 TWO / [kon] / aber wir wollten doch SCHÖN SEIN / Ahmadinejad / Awareheft / BANG BANG / Bettelzeitung München / boris / browninthehouse / Clash / cogito / Comicaze / Concrete / Crap / curt / edition: abenteuer / Florida / Fragmente / Gaudiblatt / Igitte / Irregular Magazin / Kunstbüro Reilpalast / M+M / MO:DE / MU:DE / München ist Dreck / muss sterben / NA-EN-DE-NA-EN-DE-NA-WI-DA / Navigator, ein feldflug magazin / on fleek / Plastic Indianer / Salopp / Schrottland / Sigi Götz Entertainment / South Bavaria Morning Post / so-viele.de / Soziale Skulptur München / super paper / Tamtam / Tapefruit / terrain vague / The Heft / This Week / Trennlinie zwischen Gesten / Wirklichkeit

Blatt / Gang Time / Mode & Verzweiflung / Der Tod / Der Bote / Der Feminist / S!A!U! / Südwind / Medusa / Kellerjournal / Glasherz / Zeitung / Der Sprengreiter / Kunst redet / 59 to 1 / Malerei.Painting / Strapazin / Plastic Indianer / ontos u.a.

 

Collage: Archive Artist Publications, Hubert Kretschmer

Visionen Gestalten im Kunstareal

Die PLATFORM lädt ein zum Finale des Kunstareal-Festes

25. Juni 2017, 17:00 Uhr

Ort Vorhoelzer Forum

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Zum Finale des 3. Kunstareal-Festes lädt die PLATFORM ins Vorhoelzer Forum ein: über den Dächern der Stadt gibt sie bei Talks, Performances und Projektvorstellungen der Zukunft des Kunstareals Raum.

Zu Wort kommen Menschen, die hier Institutionen leiten: So blicken u.a. der Generaldirektor der Pinakotheken, Bernhard Maaz und Matthias Mühling, Direktor des Lenbachhauses, in die Zukunft ihrer Häuser. Guido Redlich spricht über die Potenziale der Marke „Kunstareal“ in den nächsten Jahren.

Raum bekommen auch konkrete Visionen der Kreativen. Der Designer Miro Craemer etwa skizziert Aktionen in denen Museen, die Themen unserer Zeit für alle Bevölkerungsschichten umsetzt. Die Kulturmanagerin Mon Muellerschoen, schlägt eine Kunstbrücke vor, die das Kunstareal mit der Innenstadt verbindet. Das Kollektiv Empfangshalle zeigt, wie die zeitgenössische Produktion vor Ort aussehen kann. Ein Forum, in dem Alle an einen Tisch kommen und das Leben auch nach Schließung der Institutionen weitergeht, das wünscht sich die Projektleiterin der PLATFORM, Elisabeth Hartung.

Referenz für den Abend ist das von Elisabeth Hartung herausgegebene Buch VISIONEN GESTALTEN, das im März 2017 erschienen ist. Darin vermitteln Akteur_innen aus Design, Kunst, Architektur, Wissenschaft und Wirtschaft in Interviews und Praxisbeispielen neue interdisziplinäre Denkweisen.
Im Vorhoelzer Forum wird das Thema konkret im Münchner Kunstareal verortet.

Interviews mit
Prof. Fritz Frenkler, Dr. Bernhard Maaz, Dr. Matthias Mühling, Dr. Angelika Nollert, Prof. Sophie Wolfrum, 
Guido Redlich und Gerhard Müller-Rischart

„Praxisbeispiele“ & performative Aktionen von:
Miro Craemer, Alexis Dworsky, Empfangshalle, Mon Muellerschoen, Sophie Schmidt, u.a.


Durch das Programm führen Elisabeth Hartung und Frank Kaltenbach.

 

Foto: Alescha T. Birkenholz für PLATFORM

female makers 2.0 – Technik trifft auf Kunst

LilyPad Arduino Workshop mit der Künstlerin und Forscherin Stefanie Wuschitz aus Wien

27. Mai 2017, 14:00 Uhr

Ort Halle der PLATFORM, Platform

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Die Veranstaltungen der Reihe female makers fokussieren auf künstlerische und mediale Interventionen in feministischen Kontexten.
Nach einem erfolgreichen Start mit dem ART+FEMINISM Wikipedia-Editier-Workshop (1. April) geht unsere female makers-Reihe in die zweite Runde:

Am 27.5.2017 trifft Technik auf Kunst: Stefanie Wuschitz – Künstlerin und Gründerin des feminstischen Hacker*innenspace Mz*Baltazar’s Laboratory in Wien gibt in der PLATFORM einen LilyPad Arduino Workshop. Technologie wird spielerisch entmystifiziert und ein angstfreier Zugang zu neuen technischen Methoden, für die Entwicklung eigener interaktiver künstlerischer Projekte ermöglicht.

LilyPad ist eine Variante von Arduino, mit dem in erster Linie weiche, leichte Schaltkreise generiert werden können. Oft wird LilyPad in Kombination mit Textilien verwendet, um zum Beispiel Interaktionen zwischen Input von Sensoren (Lichtsensor, Distanzsensor, Berührungssensor) und Output (LEDs, Motorbewegungen, Sound) programmiert werden. Auf diese Weise kannst Du selbst Wearable Technology und E-Textiles herstellen.

Der Workshop gibt einen Überblick über aktuelle künstlerische Projekte, die mit diesem Tool umgesetzt worden sind. Teilnehmer*innen bauen gemeinsam unterschiedliche Schaltkreise, die Sound und Licht reaktiv über Sensoren kontrollieren. In die Schaltkreise können leitende Fäden, leitende Stoffe oder leitender Lack eingebaut werden und Teil der Installation werden.

27. Mai 2017 → Halle der PLATFORM

14:00 → 19:00 Uhr (inkl. Pause)

Teilnahmegebühr: 15,00 € (bitte bar mitbringen)

Bitte meldet euch an: ed.ne1506054854hcneu1506054854m-mro1506054854ftalp1506054854@tcat1506054854noc1506054854

Für Pausenverpflegung ist gesorgt.

Der Workshop ist für absolute Anfänger*innen geeignet.

Bitte bringt einen eigenen Laptop mit.

Ihr könnt die Software schon auf https://www.arduino.cc/ herunterladen.
Eine wertvolle Resource und tolle Website mit Material Dokumentation ist auch: http://www.kobakant.at/DIY/

WIR FREUEN UNS AUF EUCH!!!

Clara Wuigk: Consequence

Edition & Installation - Reflektor M in Kooperation mit der PLATFORM

27. Mai 21. Juni 2017

Ort Halle der PLATFORM

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In Kooperation mit der PLATFORM präsentiert Reflektor M (Online Plattform für zeitgenössische Kunst in München) die Künstlerin Clara Wuigk.

In der Reihe Reflektor M Digest werden 12 der spannendsten Projekte des vergangenen Jahres vorgestellt.
Edition #9 zeigt die Arbeit Consequence der Künstlerin und Szenographin Clara Wuigk. Zum Booklaunch am 27.05.2017 fand in der PLATFORM ein Dinner mit Künstleringespräch statt.

Ted Kaczynski verschickte zwischen 1978 und 1995 Briefbomben an Universitätsprofessoren, Wissenschaftler, Ingenieure und Fluggesellschaften. Dabei starben drei Menschen, 23 wurden verletzt. Die New York Times veröffentlichte Auszüge aus seinem “Manifesto” über die Technisierung der Welt und die damit einhergehende Kontrolle allen Lebens. Diese Veröffentlichung führte zu seiner Enttarnung und Inhaftierung.

Kaczynski, der sich mittlerweile in die Wälder von Montana als Einsiedler zurückgezogen hatte, baute dort eine Hütte für sich, in der er lebte und Bomben herstellte. Seit seiner Festnahme sitzt er in einer Hochsicherheitszelle in Isolationshaft. Beide seine Hütte und die Gefängniszelle erzeugen Isolation. Deren Grundrisse sind nahezu identisch.

Die Installation „Consequence“ ist die Schnittmenge der beiden Topographien. Sie ist ein 1 : 1 Modell der realen Hochsicherheitszelle, gebaut aus den Materialien der Hütte.

Die Hütte von Kaczynski als Rückzugsort von der Zivilisation erinnert an die Beschreibungen von Henry D. Thoreau , die er in dem Buch „Walden or life in the woods“ niederlegte. Dabei handelt es sich zwar nicht um ein Manifest, doch um die romantische Grundidee – fern von der Zivilisation, in einer Art Urzustand das richtige Leben zu suchen.

In ihrer Auseinandersetzung mit Menschen, die so radikal wie Ted Kaczynski gehandelt haben, ergibt sich für die Künstlerin eine Übereinstimmung jenseits von Hütte und Zelle.
Ihre Arbeit fordert dazu auf, über den Menschen, der sich aus der Gesellschaft ausschließt und den Menschen, der von der Gesellschaft eingeschlossen wird, nachzudenken.
Lassen sich die Konsequenzen von Ein- und Ausschluss gleichsetzen?

 

27. Mai → 21. Juni

Finissage → 21.6. →  20:00 Uhr

Halle der PLATFORM

Zur Finissage laden wir zum Gespräch mit der Künstlerin Clara Wuigk und der Publikationsherausgeberin María Inés Plaza ein.
Die ersten fünf Besucher_innen bekommen eine Publikation gratis!

BEKANNTGABE FÖRDERPREIS FÜR JUNGE KUNST DES KUNSTCLUB13

Andreas Peiffer gewinnt den Förderpreis für junge Kunst

5. April 2017, 18:00

Ort Halle der PLATFORM

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München. Am 5. April verlieh der Kunstclub13 e.V. in Kooperation mit der PLATFORM den Förderpreis für junge Kunst an Andreas Peiffer.

Der Künstler überzeugte die Jurymitglieder Dr. Elisabeth Lörcher (Sammlerin), Susanne Touw (Sammlung Goetz), Prof. Dieter Rehm (AdbK, München), Sabine Reithmaier (Süddeutsche Zeitung) und Annette Vogel (Kunstsammlung ADAC) und setzte sich seinem Ausstellungskonzept für die Halle der PLATFORM gegen die Künstler_innen Babylonia Constantinides, Hennicker/Schmidt, Sophie Schmidt und Pio Ziltz durch.

Andreas Pfeiffer überzeugte die Jury mit seinen ortsspezifischen Arbeiten, die durch den Einsatz von kruden Baumaterialien den Ausstellungsraum zu dekonstruieren suchen. In der Art von Versuchsanordnungen lotet Peiffer eindrucksvoll die Grenzen von Material, Raum und Technik aus und lässt dabei sowohl einen ungewissen Ausgang als auch einen Kontrollverlust zu (Jurybegründung).

Der Kunstpreis ist mit 6500 Euro dotiert und umfasst die Realisierung des Ausstellungskonzepts in der Halle der PLATFORM und einen begleitenden Katalog. Die Ausstellung wird im Herbst eröffnet.

Gewinnerin des Publikumspreises 2017 ist Sophie Schmidt. Sie erhält einen Barbetrag von 500 Euro, der von Andreas Wiede-Kurz (Wiede-Fabrik) gestiftet wurde. Mit dem Preis für junge Kunst des Kunstclub13 , der 2017 zum sechsten Mal verliehen wurde, fördert der Kunstclub13 junge Künstler_innen, die am Anfang ihrer Karriere stehen und bietet ihnen finanzielle Unterstützung und Öffentlichkeit.

 

Andreas Peiffer (geb. 1982 in Marktheidenfeld) ist ausgebildeter Bildhauer und studierte Freie Kunst an der Muthesius Kunsthochschule in Kiel bei Elisabeth Wagner sowie an der AdbK München bei Julian Rosefeldt und Olaf Metzel, bei dem er Meisterschüler war. 2015 erhielt Andreas Peiffer u.a. den Bayerischen Kunstförderpreis sowie verschiedene In- und Auslandsstipendien. Peiffer ist mit seinen Arbeiten bereits in mehreren Einzel- und Gruppenausstellungen zu sehen gewesen u.a. in Bremen, Detroit, Hamburg, Kiel, London und München. In seinen ortsspezifischen Arbeiten, in denen massive Materialien aus dem Baugewerbe wie Stahl oder Beton in großangelegten Objekten und Rauminterventionen zum Einsatz kommen, stellt Peiffer Fragen an die Dynamiken von Größe, Materialität, Gewicht und Prozessen.

 

FÖRDERPREIS FÜR JUNGE KUNST DES KUNSTCLUB13

PRÄSENTATION DER KONZEPTE DER NOMINIERTEN KÜNSTLER_INNEN 2017 FÜR EINE AUSSTELLUNG IN DER HALLE DER PLATFORM

5. April 2017, 18:00 Uhr

Ort Platform

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Der Kunstclub13 e.V. vergibt jedes Jahr in Kooperation mit der PLATFORM einen Förderpreis für junge Münchner Kunst, der ein Preisgeld und eine Ausstellung in der PLATFORM beinhaltet.

Das Besondere an dem Preis ist das öffentliche Auswahlverfahren. Fünf vielversprechende junge Künstler_Innen mit Bezug zu München präsentieren
am 5. April ab 18 Uhr ihr künstlerisches Konzept für eine Ausstellung in der Halle der PLATFORM vor einer renommierten Jury und der Öffentlichkeit. Während die Jury anschließend den oder die Gewinner_in ermittelt, wählt das Publikum seinen oder seine Favorit_in und kann bei Drinks und Snacks mit den Künstler_innen ins Gespräch kommen.
Zum Abschluss des Abends wird der oder die Gewinner_in bekannt gegeben. Neben einem Preisgeld ist die Förderung mit einer Ausstellung verbunden, die im Herbst in der Halle der PLATFORM realisiert wird.

Gewinnerin des Publikumspreises 2017 ist Sophie Schmidt. Sie erhält einen Barbetrag von 500 Euro, der von Andreas Wiede-Kurz (Wiede-Fabrik) gestiftet wurde. Mit dem Preis für junge Kunst des Kunstclub13 , der 2017 zum sechsten Mal verliehen wurde, fördert der Kunstclub13 junge Künstler_innen, die am Anfang ihrer Karriere stehen und bietet ihnen finanzielle Unterstützung und Öffentlichkeit.

 

Andreas Peiffer (geb. 1982 in Marktheidenfeld) ist ausgebildeter Bildhauer und studierte Freie Kunst an der Muthesius Kunsthochschule in Kiel bei Elisabeth Wagner sowie an der AdbK München bei Julian Rosefeldt und Olaf Metzel, bei dem er Meisterschüler war. 2015 erhielt Andreas Peiffer u.a. den Bayerischen Kunstförderpreis sowie verschiedene In- und Auslandsstipendien. Peiffer ist mit seinen Arbeiten bereits in mehreren Einzel- und Gruppenausstellungen zu sehen gewesen u.a. in Bremen, Detroit, Hamburg, Kiel, London und München. In seinen ortsspezifischen Arbeiten, in denen massive Materialien aus dem Baugewerbe wie Stahl oder Beton in großangelegten Objekten und Rauminterventionen zum Einsatz kommen, stellt Peiffer Fragen an die Dynamiken von Größe, Materialität, Gewicht und Prozessen.

→ BABYLONIA CONSTANTINIDES

→ HENNICKER / SCHMIDT

→ ANDREAS PEIFFER

→ SOPHIE SCHMIDT

→ PIO ZILTZ

 

Die Besetzung der fünfköpfigen Jury legt der Kunstclub13 fest. Sie wechselt jährlich. Die Jurymitglieder 2017 sind:

→ Dr. Elisabeth Lörcher, Sammlerin

→ Prof. Dieter Rehm, AdbK München

→ Sabine Reithmaier, Süddeutsche Zeitung

→ Susanne Touw, Sammlung Goetz

→ Annette Vogel, Kunstsammlung ADAC

 

Art + Feminism

Münchens erster Wikipedia Edit-a-thon & Paneldiskussion zur Sichtbarkeit von Künstlerinnen & Frauen im Netz

1. April 2017, 10:30 Uhr

Ort Platform

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Weniger als 10% der Wikipedia-Autor*innen sind Frauen*.

Um dieser Schieflage entgegen zu wirken, schließen wir uns im April der internationalen Initiative Art + Feminism an.
Wir laden alle Kulturschaffende und Künstlerinnen aller Bereiche, Kuratorinnen, Netzaktivistinnen, Bloggerinnen, Feministinnen, Feministen und Interessierte jeder Geschlechtidentität ein, Autor*innen zu werden und Wikipedia mit Artikeln und Daten zu Künstlerinnen aus unterschiedlichen Bereichen wie Musik, Film, Literatur, Theater, Kunst und Kultur, zu bereichern oder bestehende Artikel um Fotos und Text zu ergänzen.

Editiert wird in einem offenen Workshop in kleinen Gruppen, mit einer gemeinsamen Einführung, Problem- und Fragerunden.

Zum Auftakt unseres Workshops sprechen wir mit Gästen aus unterschiedlichen Bereichen der Münchner Kulturszene über die Sichtbarkeit von Künstlerinnen & Frauen* im Netz.

Die Art+Feminism Edit-a-thons finden jährlich in renommierten Institutionen wie dem Museum of Modern Art, New York; der Tate, London; der Yale University sowie an vielen weiteren Orten weltweit statt – und 2017 erstmals auch in München. Die Veranstaltung ist eine Kooperation der PLATFORM München mit Frauenstudien e.V., der Gleichstellungsstelle für Frauen der Stadt München und Wikipedia München.

 

   

Mit Émilie Gendron (Bloggerin, Initiatorin von munichagain), Augusta Laar (Künstlerin, Musikerin, Lyrikerin, Leitung Schamrock Festival), María Inés Plaza Lazo (Kuratorin, Herausgeberin von Reflektor M – Online Magazin für Zeitgenössische Kunst in München), Daniela Stöppel (Kunsthistorikerin, Kuratorin des Kunstraum München) und Cécile Schneider (Content Strategist, Stellvertr. Quartiersleitung Digital Media Women in München). Moderiert wird das Gespräch von Sophie Dezlhofer (Autorin beim BR, Leitung Onlineredaktion Zündfunk).

Timetable

Registrierung & Welcome Coffee → 10.30

Kickoff & Paneldiskussion → 11.00 Uhr

Einführung ins Editieren → 12.30 Uhr

Mittagessen → 14.00 Uhr

erste Editierrunde → 15.00 Uhr

zweite Editierrunde → 16.30 Uhr

gemeinsamer Abschluss → 17.30 Uhr

Bei Bedarf wird die Veranstaltung zweisprachig (Deutsch und Englisch) durchgeführt.

Bitte bringe deinen eigenen Laptop mit!
Und falls vorhanden auch gerne Literatur zum Thema Kunst, Kultur und Feminismus.

Für Getränke, Essen und Kinderbetreuung ist gesorgt. Der Eintritt ist kostenlos, um Anmeldung bis 27.03. wird gebeten.

 Anmeldung bitte hier.

Bildergalerie

Facebook-Event

Gabi Blum zeigt „Neue Räume“

11. März 2017, 17:00 Uhr

Ort Gastatelier

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Gabi Blum präsentiert nach zweimonatigem Aufenthalt im Gastatelier der Platform eine raumgreifende Installation bestehend aus neuen Kulissenelementen in Kombination mit Fragmenten und Versatzstücken vergangender Arbeiten.

Der experimentelle und begehbare Aufbau gibt Einblick in den Schaffensprozess der Künstlerin und zeigt neue abstraktere Raumansätze und Gedankenwelten auf. Verbaut wurden unter anderem Fragmente aus The Waiting Room (Kunstarkaden, 2015)aus der Aktion GALERIE BOOM zeigt Gabi BLUM – FARBSPRENGUNG (Pasinger Pappschachtel, 2016), sowie aus THE KÖSK KORRIDOR (Kösk, 2016).

Erste Stimmen zur Installation: „Die Teppiche sind gammlig aber das mit dem Grid ist schön“ (Sarah Lehnerer)

Die Arbeit wird gefördert durch die Steiner Stiftung.

Gastatelier der PLATFORM

17 Uhr –> 20 Uhr

Archiv

Programm der Platform 2009–2012

Die PLATFORM wurde unter dem damaligen Namen Platform3 im März 2009 als Pilotprojekt des Referats für Arbeit und Wirtschaft der Landeshauptstadt München gegründet. Für detaillierte Informationen gehen Sie bitte auf das chronologisch sortierte Programm-Archiv und die Liste aller Akteure und Künstler, die zwischen 2009 und 2012 am Programm der Platform3 beteiligt waren.